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Reisebericht: USA + Canada 2009 - zu Land, zu Wasser und in der Luft
Reisebericht einer fast 4-wöchigen Tour durch den Westen der USA und Vancouver bzw. Vancouver Island.
- Anreise/ 1. Tag (Mittwoch, 01. + Donnerstag, 02.07.2009)
- 2. Tag (Freitag, 03.07.2009)
- 3. Tag (Samstag, 04.07.2009)
- 4. Tag (Sonntag, 05.07.2009)
- 5. Tag (Montag, 06.07.2009)
- 6. Tag (Dienstag, 07.07.2009)
- 7. Tag (Mittwoch, 08.07.2009)
- 8. Tag (Donnerstag, 09.07.2009)
- 9. Tag (Freitag, 10.07.2009)
- 10. Tag (Samstag, 11.07.2009)
- 11. Tag (Sonntag, 12.07.2009)
- 12. Tag (Montag, 13.07.2009)
- 13. Tag (Dienstag, 14.07.2009)
- 14. Tag (Mittwoch, 15.07.2009)
- 15. Tag (Donnerstag, 16.07.2009)
- 16. Tag (Freitag, 17.07.2009)
- 17. Tag (Samstag, 18.07.2009)
- 18. Tag (Sonntag, 19.07.2009)
- 19. Tag (Montag, 20.07.2009)
- 20. Tag (Dienstag, 21.07.2009)
- Stanley Park
- 21. Tag (Mittwoch, 22.07.2009)
- 22. Tag (Donnerstag, 23.07.2009)
- 22. + 23 Tag (Freitag, 24. + Samstag, 25.07.2009)
Anreise/ 1. Tag (Mittwoch, 01. + Donnerstag, 02.07.2009)
Etliche Reiseführer wurden studiert, viele Foren durchstöbert, lange im Voraus wurden die Flüge gebucht, außerdem einige Unterkünfte zu Beginn und zum Ende der Tour. Dazwischen sollte jedoch genügend Raum für individuelle und spontane Aktivitäten sein.
Von Frankfurt aus ging es über den großen Teich. Ich bin zum ersten Mal von Frankfurt aus geflogen und kann nur jedem davon abraten! Der Großflughafen ist in Folge ständiger Erweiterungen ziemlich unübersichtlich und chaotisch. Beschilderungen fehlen oder sind z. T. irreführend! Dies führte dazu, dass bereits der Vorabend-Check-In in Stress ausartete, da wir zwar zeitig am Flughafen waren, aber erst nach langem hin- und her erst kurz vor knapp den entsprechenden Schalter ausfindig machen konnten, und dann beinahe den letzten Shuttle zum Flughafenhotel verpasst hätten. Am nächsten Morgen ging es wieder hecktisch zu, da sich vor den vielen Sicherheitsschleusen lange Schlangen bildeten. Immerhin startete die Condor-Maschine fast pünktlich, und die 12 Stunden vergingen schneller als gedacht.
Las Vegas empfing uns mit weit über 30 Grad. Wir hatten uns für zwei Nächte im “Monte Carlo“ eingebucht. Das Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt zentral am sog. “Strip“ (dem Las Vegas Blvd). Das Zimmer im 10. Stock mit Blick auf die Poollandschaft und das fast fertige City-Center war großzügig und ansprechend gestaltet. Nachdem wir uns im Drogeriemarkt um die Ecke mit Wasser und Snacks eingedeckt hatten (die Tankstelle zwei Blocks nördlich ist übrigens um einiges günstiger), machten wir uns auf Entdeckungstour. Erste Highlights waren die Wasserspiele vor dem Hotel Bellaggio samt musikalischer Untermalung (“Viva Las Vegas“ von Elvis) sowie der Hotelkomplex des Venezian. Dort aßen wir ganz stilvoll ein Stück original ital. Pizza am künstlichen und vollklimatisierten Canale Grande. Gegen 21:00 Uhr Ortszeit (6:00 Uhr MEZ) fielen wir erschöpft in unsere King-Size-Betten.
Persönliche Meinung von zigzag:
Besonders viele Informationen liefern die Website “Discover-America.de“, sowie das Forum "Great-West" (http://www.great-west.de/)! Nützliche Tipps zur Reiseplanung gibt außerdem folgendes Webprojekt; http://www.westkueste-usa.de/Index.htm
Rein klicken!
Persönliche Meinung von zigzag:
Gediegenes 4-Sterne Hotel in zentraler Lage unmittelbar am “Strip“ (dem Las Vegas Blvd) gelegen. Es verfügt über die üblichen Einrichtungen (ein Casino, ein Theater, einem Food-Court, Geschäften, sowie einer Poollandschaft. Die (Standard-) Zimmer sind geräumig und geschmackvoll eingerichtet und verfügen über eine manuell zu regelnde Klimaanlage, die sehr mehr
2. Tag (Freitag, 03.07.2009)
Am Vormittag des zweiten Tages erkundeten wir weitere Hotelkomplexe. Während sich andernorts Luxushotels lediglich von Außen bestaunen lassen, kann man in Vegas in T-Shirt, Shorts und Turnschuhen bzw. Flipflops durch die prunkvoll gestalteten Flure schlendern. So imposant viele Hotels auch sein mögen – sie ähneln sich irgendwie. Alle beherbergen diverse Stores, Food-Courts und natürlich ein Casino. Zudem ist es meist laut und übertrieben kühl! Nach einer ausgiebigen Siesta haben wir uns mit dem Taxi zum Factory Outlet Center nördlich des Strips bringen lassen. Auf dem Rückweg – den wir wg. eines verpassten Busses unfreiwillig zu Fuß zurücklegten – boten sich uns eindrucksvolle Aussichten auf die erleuchtete Skyline. Die Ausblicke auf die eine oder andere Vegas-Besucherin waren ebenfalls nicht zu verachten. Abends füllen sich die Gehwege auf beiden Seiten des Strips mit vergnügungswilligen Touristen sowie jenen, die es auf die locker sitzenden Dollars der Touris abgesehen haben. Besonders aufdringlich empfanden wir unzählige Hispanics, die uns mit kleinen Kärtchen (so wie man sie von weniger vertrauenswürdigen Autohändlern kennt) auf die Dienste von käuflichen Frauen aufmerksam machen wollten, und uns die Kärtchen quasi aufzwangen. Wir hatten jedoch keinerlei Bedarf und gönnten uns stattdessen einen Burger und eine Dr. Pepper.
3. Tag (Samstag, 04.07.2009)
Wir nutzen den Airport-Shuttle-Service um uns zur Mietwagenstation bringen zu lassen (für zwei Personen im Übrigen genauso teuer wie ein Taxi – nur länger). Dort nahmen wir unseren SUV – einen FORD Explorer – in Empfang. Unbedingt auf die Tankfüllung achten, unserer war entgegen der Buchung nämlich nicht vollgetankt! Wir hatten außerdem ein Navi dazu gebucht (ca. 100 €), dass sich schon gleich zu Beginn für den Weg zum Hoover Dam (weit weniger spektakulär als angenommen) als sehr nützlich erwies. Von dort aus ging es am Lake Mead entlang in das Valley of Fire – einem State Park mit bizarren, meist tief-roten Sandsteinformationen. Pro Fahrzeug ist eine Gebühr von 6 $ fällig – der zuvor über ebay erworbene “Anual Pass“ für alle Nationalparks gilt hier leider nicht! Der Besuch ist dennoch lohnenswert! Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf zu unserem nächsten Etappenziel – dem ZION-Nationalpark im Bundesstaat Utha. In Springdale, dem Ort am Eingang des Nationalparks, residierten wir in der sehr komfortablen aber nicht ganz preiswerten “Pioneer Lodge“.
4. Tag (Sonntag, 05.07.2009)
Für heute stand die Erkundung des ZION-Nationalparks auf dem Programm. Zeitig am morgen begaben wir uns zum Visitors Center am Parkeingang. Von dort aus verkehren kostenlose Shuttlebusse, die in sehr kurzen Zeitabständen verschiedene Haltepunkte im Park an- und auch wieder abfahren (in den Sommermonaten ist der Park für private Pkw gesperrt). Aufgrund unseres relativ knappen Zeitbudgets entschieden wir uns für eine etwa vierstündige Tour zum “Angels Landing“ Aussichtspunkt. Für diese ca. 8 km lange Hin- und Rücktour, bei der knapp 500 Höhenmeter zu bewältigen sind, empfiehlt sich der Aufstieg am frühen Vormittag, da dieser bei direkter Sonneneinstrahlung sonst sehr schweißtreibend wird! Die letzten 800 Meter vom “Scout Overlook“ aus erfordern absolute Schwindelfreiheit, weshalb ich mich dazu entscheid den Trail nicht bis zum Ende zu gehen – gelohnt hat sich die Tour dennoch allemal, denn von dort bieten sich bereits grandiose Ausblicke auf den kompletten ZION-Canyon! Zurück am Shuttelbusstop fuhren wir noch einen weiteren Haltepunkt am Ende des Canyons an. Von dort aus kann man (mit entsprechendem Equiptment) durch den Fluss in die immer enger werdende Schlucht – den sog. “Narrows“ wandern. Da ich kein entsprechendes Schuhwerk dabei hatte, machte sich Daniel alleine auf Erkundungstour. Am späten Nachmittag machten wir uns schließlich auf den Weg zu unserem nächsten Etappenziel. Nach etlichen kurzen Fotostopps erreichten wir Page/Arizona gegen 20:00 bzw. 19:00 Uhr Ortszeit. Für die kommenden vier Tage hatten wir uns im West Western/Lake Powell ein gebucht. Mit ein wenig “Verhandlungsgeschickt“ erhielten wir ein kostenloses Upgrade für ein weniger warmes Comfort-Zimmer mit Kühlschrank zum ruhigen Hinterhof raus.
5. Tag (Montag, 06.07.2009)
Das kontinentale Frühstück im Hotel kam einer Körperverletzung nahe – nur Süßes und Ungesundes, von der Milch einmal abgesehen. Auch des Einmalgedeck aus Styropor uns Plastik war weniger schön, sollte aber fast überall Standard sein! Nach dem Frühstück erkundigten wir uns nach den touristischen Zielen in der Umgebung. Unweit von Page befindet sich die sog. “Horseshoe-Bend“ eine Schleife des Colorado-Rivers. Vom Parkplatz an der US 89 aus erreicht man die Abbruchkante in nur ca. 10 Minuten – absolut sehenswert und dazu kostenfrei! Anschließend fuhren wir zum ebenfalls nahegelegenen “Antelope Canyon“. Genauer gesagt gibt es zwei Canyons mit der Bezeichnung – den “uppper“ (weil über dem Erdboden) und den “lower“ (in den Fels gegraben). Letzterer sollte lt. Recherche kostenfrei zugänglich sein, was sich jedoch als falsch herausstellte. Für beide Canyons wurde ein saftiges Eintrittsentgelt von 20 $ pro Person verlangt, sowie eine (einmalig zu entrichtende) Navajo-Gebühr (weil im Reservat der Navajo-Indianer) von nochmals 6 $/Person. Wir haderten, haben uns dann aber zähneknirschend doch für die ca. 1-stündige Tour entschieden. Wir sahen es als Beitrag zur Unterstützung der „Real American Natives“. Der Canyon ist ca. ½ Mile (ca. 600 m) lang und selbst bei über 100 ° F (über 40 ° C) angenehm kühl. Die zum Teil engen Windungen sind nichts für übergewichtige Menschen. Für Fotoaufnahmen empfehlen sich ein Weitwinkelobjektiv und ein Stativ. Je nach Lichteinfall schimmert der Navajo-Sandstein in prächtigen rot und orange Tönen. Auf jeden Fall ein Eindruck hinterlassender Naturschauspiel! Weiter ging es zur Lake-Powell-Marina (15 $ Gebühr, für Anual Pass-Inhaber kostenfrei), einem schwimmenden Hafen, der jedoch lediglich für Wassersportliebhaber interessant ist.
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