MIt dem Motorroller durch die Pyrenäen

Reisebericht

MIt dem Motorroller durch die Pyrenäen

Reisebericht: MIt dem Motorroller durch die Pyrenäen

Nachdem wir letztes Jahr die schweizer und französischen Alpen erkundet haben, soll es diesmal in die Pyrenäen, einem rund 430 km langen Grenzgebirge zwischen Frankreich und Spanien, gehen. Mit Gipfeln bis fast 4.000 m ist es ein Hochgebirge, das sich wie eine natürliche Grenze vom Mittelmeer bis zum Atlantik erstreckt. Es lohnt sich für Motorrollerfahrer, diesem im Vergleich zu den Alpen relativ gering besuchten Gebirge einen Besuch abzustatten. Man wird belohnt mit unzähligen, kurvigen Gebirgssträßchen und einer grandiosen Landschaft.

Eselei



Wir fahren los – besser gesagt : wir lassen fahren

Andorra - Tourstart

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Auf Grund der langen Anreise haben wir – 6 Silverwinger und ein Burgifahrer - beschlossen, die 1. Etappe mit dem Autozug zu bestreiten. Bei leichtem Nieselregen werden unsere Roller in Kornwestheim auf den Autoreisezug verladen und gegen 22.00 Uhr geht es unserem Ziel Narbonne / Frankreich entgegen. Uwe spendiert zur Feier des Tages noch eine Flasche Wein. Anschliessend hauen wir uns in die schmalen Kojen. Der Wein macht schläfrig und das gleichmässige Rattern des Zuges tut sein übriges.



Andorra wir kommen

Andorra La Vella

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Wir sind noch etwa 1 Stunde von Narbonne entfernt. Draussen rauscht in der Morgensonne die Camargue an uns vorbei. Noch sind keine Berge in Sicht. Das soll sich schleunigst ändern. In Narbonne schnell die Motorroller vom Zug geholt. Der Burgman 650 von Ralph hat einige Blessuren. Das Windschild ist eingerissen und der Tankdeckel fehlt. Da die Roller rückwärts fuhren und die Verladehelfer es versäumt hatten, die Scheibe zu sichern ( es sind hierfür spezielle Sicherungen vorhanden ), hat beides den Winddruck der Zugfahrt nicht widerstanden. Ein Fall für die Versicherung.

Wir möchten so schnell wie möglich südwestlich in die Berge nach Andorra kommen und nehmen daher bis Perpignan die Autobahn, um anschliessend unseren Weg auf kleinen Nebenstrassen fortzusetzen. Auf der C151 überqueren wir den 1.518 m hohen Col d'Ares, der gleichzeitig die Grenze zu Spanien darstellt. Hier machen wir auch unsere erste Rast. Weiter geht es nach Ripoll. Dort begrüsst uns auf der N152 ein Schild mit der Aufschrift 40 (!) km Kurven. Die Strecke über den Collada de Toses (1.800 m) ist ein Genuss.

Schliesslich erreichen wir Andorra mit der Hauptstadt Andorra La Vella. Potthässlich ist es hier. Rechts und links der Strasse reihen sich Einkaufszentren, Supermärkte und Factory-Outlets aneinander. Es gibt unzählige Tankstellen und Unmengen von Fahrzeugen, die sich durch das kleine Tal zwängen, verpesten die Luft. Wir sind froh, als wir endlich dem Stau entronnen sind und unser Ziel, das Hotel Residencia Aldosa in L`Aldosa/Massana erreicht haben. Dieses ist unsere Unterkunft für die nächsten 3 Tage. Im Hotel gibt es eine gemütliche Bar, ein Restaurant und einen Aufenthaltsraum mit offenem Herd. Inneneinrichtung des Hotels ist im alten andorranischen Stil gehalten. Unsere Zimmer sind klein, aber gemütlich und das Abendessen ist sehr lecker.



Col d'Ares - Abendstimmung



Kurventraum : Port d'Envalira - Col de Pailhères - Col de Puymorens

Nebel über Andorra

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Unsere Tour geht heute über die N145 in Richtung Norden. Die französische Grenze liegt kurz hinter dem kurvenreichen Port d'Envalira, dem mit 2.407 m höchsten durchgängig asphaltierten Pyrenäenpass. Serpentinen an Serpentinen reihen sich moderat ansteigend aneinander. Hier hat Ralph ein für ihn ernüchterndes Erlebnis - er wird von einem Kleintransporter überholt. Sein Trost : „Ein Einheimischer, da habe ich bei 120 km/h am Berg keine Chance“. (Anm:..ehrlich gesagt, die Siwis mussten auch daran glauben).

Auf ca. 2000 m Höhe, im Dorf Pas de la Casa, legen wir einen kurzen Tankstopp ein. Der Ort ist vollgestopft mit Duty Free Shops, Autos und Touristen. Wir durchqueren das Dorf und erleben kurz danach ein tolles Naturschauspiel. Eine strahlend weisse Wolkenbank hat sich vor uns in das Tal gelegt, woraus nur die Berggipfel herausschauen. Ein grandioser Anblick. Unsere Route führt uns auf idyllischen kleinen Strassen weiter nach Ax-les-Thermes, einem der zahlreichen Thermalbäder der Pyrenäen. Wir stecken unsere Füsse in das heisse Wasser des "Bassin des Ladres". Später entdecken wir eine Tafel, wonach König Ludwig IX im Jahr 1260 das Becken zur Behandlung leprakranker Kreuzritter errichten liess. Na ja, vielleicht hilft es ja auch gegen Fußpilz.

Vor uns liegt jetzt der Col de Pailhères. Er ist mit seinen 2.001 m einer der vier 2000er der Pyrenäen. Die 32 km lange Passstraße, insbesonders die Ostabfahrt mit den engen, an den Hang geklebten Serpentinen, ist Fahrspaß pur. Im Schatten eines kargen, von Kiefern bewachsenen Felskegels, auf dessen Rücken eine Burgruine der Erosion freigegeben ist, erreichen wir schliesslich die D118, welcher wir in Richtung Süden folgen. Am Lac de Matemale müssen wir unfreiwillig eine kleine Pause einlegen, da uns Michael bei einem Fotostop abhanden gekommen ist. Mit Hilfe unserer Funkgeräte findet er jedoch wieder den Anschluss. Über den Col de la Quillane (1.714 m) und über den Col de la Perche (1.574 m) führt uns der Weg nach Bourg-Madame, direkt an der spanischen Grenze. Im Ort geht es rechts ab auf der N20 zum Col de Puymoren (1.920 m). Die Auffahrt schlängelt sich wie ein Band an den Berghängen entlang. Oben angekommen ist die Aussicht atemberaubend. Auf dem Pass weidet eine mehr oder weniger wilde Herde Pferde, die so manchem vorbeikommenden Auto- und auch Motorrollerfahrer die Weiterfahrt schwer macht. Auch uns stellt sich eine Stute mit ihrem Fohlen quer auf der Strasse in den Weg und lässt sich stur nicht dazu bewegen, diese zu verlassen. Erst als ein LKW kommt macht sie Platz. Wieder über den Port d'Envalira geht es dann zurück nach Andorra.



Begegnungen der besonderen Art



Die Hochpyrenäen

Ortswechsel ist angesagt. Wir verlegen unser Quartier in das ca. 220 km entfernte Bagnères-de-Luchon in den Hochpyrenäen. Einige von uns haben jetzt 4 „Ogas“ - große grüne Stoffpuppen ( bekannt aus dem Film Shrek) - als Sozia bekommen, welche auf den Beifahrersitzen Platz genommen haben und die bei den Passanten von nun an stets ein Schmunzeln hervorrufen.
Wir folgen der N145 in Richtung der alten Bischoffsstadt La Seu d`Urgell, um dann bei Adrall auf die N260 zu wechseln. Schon schraubt man sich auf der ersten Passstraße nach oben. Auf kurvenreicher Höhe geht es über den „kleinen“ Collado del Canto (1.600 m) nach Sort. Der Collado del Canto liegt im katalonischen Teil der Pyrenäen. Der rote Sandstein der Westabfahrt macht diesen Pass zu einem schönen Erlebnis.

Dem Vall d`Aneu folgend erreichen wir bald den Port de la Bonaigua (2.072 m). Von Esterri aus steigt die wenig befahrene, schmale Strasse in die Höhe. Der Schlussanstieg bietet zahlreiche Serpentinen und Steigungen und phantastische Blicke auf das eben durchfahrene Tal. Der Pass an sich ist unspektakulär. Die ersten Kilometer der nun folgenden Abfahrt sind aufgrund des Strassenbelags etwas abenteuerlich.

Von Vielha aus folgen wir der N230 nach Norden und biegen kurz vor Bossòst links auf die N618 ab. Diese kleine Strasse führt uns über 14 km kurvenreich zum Col du Portillon (1.293 m). Auch wenn die Auffahrt und die Passhöhe meist im Wald liegt, eröffnen sich doch bisweilen schöne Ausblicke ins Tal der Garonne. Kurz darauf erreichen wir Bagnères-de-Luchon. Zahlreiche Hotels, schattige Alleen und im Hintergrund der Gipfel des Pic de Cécire prägen das Bild des Ortes. Unser Hotel befindet sich im Herzen des Kurortes, am Anfang der Allées d'Etigny, der "Champs Elysees" von Luchon. Unsere Zimmer liegen im 4. Stock, sodass wir fast die Uhr der Kirche auf der anderen Strassenseite stellen können.



Bergsee



Pässemarathon

Col du Soulor

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Es steht einer der Höhepunkte unserer Tour an. Ziel sind die höchsten und wildesten Gipfel der Pyrenäen. Nach 15 km erreichen wir als Einstieg den Col de Peyresourde (1.563 m). Ein klangvoller Name, der leider nicht hält, was man sich von ihm verspricht. Der Gipfel ist karg. Wir sind knapp über der Baumgrenze. Lediglich die letzten Kilometer beider Seiten sind wirklich schön.

Auf unserer Fahrt zum Col d`Aspin durchqueren wir den alten Verkehrsknotenpunkt Arreau. Im Stadtzentrum ist eine alte Markthalle mit ockerfarbenen Wänden im Fachwerkstil sehenswert. Wir überqueren auf einer blumengeschmückten Brücke den Fluss Neste und machen uns an den Aufstieg zum Col d`Aspin. Eine 12 km lange, schmale und wellige Strecke führt uns kurvenreich hinauf auf den Pass (1.489 m). Strassenmalereien von Radfans kündigen den nahen Gipfel an. Von hier aus ist in der Ferne das Weiss leuchtende Observatorium am Pic du Midi de Bigorre zu sehen. Wir werden von einer Kuhherde und Ziegen begrüsst und über uns kreisen tatsächlich mehrere Geier. Man fühlt sich erstmals richtig im Hochgebirge.

Die Strasse schlängelt sich sich jetzt abwechslungsreich den Berg hinab, dem nächsten Ziel entgegen. Der Col du Tourmalet liegt auf der Nordseite der Pyrenäen an der D918. Er ist einer der Klassiker der Rundfahrt Tour de France und mit 2.115 m zugleich höchster französischer Pyrenäenpass. In Sainte-Marie-de Champan biegen wir in das Vallée de Grip ab. Zunächst recht eintönig steigt die Strasse meist geradlinig an. Ab Artigues öffnet sich die Strasse und steigt kurvenreich bis La Mongie, einer ziemlich hässlichen Retortenstadt. Geschützt durch Galerien geht es dem Massif de Néouvielle entgegen. Über baumlose Almmatten in weiten Kehren inmitten einer hochalpinen Landschaft erreicht man den felsigen Gipfel, wo man man von einem überdimensionalen silbernen Radlerhinterteil begrüsst wird.
Wir machen das obligatorische Foto und fahren weiter. Auf der Westseite erweist sich die Fahrbahn als sehr glatt, sodass Vorsicht geboten ist. An einigen Stellen ist Bitumen ausgetreten. Während einige von uns nun lieber den Tag an einem der schönen Bergseen ausklingen lassen wollen, möchten Uwe und Ralph noch 2 weitere Pässe bezwingen – wer weis, wann man wieder einmal hier ist. Hinter dem Marktplatz des Städtchens Argelès-Gazost beginnt die Strasse zum Col d`Aubisque hinauf. Steile Kurven schnüren sich zum Ende hin zu und uneinsehbare Biegungen und unbeleuchtete Tunnel verlangen fahrerisches Können. Vor dem Ziel liegt noch der Col du Soulor (1.474 m). Auf der Passhöhe gibt es einen schönen Ausblick auf die kommenden Kilometer zum Col d`Aubisque und die umliegenden Berge. Diese haben es in sich. Wie eingemeisselt in den Berg schlängelt sich die Strasse am Abgrund entlang hinauf bis schliesslich der Gipfel des Col d`Aubisque in 1.709 m Höhe erreicht ist.



Pyrenäen - Cap del Port



Geh nie sonntags um 20.00Uhr zu Mc Donalds

Sonnenblumen

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Ich habe wieder mal „Rücken“. Während die anderen noch einmal durch das Valle de Bielsa nach Spanien touren, breche ich am Nachmittag schon einmal auf direktem Wege zur letzten Station unserer Reise auf. Auf der E80 geht es recht eintönig in Richtung Norden. Es kommt bei mir keine rechte Freude auf, als die liebliche Stimme meines Navis mir mitteilt: „ 147 km geradeaus, dann rechts abbiegen“. Lichtblicke sind lediglich die Sonnenblumenfelder vor Toulouse. Gegen Abend erreiche ich unsere Unterkunft „Formule1“ in Carcassonne. Gerade noch rechtzeitig, bevor ein furchtbares Gewitter losbricht. Als sich der Hunger bei mir meldet beschliesse ich, in das nahegelegene McDonalds Restaurant zu fahren. Wie sich herausstellt, ist dies keine glückliche Entscheidung, da offenbar ganz Frankreich denselben Einfall hat. Der Parklatz ist völlig überfüllt, die Fahrzeuge stehen noch 200 m an der Strasse entlang und vor den Kassen befinden lange Schlangen. Chaos ohne Ende. Es werden nur Grosseinkäufe in riesigen Tüten getätigt. Das Mädchen hinter der Theke schaut mich ungläubig an, als ich nach 30 Minuten Wartezeit lediglich einen Big Mac bestelle.



Ausflug ins Mittelalter

Carcassonne

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Ich erwarte meine Mitfahrer erst heute Nachmittag. Zeit genug also, mir die Altstadt von Carcassonne, die von zwei Mauerringen umgeben ist, anzuschauen. Die „Cité „ von Carcassonne gilt als die einzige erhaltene mittelalterliche Festungsstadt Europas und ist Weltkulturerbe der UNESCO. Bereits aus der Ferne sieht die Festungsstadt überwältigend aus. Also den Wegweisern «La Cité» folgen, Seitenständer raus, über die Zugbrücke am Port Narbonnaise und in die engen und verwinkelten Gassen mit ihren alten Häusern eintauchen. Von den unzähligen Bauwerken ist die riesige Kathedrale, die Basilika St. Nazaire und das Château Comtal besonders beeindruckend. Bei einem Spaziergang durch die „Cite“, fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Zu so früher Stunde (ca. 9 Uhr) ist noch angenehm wenig los und auch die Souvenirläden, Cafés und Restaurants beginnen gerade erst nach und nach aufzumachen.

Am frühen Abend treffen dann auch die anderen ein. Eine Reifenpanne mitten in der tiefsten französischen Provinz hatte sie aufgehalten. Glücklicherweise hatte Uwe noch einen günstig in Andorra erworbenen Ersatzreifen dabei, sodass – nachdem endlich eine Werkstatt gefunden war und diese ihre Mittagsruhe beendet hatte – der Schaden behoben werden konnte.



Carcassonne - Stadtor



Heimat wir kommen

Bahnhof

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Heute geht es wieder zurück. Letztmalig geniessen wir den Asphalt der kleinen Strassen in Richtung Narbonne und die südländische Landschaft. Noch ein kurzer Abstecher ins Zentrum von Narbonne, dann geht es schon zur Rollerverladung.

Wir kommen am nächsten Morgen mit Verspätung in Kornwestheim an - die Heckklappe eines Pkws hatte sich während der Fahrt geöffnet, sodass wir in Frankreich 2 Stunden auf einem Bahnhof verbringen mussten, bis der Strom der Oberleitung abgeschaltet war und die Klappe geschlossen werden konnte.

Ach ja, es regnet seit 10 Tagen erstmals wieder – wir sind Zuhause



Narbonne Stadtkanal



Infos, Unterkünfte, Karten und Literatur

Autoreisezug - Motorrollerverladung

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Unterkünfte:
Hotel Residencia Aldosa / Andorra, L`Aldosa La Massana,
Einzelzimmer 44 € HP... http://www.hotel-aldosa-andorra.com/

Hotel Panoramic, 31110 Bagnères-de-Luchon /Frankreich
Einzelzimmer 40 € zzgl. 8 € Frühstück... http://www.hotelpanoramic.fr/

Hotel Formule1, Carcassonne
Einzelzimmer 34 € zzgl. 4 € Frühstück...http://www.hotelformule1.com/

Ziel:
Französische u. spanische Pyrenäen und Andorra

Zeit:
25.06. – 04.07.2007

Motorroller:
6 Honda Silver Wing FJS 600
1 Suzuki Burgman An 650

Hin- und Rückfahrt:
DB-Autozug Stuttgart/Kornwestheim – Narbonne, Liegewagen, Fahrpreis/Person 119 € ( 5er Abteil, Sonderpreis ) einschl. Motorroller

Tourlänge:
ca.2.600 km

Karten:
Pyrenäen & Andorra 1:250.000
RV Euro-Regionalkarte 1:300 000 Costa Brava - Costa Dorada, Katalonien, Andorra (Landkarte), RV Verlag, ISBN-13: 978-3575112712, 7,50 €

Literatur:
Lust auf Pyrenäen
Highlights-Verlag , ISBN-13: 9783933385185 , 11,00 €



Ende einer Zugreise


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