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Parabelflug: Forschung im freien Fall

Wie fühlt sich Schwerelosigkeit an? 30 Studenten aus ganz Europa fanden es heraus - auf einem Parabelflug mit einem umgebauten Airbus 300. GEO.de-Redakteur Peter Carstens begleitete sie bei der 9. Studentenkampagne der Europäischen Weltraumorganisation ESA

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.



"Einfach der Wahnsinn": Parabel Nr.1 (Foto von: ESA/Pierre Weller)
© ESA/Pierre Weller
"Einfach der Wahnsinn": Parabel Nr.1

"First parabola in two minutes!", meldet sich der Flugkapitän über die Lautsprecheranlage aus dem Cockpit. Zwei Minuten? Das reicht gerade, um die Sitzplätze im vorderen oder im hinteren Teil der Maschine zu erreichen und sich anzuschnallen.
Wir befinden uns sechs Kilometer über dem Atlantik, südwestlich der Bretagne. Gerade mal 20 Minuten sind vergangen, seit der Airbus 300 "Zero-G" vom Flughafen Bordeaux-Mérignac abgehoben hat. Rund dreißig Studenten aus zehn Nationen nehmen auf Einladung der Europäischen Weltraumorganisation ESA an diesem Parabelflug teil. Die Zeit bis zum ersten Parabelmanöver haben sie genutzt, um an ihren Experimenten letzte Einstellungsänderungen und Checks vorzunehmen. Die Atmosphäre ist nervös-gespannt. Doch jetzt kommt Unruhe auf. Zwei Minuten? Erleichterung, als der Pilot sich korrigiert: "Sorry - ten minutes!"


 (Foto von: GEO-Grafik)
© GEO-Grafik
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Die Theorie eines Parabelmanövers hat jeder der Teilnehmer seit dem Safety briefing am Vortag parat: Die Maschine steigt mit Vollgas aus der Waagerechten bis zu einem Winkel von 47 Grad und gleitet dann mit gedrosselten Motoren, nur vom Schwung der eigenen Masse bewegt, noch fast einen Kilometer nach oben. Sie beschreibt eine parabelförmige Bahn und stürzt im freien Fall wieder zur Erde: 22 Sekunden Schwerelosigkeit. Der Pilot fängt den Sturzflug ab - wieder mit Vollgas. 1,8g wirken während des Aufstiegs und des Abfangens auf Mensch und Material. Alles scheint fast doppelt so schwer wie im normalen Leben.


Schweben für die Grundlagenforschung: Das Team der Berliner Charité untersuchte, wie sich der so genannte H-Reflex in der Schwerelosigkeit verändert (Foto von: ESA / A. le Floc'h)
© ESA / A. le Floc'h
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Schweben für die Grundlagenforschung: Das Team der Berliner Charité untersuchte, wie sich der so genannte H-Reflex in der Schwerelosigkeit verändert

Kopf still halten!

In diesen Phasen der so genannten Hypergravitation sind die Anforderungen an den Orientierungs- und Gleichgewichtssinn der Passagiere enorm. "Kopf still halten und einen Punkt mit den Augen fixieren!", hatte deshalb der Bordmediziner geraten. Wer sich nicht an die Regel hält, ist raus: Motion sickness, bis der Arzt kommt - um neue Tüten zu bringen. 31 Parabelmanöver gehören zu jedem ordentlichen Parabelflug. Insgesamt dauert der Trip bis zu vier Stunden. Eine Toilette gibt es nicht.


Zu meiner Verwunderung bin ich - zumindest im hinteren Teil des Flugzeugs - der Einzige, der den Halt des Sitzgurtes sucht. Auf der Experimentierfläche vor mir, durch Netze abgetrennt, legen sich die Studenten auf den gepolsterten Boden und schlüpfen mit den Füßen unter die roten Gurte, die überall am Boden der Fahrgastkabine gespannt sind. Die Maschine fliegt jetzt ihre Höchstgeschwindigkeit, 825 Kilometer pro Stunde. "One minute!" Meine Handflächen werden feucht. Ich suche mir einen Punkt aus, den ich während des Aufstiegs zur Parabel anstarren werde.



Kein Kinderspiel: So fliegt Gilles Le Barzic eine Parabel (Foto von: ESA/Pierre Weller)
© ESA/Pierre Weller
Kein Kinderspiel: So fliegt Gilles Le Barzic eine Parabel

Zu hören ist jetzt nur noch das Brummen der beiden General-Electric-Turbinen. "Thirty seconds!" Ich denke an nichts mehr, die Sekunden schmelzen wie im Zeitraffer dahin. "Twenty ... ten ... five … three - two - one - PULL UP!" Innerhalb von Sekundenbruchteilen wird mein Körper zu Blei. Die Arme auf der Lehne lassen sich nur noch mit Mühe heben. Das Blut sackt in die unteren Gliedmaßen. Das Atmen fällt schwer. Aus den Augenwinkeln sehe ich durch das Kabinenfenster, wie der Horizont nach hinten wegkippt. Besser nicht hinsehen.


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Klimadaten im

 
  • 19,7 °C max/ 9,5 °C min
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