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29. März: Kapitän Ulf Wolter auf fremden Gewässern

Die Hanseatic auf Entdeckungsreise im Gambia River - auch für Kapitän Ulf Wolter eine besondere Herausforderung. Während die Passagiere einen Landausflug auf die "Sklaveninsel" unternehmen, behält der erste Mann an Bord die Kontrolle


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

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Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Heute musste der Kapitän früh raus. Sein Schiff fährt in stockdunkler afrikanischer Nacht einen fremden Fluss hinauf, da ist an Ausschlafen nicht zu denken. Da sitzt Kapitän Ulf Wolter lieber um sechs Uhr auf der Brücke, einen Becher Kaffee in Reichweite, und kümmert sich persönlich um den Kurs und alles, was so anliegt. Vor ihm leuchtet ein großer Monitor, ganz in blau. Das ist das Wasser des Gambia River. Am Rand des Bildschirm erscheinen gelbe Flecken. "Das sind die Küsten" erklärt der Kapitän der Hanseatic. Der Fluss sei zwar breit genug. "Aber wir haben nicht viel Wasser unterm Kiel. Und wir müssen sehen, wie zuverlässig der Lotse arbeitet."


Eine tropische Suppe

Mit elf Knoten gleitet die "Hanseatic" flussaufwärts. Gemächliches Tempo. Langsam dämmert der Morgen. Aus pechschwarzer Finsternis wird ein konturenloses Grau. Wo Fluss und Himmel aneinander stoßen, ist noch kein Horizont zu erkennen. Eine einzige tropische Suppe. Theoretisch weiß der Kapitän natürlich, wohin wir fahren. Obwohl er und sein Schiff den Gambia River zum ersten Mal in Angriff nehmen.


Planung ist alles

Wochenlang hat Ulf Wolter vor dieser Reise die unbekannte Fahrtroute recherchiert. Hat Seekarten besorgt, die lokalen Agenten der Reederei befragt, alles an Material gesammelt, das er bekommen konnte. "Dennoch müssen wir aufpassen", sagt er. "Seekarten können veraltet sein, auch ein Lotse kann sich mal vertun." Das Telefon klingelt, der Kapitän nimmt ab. "Wieso das denn?" fragt er in den Hörer. Es folgen routinierte Anweisungen. Ruhig, aber sehr bestimmt. Er dreht sich um, nimmt einen Schluck Kaffee und kehrt zurück vor den Monitor. "Da leckt irgendwo ein Wasserrohr. Darum kümmern sich jetzt die Techniker."


Auch über das Telefon kontrolliert Kapitän Wolter sein Schiff (Foto von: Bernd Schwer)
© Bernd Schwer
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Auch über das Telefon kontrolliert Kapitän Wolter sein Schiff

Mit Schlauchbooten zur Sklaveninsel

Zwei Stunden und gut 30 Seemeilen später lässt der Kapitän die Hanseatic beidrehen und Anker werfen. Wir haben unser erste Ziel des Tages etwas eher als geplant erreicht: James Island. Eine Sklaveninsel auf dem Gambia River. Tatsächlich nur eine winzige Erhebung in der Wasserfläche des Flusses. Alle Manöver sind glatt gegangen. In wenigen Minuten können die Passagiere die motorisierten Schlauchboote (Zodiacs) besteigen, die sie auf die Insel und zum gegenüberliegenden Dorf bringen werden. Kapitän Wolter entschuldigt sich. Er wird in eine Besprechung gerufen. Von Land kam die Nachricht, dass Besuchstermine verlegt werden müssen. Der Chef und drei seiner Mitarbeiter stecken die Köpfe zusammen, nach einer Viertelstunde ist das Problem behoben. Der Tag kann beginnen.


"Ich kenne nichts anderes"

Die Hälfte seiner Tage verbringt Kapitän Wolter auf See. Die anderen sechs Monate im Jahr hat er Urlaub, entwirft Reiserouten oder macht Werbung für seine Kreuzfahrt-Reederei Hapag-Lloyd. Ob das ein Traumjob ist? Ulf Wolter sagt: "Ich kenne nichts anderes." In seiner Familie fährt man seit vielen Generationen zur See. Er begleitete als Kind beim Vater, absolvierte eine Ausbildung zum Matrosen, studierte Nautik, wurde Offizier. Auf ein Kreuzfahrtschiff geriet er durch Zufall, "als ich einen Job suchte. Es hat mich nicht mehr losgelassen." Hier findet er, was er sich von der Seefahrt erträumt hatte: "Die Welt sehen, Neues entdecken." Die Entdecker-Schiffe von Hapag-Floyd kennen keinen strikten Fahrplan. "Wir müssen mit dem umgehen, was auf uns zukommt. Das macht es spannend." Ein Containerschiff zu steuern, kann er sich hingegen nicht mehr vorstellen: "Das ist wie Bus fahren."


Dinner mit Ehrengästen

Auch wenn die Tage häufig nicht nur früh anfangen, sondern auch spät zu Ende gehen. Wie gestern. "Welcome Dinner". Im weißen Dinnerjacket macht der Kapitän die Honneurs, begrüßt neu eingestiegene Passagiere, stellt seine Crew vor. Es ist auch eine Gruppe Ehrengäste an Bord gekommen: Die Tourismusministerin Gambias mit Entourage und Musikgruppe. Sie redet lang und ausführlich, wie bei Politikern üblich, und nennt den Kapitän beharrlich "Captain Ulf". Der steht gelassen lächelnd daneben. Am Ende bedankt er sich bei den Gästen, vor allem natürlich bei "Secretary Susan". Die schaut ein wenig fragend, als der Kapitän dafür einen Extra-Applaus seiner amüsierten Passagiere bekommt.


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Kommentare zu "29. März: Kapitän Ulf Wolter auf fremden Gewässern"


Schröder | 25.08.2009 10:40

Der ausgemusterte Anker der Hanseatic, der von dem Kapitän Ulf Wolter seiner Heimatinsel gestiftet wurde, finden Sie jetzt auf dem Dorfplatz der Elbinsel Krautsand. Infos unter www.krautsand.org Beitrag melden!

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