Tierwelt

GEO.de - Fischzug in der Tiefe Seite 1 von 2

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Text von Kirsten Milhahn

Fischzug in der Tiefe

Im Herbst des vergangenen Jahres brach die Polarstern zu einer Expedition nach Südafrika auf. Erstmals haben Forscher mit Spezialnetzen tierisches Plankton aus einer Tiefe von über fünf Kilometern geborgen - ein wichtiger Beitrag zum Census of Marine Life (CoML), einer weltumspannenden Volkszählung der Meere


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.



Video: Fischzug in der Tiefsee (Foto von: Kirsten Milhahn)
© Kirsten Milhahn
Video: Fischzug in der Tiefsee

Der Kran zieht vorsichtig an. Langsam schwebt das sperrige Aluminiumgestell des Fangnetzes vom Arbeitsdeck, sackt mit lauten Krachen bis zur Hälfte ins Wasser und wird geflutet. Wie Walrücken wölben sich noch einmal die mit Luft gefüllten Netze aus dem Wasser, um dann am Metallgestell langsam hinab in die finstere, eisige Tiefsee gezogen zu werden.

Fünf Mal werden die Forscher das schwere, türrahmengroße Gestell zwischen Bremerhaven und Kapstadt in Südafrika noch an verschiedenen Stellen im Atlantik zu Wasser lassen. Mit dem Spezialnetz durchfurchen sie den Ozean erstmals bis in 5100 Meter Tiefe und sammeln alle Lebewesen ein, die nicht schnell genug fliehen können. Das ist vor allem tierisches Plankton, so genanntes Zooplankton, und Tiefseefische. Das internationale Forscherteam will diese Organismen in einer Region zählen, von der bislang nur wenig bekannt ist: in der Tiefsee des Südatlantiks, zwischen der afrikanischen Küste und dem Mittelatlantischen Rücken.


Diie Fangbehälter werden an Bord mit Eiswasser gekühlt. Denn an Bord herrschen fast 30 Grad. Und die Forscher wollen möglichst viele Lebewesen aus der eiskalten Tiefsee noch lebend untersuchen und bestimmen (Foto von: AWI / Solvin Zankl)
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Diie Fangbehälter werden an Bord mit Eiswasser gekühlt. Denn an Bord herrschen fast 30 Grad. Und die Forscher wollen möglichst viele Lebewesen aus der eiskalten Tiefsee noch lebend untersuchen und bestimmen

Die Tiefsee, der unbekannte Lebensraum

Die Forscher vermuten, dass es neben den etwa 6800 bislang weltweit bekannten Zooplankton-Arten noch einmal so viele neue Spezies zu entdecken gibt. Erst im Jahre 2010 soll das Census of Marine Zooplankton (CMarZ) -Projekt abgeschlossen sein. Es ist Teilprojekt der weltweit größten Arteninventur aller Lebewesen im Meer, dem Census of Marine Life (CoML) - Projekt, an dem Wissenschaftler und Institute aus über 70 Ländern beteiligt sind. Über 40000 Spezies haben die Biologen bislang dokumentiert, ihr Vorkommen kartiert und ihre ökologischen Beziehungen zueinander untersucht.

"Zooplankton ist das wichtigste Glied in der Nahrungskette, das pflanzliches Plankton, der bedeutendste marine Primärproduzent, mit höheren Meeresbewohnern verbindet. Es ist zudem die Nahrungsgrundlage fast aller Fischarten und spielt damit es eine Schlüsselrolle im Ökosystem Ozean", sagt Sigrid Schiel, Professorin für biologische Meereskunde und Fahrtleiterin der Expedition. Verschiebe sich beispielsweise aufgrund von Klimaveränderungen die Artenvielfalt des Zooplanktons, wirke sich das auf die gesamte Nahrungskette der Weltmeere aus.


In Kühlcontainern wird der Fang ausgewertet. Hier sind unter anderem verschiedene, rot leuchtende Garnelen-Arten vertreten (Foto von: AWI / Solvin Zankl)
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In Kühlcontainern wird der Fang ausgewertet. Hier sind unter anderem verschiedene, rot leuchtende Garnelen-Arten vertreten

Um die Tiere schnell und sicher noch an Bord der Polarstern zu bestimmen, arbeiten klassische Taxonomen der Meeresbiologie daher Hand in Hand mit Molekularbiologen. Zuerst bestimmen die Zoologen die Tiere nach ihren äußeren Merkmalen. Anschließend untersuchen die Genetiker mit modernster Technik die DNS der Organismen - ein neues und sicheres Verfahren der Identifikation von Arten. Denn gleichen sich Lebewesen zwar rein äußerlich, so können sie sich dennoch hinsichtlich ihres Erbgut unterscheiden. Und gehören somit zu einer anderen Art.



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