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Umweltpolitik: Streit um den Wald

Die Bundesregierung will die Artenvielfalt im Wald steigern. Und die Holzernte. Doch beides zusammen geht nicht, warnen Experten. Umweltverbände fordern darum, den Wald zu schonen. Bewirtschaftungsformen, die zwar nicht mehr Holz liefern, aber ökologisch und ökonomisch erfolgreich sind, gibt es längst

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Eigentlich müsste man das Totholz 'Lebendholz' nennen. Es ist bevölkert von einer ganzen Armada von Lebewesen. 1500 Pilzarten und 1350 Käferarten brauchen es zum Leben und Überleben. Totholz wird immer wichtiger, auch als Indikator für einen natürlichen, gesunden Wald."
Rainer Kant, Diplom-Forstwirt und Robin-Wood-Mann, führt an diesem Sonntagnachmittag 20 Wissbegierige durch den Sachsenwald im Osten Hamburgs. Auf einer kleinen Lichtung erläutert Kant, was morsches Holz so wertvoll macht. Der Regen hat aufgehört, die letzten Tropfen fallen aus dem hohen Blätterdach. Es riecht nach feuchten Blättern, Moos, Humus. Das Thema der kleinen Exkursion ist der Wald. Jenes hoch komplexe und sensible Ökosystem, das zwar noch lange nicht tot ist, wie die Propheten des Waldsterbens glaubten, aber schon bald an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit getrieben werden könnte.


Deutschland ist zu einem Drittel von Bäumen bedeckt. Doch Wald ist nicht gleich Wald. Nur in Schutzgebieten wie hier am Billetal kann er sich natürlich entwickeln (Foto von: Peter Carstens/GEO.de)
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Deutschland ist zu einem Drittel von Bäumen bedeckt. Doch Wald ist nicht gleich Wald. Nur in Schutzgebieten wie hier am Billetal kann er sich natürlich entwickeln

Der Wald soll die biologische Vielfalt erhalten, soll durch seine Fähigkeit, Kohlenstoff zu speichern, den Klimawandel abmildern. Er soll unserer Erholung dienen, Holz für die Industrie und zur Energiegewinnung liefern und Arbeitsplätze sichern, er soll Lebensraum für jagdbares Wild bieten. Und am besten alles gleich gut. Waldbesitzer, Holzwirtschaft, Naturschützer, Verbände und Ministerien zerren an ihm, konkurrieren um Zuständigkeiten und Strategien wie Waldpflanzen um einen Platz an der Sonne.

Während wir fast täglich mit Hiobsbotschaften von der Zerstörung der Regenwälder und der Vertreibung indigener Völker konfrontiert werden, vollzieht sich der Kampf um den deutschen Wald fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. Doch auch hierzulande geht es - wenn auch in kleinerem Maßstab - um den Erhalt des Waldes und seiner lebenswichtigen Funktionen. Dabei rücken zwei Streitpunkte immer mehr in den Vordergrund: die Rolle des Waldes im Klimawandel und die biologische Vielfalt.


Vielerorts prägen monotone Fichtenforste das Bild vom Wald - wie hier im Sachsenwald, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Billetal (Foto von: Peter Carstens/GEO.de)
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Vielerorts prägen monotone Fichtenforste das Bild vom Wald - wie hier im Sachsenwald, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Billetal

Wald- gegen Naturlobby

Im Juni 2012 übergab der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU) Umweltminister Peter Altmaier sein neues Umweltgutachten. Das Kapitel über den Wald ist ein Hilferuf. Die Kernthese: Die Funktionsvielfalt des Waldes sei durch dessen wachsende kommerzielle Nutzung gefährdet. Man stoße an die Grenzen der Nachhaltigkeit - ein schwerer Hieb gegen die Forstwirtschaft, die die Erfindung des Begriffs "Nachhaltigkeit" für sich beansprucht. Die wirtschaftlichen Ziele der Waldpolitik müssten mit der Einhaltung von ökologischen Mindeststandards verbunden sein, fordert der SRU. Und er regt an, die Forstwirtschafts-Abteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMVEL) in das Bundesministerium für Umweltschutz (BMU) einzugliedern.

Protest kam postwendend. In einer Pressemitteilung nannte Philipp zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), der rund zwei Millionen Waldbesitzer vertritt, das Gutachten "einseitig". Er entdeckte in dem 52-seitigen Wald-Kapitel nur das "Profilierungsinteresse bestimmter politischer Gruppierungen". Die Forderung des SRU nach ökologischen Mindeststandards und unbewirtschafteten Schutzzonen weist auch AGDW-Geschäftsführer Michael Rolland entschieden zurück, als "Angriff auf das Eigentumsgrundrecht". Einen wissenschaftlich belegten Mehrwert von Flächenstilllegungen gebe es nicht. Die Forderung nach Eingliederung der BMVEL-Forstwirtschaftsabteilung in das BMU nennt Rolland "ideologisch motiviertes Naturschutzbrillen-Wunschdenken einiger Hochschullehrer".



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