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Umweltaktivisten: Sea-Shepherd-Chef Watson: "Es geht um eine Menge Geld"

Im Mai 2012 wurde der Chef der Walschutz-Organisation Sea Shepherd, Paul Watson, in Frankfurt festgenommen. Er soll bei einer Aktion gegen illegale Hai-Fischer Leben gefährdet haben. Wir sprachen mit dem Aktivisten über den Fall und seine Hintergründe

Interview:

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Es gab keine Verletzten, es wurde nichts beschädigt, es ist zehn Jahre her. Warum jetzt der Auslieferungsantrag?", fragt Paul Watson (Foto von: Benjamin Hiller/Corbis)
© Benjamin Hiller/Corbis
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"Es gab keine Verletzten, es wurde nichts beschädigt, es ist zehn Jahre her. Warum jetzt der Auslieferungsantrag?", fragt Paul Watson

GEO.de: Herr Watson, wo wären Sie jetzt lieber als in Frankfurt?
Watson: Im Moment sollte ich auf einem meiner Schiffe im Südpazifik sein, um Wale zu schützen. Meinen Job hat nun ein anderer Kapitän übernommen.

Können Sie überhaupt etwas tun in diesen Tagen?
Ich sehe es als Gelegenheit, zwei Buchprojekte voranzutreiben. Ich überarbeite "Earthforce", ein Handbuch für Umweltaktivisten, und schreibe an "Whale Wars", der Geschichte unserer Aktionen im Südlichen Ozean.


Bekommen Sie viel Unterstützung?
Ja, es ist unglaublich. Seit ich hier bin, habe ich die Unterstützung des brasilianischen Senats erhalten, der Costa Rica für sein Vorgehen verurteilt. Der französische Senat unterstützt uns ebenso wie die europäischen Grünen - nicht die deutschen Grünen, aus irgendeinem Grund - und die früheren Umweltminister von Australien und Costa Rica. Pamela Anderson war mit mir auf einer Pressekonferenz in Frankfurt. Tommy Lee lud mich zu seinem Konzert in Frankfurt ein. Und ich denke, die deutsche Justizministerin hat Tausende Unterstützerbriefe aus aller Welt bekommen. Doch sie reagiert nicht, aus welchem Grund auch immer.


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Wie kam es eigentlich zu Ihrer Verhaftung?
Wir waren im April 2002 auf dem Weg nach Costa Rica, um ein Abkommen zum Schutz der Kokos-Insel zu unterzeichnen. In guatemaltekischen Gewässern trafen wir zufällig auf einen Langleinenkutter aus Costa Rica. Es war klar, dass sie mit Shark-Finning beschäftigt waren. [Beim Shark-Finning werden geangelten Haien die Rückenflossen abgetrennt. Die Haie werden ins Wasser zurückgeworfen und verenden qualvoll, die Red.] Wir filmten es und sagten ihnen, sie sollten aufhören. Das haben sie nicht getan. Also rief ich die guatemaltekische Regierung an und berichtete. Die bat uns, einzugreifen und die Fischer zu stoppen. Das taten wir. Die Wilderer beschwerten sich daraufhin bei der costa-ricanischen Regierung. Wir hätten ihr Leben in Gefahr gebracht. Wir gingen zum Gericht, zeigten das Video und wurden entlassen. Das war's - bis zum 13. Mai dieses Jahres, als ich in Frankfurt landete. Ich wurde aufgrund eines Auslieferungsantrages von Costa Rica, von dem ich nichts wusste, festgenommen. Es ist wirklich verwunderlich: Wir haben alles auf Video, wir haben 25 Zeugen. Es gab keine Verletzten, es wurde nichts beschädigt, es ist zehn Jahre her. Warum jetzt der Auslieferungsantrag?

Haben Sie eine Vermutung?
Das Interessante ist, dass die japanische Regierung im vergangenen Oktober 30 Millionen Dollar vom Tsunami Relief Fund abgezweigt hat, um seine Walfangflotte aufzurüsten und gegen Sea Shepherd vorzugehen. Sie haben offenbar alle Möglichkeiten geprüft, wie sie uns kriegen können. Und dabei entdeckten sie diesen Vorfall in Costa Rica.

Sie haben angeboten, freiwillig in Costa Rica vor Gericht zu erscheinen, ...
... unter der Bedingung, dass der Auslieferungsantrag fallengelassen wird. Das haben sie abgelehnt. Sie wollen mich in Untersuchungshaft bringen.



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Kommentare zu "Sea-Shepherd-Chef Watson: "Es geht um eine Menge Geld""

UrsulaB | 25.07.2012 14:13

Ich beschäftige mich seit langen Jahren intensiv mit der Thematik. Alles was Paul Watson sagt trifft leider vollumfänglich zu. Ich unterstütze die SeaSheperds so gut ich kann. Habe die Bücher gelesen und die DVDs gesichtet. Die Tatsache, dass Paul Watson in Deutschland festgenommen wurde, schockiert mich sehr. Und dass sich die Justizministerin um diese Sache nicht kümmert und sich nicht äußert, sagt eigentlich alles. Die FDP (die ich jahrelang gewählt habe) ist eben doch nur die Partei des "Kapitals" unabhängig davon wo dieses herkommt oder hingeht!! Letztlich muss jedoch der Endverbraucher / Konsument sein Verhalten ändern. Dies gilt gleichermaßen für die weltweite Massentierhaltung, wie für die Überfischung der Meere und den Naturschutz. Ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich doch noch was ändert. Paul Watson lebt dies vor und hat schon sehr viel erreicht !! Beitrag melden!

Biel.C | 08.07.2012 12:25

Deutsche Justiz und Gerechtigkeit ??? Mag sein das es das gibt, Gerechtigkeit, aber nicht immer ! Ich habe 11 Monate unschuldig, nachweislich unschuldig hinter Gittern gesessen ohne Entschädigung oder ähnliches ! Aufgrund einer Aussage einer einzigen Person, der mehr Zeit im Knast als in Freiheit verbracht hat ! @ Paul Watson : all the best for u and ure team ! Beitrag melden!

Milvo Ruga | 08.07.2012 11:54

Bei dieser Verhaftung spielt Costa Rica nur eine ausführende Nebenrolle. Japan ist ein starker Handelspartner. Nicht nur von Deutschland sondern auch von Costa Rica, welches im Herbst letzten Jahres fast Zeitgleich mit Erstellung des Haftbefehls, einen Liefervertrag mit Japan über die Einführung von Digitalem Fernsehen in Costa Rica durch den japanischen NHK Konzern unterzeichnet hat. Costa Rica hat selbst zwar keine nennenswerte Industrie, hat aber als "Finanzplatz" von steuerflüchtigen US und sonstigen Welthandelsfirmen einen "guten Ruf". Unsere Erde ist für einige scheinbar ein Monopoly-Spiel ... und Deutland mischt mit. Beitrag melden!

HeidiK | 08.07.2012 10:56

Man schämt sich Deutsche zu sein bei so einer idiotischen Regierung! Beitrag melden!

NorbertR | 02.07.2012 23:24

Frau Leutheuser-Schnarrenberger hat inzwischen tausende E-Mails erhalten, sagt und tut nichts, obwohl sie diese Farce von heute auf morgen beenden könnte. Die Parallelen zu Assange sind offenkundig. Wer das Versagen und die Schweinereien der Regierungen öffentlich macht, bekommt die Willkühr der staatlichen Institutionen zu spüren. Aber das ausgerechnet die F.D.P da mitmacht? Kaum zu glauben, dass die auch noch das alleretzte Pfund Glaubwürdigkeit verspielen. Beitrag melden!

Heinz Schwalb | 29.06.2012 16:22

Falls diese Darstellungen richtig sind - und davon gehe ich aus -, dann ist das Verhalten der deutschen Regierung aeusserst merkwuerdig. Bisher hatte ich Respekt vor unserer Justizministerin aber dieser Vorgang belehrt mich wohl eines Besseren. Regierungen schwingen Sonntags grosse Reden ueber Tier- und Umweltschutz, in Wahrheit tun sie nichts, sondern verfolgen diejenigen auch noch, die gegen illegale Fangmethoden etwas tun. Beitrag melden!

Ral | 29.06.2012 11:26

Ein toller Mann! Beitrag melden!

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