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8. GEO-Tag der Artenvielfalt an der Nordsee

Die Aufgabe war klar: innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Tier- und Pflanzenarten in ausgewählten Gebieten der Nordsee und ihren Küsten nachzuweisen. Rund 80 Experten nahmen die Herausforderung an. Bei strahlendem Sonnenschein und 25 Grad Celsius waren Biologen und Naturfreunde unterwegs auf Salzwiesen und Sommerpoldern, an Sand- und Muschelbänken, auf hoher See, im Watt und an felsigen Klippen. Drei GEO-Reporterinnen begleiteten die Hauptveranstaltungen zum GEO-Tag der Artenvielfalt an der Küste nördlich von Bremerhaven sowie auf den Inseln Helgoland und Sylt. Zu den Funden / Artenlisten der 3 Standorte gelangen Sie hier: Bremerhaven, Helgoland und Sylt.

Text von Kirsten Milhahn, Katja Trippel und Anke Sparmann

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Frühaufsteher haben sich zur Wattkartierung im Nationalpark Dorum-Neufeld getroffen (Foto von: Markus Seewald)
© Markus Seewald
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Die Frühaufsteher haben sich zur Wattkartierung im Nationalpark Dorum-Neufeld getroffen

Freitag, 09.06.2006, Helgoland / Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI), Gebäude D am Alten Hafen

Der 8. GEO-Tag der Artenvielfalt beginnt mit einem Vorsprung für jene, die von der Tide abhängig sind: Bereits am Morgen bricht der AWI-Forschungskutter "Uthörn" von Helgoland aus auf, um Teilnehmer des Tages nach Bremerhaven überzusetzen. Natürlich werden auf dem Weg zur Wesermündung bereits reichlich Tier- und Bodenproben gesammelt, von denen ein Großteil bis zum nächsten Tag bestimmt werden soll. Mit an Bord sind GEO-Reporter Martin Meister und Fotograf Heiner Müller-Elsner. Bei aller Begeisterung für Flora und Fauna haben sie, wie die Besatzung und mitfahrenden Forscher, gegen Abend aber vor allem ein Ziel vor Augen: noch rechtzeitig zum Auftakt-Spiel der Fußball-WM 2006 im alten Hauptgebäude des AWI einzutreffen. Doch obwohl Kapitän Charly Lührs alles aus dem Kutter herausholt, ist er erst zu Beginn der zweiten Halbzeit in Bremerhaven eingeschleust, wo die übrigen Teilnehmer bereits bei Bier und Fischbrötchen den doppelten Auftakt feiern. Immerhin: Der anschließenden Einweisung in die Untersuchungsgebiete im AWI-Hörsaal können dann alle gemeinsam folgen.


Waltraut Menger (vorn), Leiterin des Nationalpark-Hauses Dorum-Neufeld, mit Teilnehmern des 8. GEO-Tages der Artenvielfalt auf dem Watt   (Foto von: Markus Seewald)
© Markus Seewald
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Waltraut Menger (vorn), Leiterin des Nationalpark-Hauses Dorum-Neufeld, mit Teilnehmern des 8. GEO-Tages der Artenvielfalt auf dem Watt

Samstag, 10.06.2006, Auftakt im Watt, Nationalpark-Haus Dorum-Neufeld, 5.00 Uhr

Die Frühaufsteher haben sich zur Wattbegehung getroffen. Dichte Nebelschwaden verhängen die Sicht auf die 100 Meter entfernte Küste. "Zu gefährlich, um ins Watt zu gehen", befindet Waltraut Menger, Leiterin des Nationalpark-Hauses Dorum-Neufeld. Die aufgehende Sonne bringt Hoffnung. Langsam verzieht sich der Nebel. Und mit vierzigminütiger Verspätung marschiert die Gruppe ins Watt, bewaffnet mit Eimern, Spaten und Fanggläser - barfuß oder in Gummistiefeln. Dann wird gegraben, nach Watt- und Seeringelwürmern, Pfeffermuschel und Sandklaffmuschel, die einst im Kielwasser der Wikingerschiffe aus Nordamerika eingeschleppt wurde. Am vorderen Priel wird der Untergrund so tief, dass die Ersten bis zu den Waden im Schlick versinken. Die Gummistiefelträger kämpfen um ihr Schuhwerk - zwei von ihnen vergebens.


Experten im Helgoländer Felswatt  (Foto von: Solvin Zankl)
© Solvin Zankl
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Experten im Helgoländer Felswatt

Helgoland, 5.00 Uhr

Zeitgleich mit den Dorumer Frühaufstehern startet das Helgoländer Team ins Felswatt. Allen voran Prof. Heinz Dieter Franke, Zoologe bei der Biologischen Anstalt Helgoland. Es riecht nach faulen Eiern; Möwen kreischen, glucksend läuft das Wasser ab. Ebbe. Koffer- bis kleinwagengroße Brocken aus rotem Sandstein säumen die Steilküste. Helgoland, 50 Kilometer vom Festland entfernt, ist die einzige Felsinsel Deutschlands. Auf ihrem überfluteten Sockel - von Forschern "Hartsubstrat" genannt - leben maritime Arten, die in deutschen Gewässern nur hier einen Lebensraum finden, darunter viele Großalgen wie der Palmentang. Um 6.30 Uhr klettert die Gruppe eine Treppe hinauf zum Felsplateau, welches das Felswatt säumt. Am Lummenfelsen wartet Dr. Ommo Hüppop von der Vogelwarte Helgoland. 2600 Lummenpaare nisten auf der Insel - in einer steilen, etwa 50 Meter hohen Wand, die jäh ins Meer abfällt. Die Weibchen legen jeweils ein Ei auf einen schmalen Vorsprung und bewachen es, bis das Junge schlüpft. Dann stellen sie sich schützend vor ihr Jungtier, den schwarzen Rücken dem Meer zugewandt. Die Jungen sind flauschige kleine Knäuel, in zwei Wochen etwa werden sie in einer windstillen Stunde zum Lummensprung ansetzen. Die noch flugunfähigen Jungen stürzen sich in die Tiefe während ihre Eltern sie von unten rufen. Meist geht das gut. Unten erkennen sich die Familien an ihren Stimmen. Notwendig ist das Manöver, weil es für die Eltern zu energieaufwändig wäre, ihr Junges weiter zu füttern. Statt dem Kleinen Fische auf den Felsen zu schleppen, bringen sie den Nachwuchs zur Nahrung.



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