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GEO Magazin Nr. 02/13 Seite 1 von 1


Satellitenaufklärung: "Unverzichtbar für den Umweltschutz"

Ein Gespräch mit Volker Liebig, Chef der Erdbeobachtungsprogramme der europäischen Raumfahrtagentur ESA

Interview: Jürgen Bischoff

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Prof. Dr. Volker Liebig,
56, leitet seit 2004 das
ESA-Erdbeobachtungszentrum
in Frascati. Er
lehrt am Institut für
Raumfahrtsysteme der
Universität Stuttgart (Foto von: ESA)
© ESA
Prof. Dr. Volker Liebig, 56, leitet seit 2004 das ESA-Erdbeobachtungszentrum in Frascati. Er lehrt am Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart

GEO: GMES, „Global Monitoring for Environment and Security“, heißt das neue europäische Erdbeobachtungsprojekt. Was sind die Schwerpunkte?
Volker Liebig: Mit der GMES-Satelliteninfrastruktur werden wir, unterstützt durch Bodenmessungen, die verschiedensten Umweltdienste neu bereitstellen oder verbessern. Zum Beispiel für den Klimaschutz. Aber auch einen Dienst, der nach einer Naturkatastrophe Karten erzeugt und Informationen für Hilfskräfte liefert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Reinhaltung der europäischen Meere. So lassen sich mithilfe von Radarsatelliten Schiffe aufspüren, die illegal auf See ihre Tanks spülen und Öl ablassen.

Europas bisherige Umweltsatelliten haben bereits Unmengen von Daten über Umwelt, Klima, Eisschmelze und vieles mehr gesammelt. Was kann GMES noch Neues liefern?
Veränderungen auf unserem Planeten verlaufen sehr langsam. Das heißt, wir sind bei der Datenerhebung auf lange Zeitreihen angewiesen. In der Tat hatten wir in den vergangenen 20 Jahren Messreihen zu vielen Umweltparametern: zum Zustand der Atmosphäre, des Meeres, der Landnutzung, der Ausdehnung von Wüsten, um nur einige zu nennen. Diese Messreihen müssen wir fortführen. Und wir müssen diese Daten für künftige Fragestellungen verfügbar halten. So steigt trotz aller Klimakonferenzen weltweit der CO2-Ausstoß. Die GMES-Daten können sichtbar machen, wie sich die tatsächliche Entwicklung zu den Modellen verhält, die von der Klimaforschung aufgestellt wurden. Da sehen wir bereits, dass zum Beispiel das Meereis in der Arktis viel schneller verschwindet als gedacht. Das heißt auch, dass die Folgen davon sehr viel schneller eintreten werden.


Regenwald versus Siedlungsfläche: Eine Aufnahme des ESA-Satelliten Envisat vom Xingu-Fluss (Brasilien) (Foto von: ESA)
© ESA
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Regenwald versus Siedlungsfläche: Eine Aufnahme des ESA-Satelliten Envisat vom Xingu-Fluss (Brasilien)

Die Welt ist voll mit Sensoren aller Art. Warum brauchen wir für diese Messungen noch die Raumfahrt?
Viele Gebiete auf der Erde können wir nur durch Satelliten ständig im Blick haben. Die Pole, Hochgebirge, Wüstengebiete, Regenwälder, der offene Ozean: Da ist einfach niemand. Und nach Katastrophen sieht man meist nur auf dem Satellitenbild, wo Straßen noch passierbar sind oder wo man Camps aufbauen kann. Alles in allem liefert erst die Kombination von orbitalen und am Boden erhobenen Daten ein genaues Bild vom Zustand bestimmter Regionen. Zum Beispiel hat 2011 ein Crowdsourcing-Projekt unser GMES Masters gewonnen. Es basiert auf Daten, die speziell für die Beobachtung des Regenwaldes zur Verfügung gestellt werden: Auf den Bildern sollen die Teilnehmer Bereiche markieren, in denen sie gerodete Flächen entdecken. So erhalten die Behörden vor Ort einen guten Überblick und können schnell auf illegale Rodungen reagieren.


Für GMES sind rund neun Milliarden Euro kalkuliert. Wie wollen Sie den Europäern erklären, dass angesichts knapper Kassen und wachsender sozialer Probleme diese Ausgaben noch gerechtfertigt sind?
Die Infrastruktur, die wir da aufbauen, wird für den Umwelt- und Klimaschutz in Europa unverzichtbar sein, wir brauchen die Daten etwa für die Wirtschaft, die Raumplanung, die Landwirtschaft. Auch in anderen Sektoren wird ja langfristig in Infrastrukturen investiert. So würde heute kein Flugzeug starten und kein Schiff ablegen ohne den aus Satellitendaten erstellten Wetterbericht. Außerdem erzeugt das GMES-Programm Arbeitsplätze. Eine Studie der EU rechnet unmittelbar mit rund 20.000 Hochtechnologie-Arbeitsplätzen. Man erwartet zudem, dass auf Basis der Daten, die dann zur Verfügung stehen, weitere 60.000 Jobs entstehen.



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