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Klimawandel: "Das ist technisch und politisch unmöglich"

Guy Brasseur ist Klimaforscher und Direktor des Hamburger Climate Service Center. Am 4. Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) arbeitete er als einer der Hauptautoren mit. Im GEO.de-Interview mahnt er vor der Klimakonferenz in Südafrika zu Entschlossenheit im Kampf gegen den Klimawandel. Dass wir die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzen können, glaubt er nicht


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der Klimaforscher Guy Brasseur ist Direktor des Hamburger Climate Service Center (Foto von: Climate Service Center)
© Climate Service Center
Der Klimaforscher Guy Brasseur ist Direktor des Hamburger Climate Service Center

Einem Bericht des US-amerikanischen Energieminsteriums zufolge ist der weltweite Ausstoß von Klimagasen vom Jahr 2009 auf das Jahr 2010 so stark angestiegen wie nie zuvor, um sechs Prozent. Überrascht Sie das?
Nein. Die Wirtschaft in Ländern wie China und Indien, Brasilien hat sich stark entwickelt, sie wächst jährlich um etwa sieben oder acht Prozent. Und wachsende Volkswirtschaften brauchen nun mal mehr Energie. Natürlich macht mir das Sorgen, aber ich habe nie etwas anderes erwartet.

Trotzdem ist damit selbst das düsterste Szenario des letzten IPCC-Sachstandsberichts von 2007 übertroffen ...
Damals wurden wir kritisiert, wir seien alarmistisch. Jetzt zeigt sich, dass wir mit dem schlimmsten Szenario richtig lagen. Leider.


Kraftwerke zur Stromerzeugung, wie hier im US-Bundesstaat Arizona, tragen zu rund einem Fünftel zu den weltweiten Treibhausgas-Emissionen bei (Foto von: Don White/SuperStock/Corbis)
© Don White/SuperStock/Corbis
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Kraftwerke zur Stromerzeugung, wie hier im US-Bundesstaat Arizona, tragen zu rund einem Fünftel zu den weltweiten Treibhausgas-Emissionen bei

Ist damit das Ziel, die Erwärmung der Erdatmosphäre auf zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten zu begrenzen, in unerreichbare Ferne gerückt?
Wir haben jetzt schon 0,7 bis 0,8 Grad Erwärmung gegenüber der Mitte des 19. Jahrhunderts. Selbst wenn die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ab sofort konstant bliebe, bekämen wir noch eine Erwärmung um weitere 0,6 Grad. Denn es wird noch einige Jahre dauern, bis sich die Temperatur von Atmosphäre und Ozean im Gleichgewicht befinden. Das macht schon mal 1,4 Grad. Bleiben also noch 0,6 Grad. Das ist nicht viel. Nun stellt sich die Frage: Wie verteilen wir die 750 Gigatonnen, die wir weltweit noch emittieren dürften, wenn wir unter zwei Grad bleiben wollen? Ein Vorschlag ist, den Ländern ein bestimmtes CO2-Budget zuzuweisen, das sich aus deren Bevölkerungszahlen errechnet. Deutschland zum Beispiel könnte dann bis 2050 etwa zwei Prozent der 750 Gigatonnen für sich beanspruchen. Aber wenn wir weiter CO2 emittieren wie bisher, ist in zehn Jahren Schluss. Die USA könnten noch etwa sechs Jahre weitermachen. Die Kehrtwende noch zu schaffen - das ist technisch und politisch so gut wie unmöglich.

Sie glauben nicht an einen Durchbruch auf der UN-Klimakonferenz in Durban?
Ich sehe es als eine letzte Chance, aber ich bin nicht sehr optimistisch. Im kommenden Jahr läuft das Kyoto-Protokoll aus, das erstmals völkerrechtlich verbildliche Zielwerte für die Treibhausgas-Emissionen in den Industrienationen festlegte. Und obwohl ziemlich viel passiert ist in Europa, hat Kyoto sein Ziel verfehlt. Natürlich kann man fragen 'wo wären wir ohne Kyoto?' Vermutlich wären die Emissionen dann noch höher ausgefallen. Wenn sich die wichtigen Länder in Durban nicht auf eine starke und effektive Klimapolitik einigen können, dann müssen wir erkennen, dass die Methode einfach nicht funktioniert. Dann müssen wir neue Strategien entwickeln. Vielleicht kann die UNO-Konferenz für nachhaltige Entwicklung im kommenden Jahr, Rio plus 20, einen neuen Impuls geben.

Verlassen wir uns zu sehr auf die Politik? Nach dem Motto "lass die da oben mal machen"?
Ich war vergangene Woche in Denver auf einer Klimakonferenz. Der frühere Gouverneur von Colorado sagte: 'Die Europäer denken, Amerika tut nichts für den Klimaschutz. Aber das stimmt nicht. Die Regierung tut nichts - aus geopolitischen Gründen. Aber auf der Ebene der Unternehmen, der Kommunen und der Bundesstaaten passiert einiges.' Eine "Green Economy" entwickelt sich - und sie hat noch viel Potenzial.

Verschwindet der Klimawandel von der politischen Agenda?
Es scheint fast so. Das ist wie mit dem Ozonloch. Das gibt es auch noch - aber keiner redet mehr darüber.

Interview: Peter Carstens



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Kommentare zu ""Das ist technisch und politisch unmöglich""

Kurt Faller | 21.11.2011 15:14

Erschreckend ist die Verantwortungslosigkeit, gegenüber unseren Kindern und Kindeskindern etc., ohne zu prüfen ob unser Lebensstandard bei „klimatischen Einschränkungen“ wirklich schmerzlich zurückgefahren werden müsste. Das glaube ich eigentlich nicht. Ein Beispiel von tausenden: Man kann z.B. seine gesamte Freizeit auch ohne Auto verbringen und das sogar ohne Depressionen und mit Freude am Leben – sollte man mal ausprobieren.(Ja ja ich weiß jetzt müssen schon wieder die Autofahrer herhalten). Ein Blick sonntags auf die Autobahnen zeigt ein anderes Bild.etc.ppp.usw. Alles wird gut Beitrag melden!

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