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GEO Magazin Nr. 10/12 Seite 1 von 2
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Die richtige Masche

Ein niederländisches Unternehmen bringt die nachhaltige Fischerei voran - mit neuartigen Netzen, die kleine Fische schonen und Treibstoff einsparen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.



Der Motor wummert laut im Schiffsbauch. Die sechs Männer am Fließband rufen durcheinander, es riecht nach Diesel, Tang, Seefisch. Mittendrin steht Louwe de Boer, Geschäftsführer der niederländischen Ekofish Group. Zufrieden begutachtet er die Schollen: „27 Zentimeter, keine ist kleiner.“ Die Zahl ist das Mindestmaß, das die EU für den begehrten Speisefisch vorschreibt. Der Clou des Fangsystems sind „intelligente Netze“, bei denen kleinere Fische durch die Maschen schlüpfen.


Von April bis Dezember geht die Crew der „Enterprise“ in englischen, niederländischen und dänischen Gewässern auf Fang: auf dem ersten Schollenkutter weltweit, der für nachhaltige Fangmethoden zertifiziert wurde - mit dem blauen Label des Marine Stewardship Council (MSC). Gerade ist der Trawler in den Holmen-Gründen knapp 50 Kilometer vor der Küste Westjütlands unterwegs.

Fischerei ist Industriearbeit plus Seegang
Die Mitarbeiter, junge Männer um die 20 in blutverschmierten Gummi-Latzhosen, schnappen sich in kaum fassbarer Schnelligkeit eine Scholle nach der anderen, lösen mit einem Messerschnitt die Innereien aus und werfen den Fisch auf das Fließband. Es führt zu den nächsten Stationen im 45-Meter-Trawler, wo der Fang nach Größe sortiert, auf Eis gelegt und schließlich in 20-Kilo- Paletten gepackt wird, die in Thyborøn abgeholt und von dem dänischen Fischereihafen zu Großhändlern in ganz Europa gefahren werden. Die "Enterprise" ist das Vorzeigeschiff in de Boers Flotte, die sieben Trawler umfasst.



Louwe de Boer ist einer von sieben Brüdern, die das Familienunternehmen gemeinsam betreiben. Das Denken an Nachhaltigkeit begann für sie 2007. „Wir dachten zuerst nur an die Kosten“, sagt der 44-Jährige. „Begriffen dann aber, dass unsere Existenz von intakten Fischbeständen abhängt und wir auch dafür etwas tun müssen.“ Die Lösung fanden die Brüder im Gespräch mit dem Dänen Ruby Flemming, der für Ekofish die Netze entwirft und repariert.


"Wir haben mit den neuen Netzen den Beifang von 50 auf
unter zehn Prozent gesenkt", sagt Fischer de Boer (Foto von: Torsten Schäfer)
© Torsten Schäfer
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"Wir haben mit den neuen Netzen den Beifang von 50 auf unter zehn Prozent gesenkt", sagt Fischer de Boer

Zerstörung am Meeresgrund

Gängige Schleppnetze schleifen an schweren Ketten über den Boden, wo sie die Schollen aufscheuchen und in die Maschen treiben. De Boer hat die Ketten abgeschafft. Als Ersatz dienen mit geriffeltem Gummi umhüllte 50 Meter lange Eisentrosse, sogenannte Jager, die im Wasser vibrieren und die Plattfische ebenfalls aufschrecken. Das 70 Meter lange Netz aus neuen, leichten Kunststofffasern wiegt nur noch ein Drittel des herkömmlichen Zehn-Tonnen-Geschirrs. Und es schwebt einen halben bis zwei Meter über dem Boden; Schwimmkörper an der Oberkante sorgen für Auftrieb. Normale Schleppnetze durchpflügen dagegen tief den Meeresgrund. Umweltverbände kritisieren diese Methode scharf.

„Ein normales Schleppnetz verwandelt den Meeresboden in eine Wüste“, sagt de Boer. Wie viel sinnvoller das neue Verfahren ist, wird klar, seit er die „Enterprise“ für zwei Millionen Euro umgerüstet hat. Statt 50.000 Liter Treibstoff pro Woche verbraucht das Schiff jetzt weniger als 20.000 Liter. „Auch die größere Maschenweite hilft“, sagt de Boer. Das sogenannte Twin-Rig-System, das aus zwei miteinander verbundenen Netzen besteht, die parallel am Meeresgrund geführt werden, hat zwölf bis 14 Zentimeter weite elastische Maschen. Damit sind sie vier bis sechs Zentimeter größer als vorgeschrieben, weshalb der „Enterprise“ kleine Fische entkommen, die auf anderen Trawlern als Beifang eingeholt und verendet zurück ins Meer gekippt werden.



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Kommentare zu "Die richtige Masche"

Jessy L. | 03.10.2012 12:29

Der Artikel könnte die Disskussion um nachhaltige Fischerei nochmal neu entfachen. Alerdings denke ich, dass der Mnesch sich langsam dafür entschieden sollte keinen Fisch mehr zuo fangen und zu verzehren. Eine Nachhaltigkeit kann zwar von Firmen bevorzugt werden, ist aber kein Gesetz und somit ein Topfen auf dem heißen Stein. Bis ein solches Gesetz beschlossen oder Richtlinien verschärft wären, wäre ein nicht mehr gut zu machender Schaden an unseren Weltmeeren entstanden. Bzw. Die Frage muss sein, ist der Schaden, den unsere Meere genommen haben zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch gut zu machen? Es darf nicht vergessen werden Dass auch genügend Schaden durch zum Beispiel Shark-Finning, illegale Wilderei, Walfang etc. angerichtet wird. Die beste Medizin gegen das sterben der Meere wäre, überhaupt keinen Fisch mehr zu fangen und zu essen! Beitrag melden!

Maximilian Busl | 02.10.2012 22:03

Hallo zusammen, es ist da ein kleiner Fehler im Text. Natürlich verbraucht ein Trawler keine 50 000 Tonnen Treibstoff in der Woche, sondern 50 000 Liter (vor umrüstung). Macht nix, kann ja mal vorkommen, obwohl es die Kollegen von FAZ richtig berichtet haben.. :-) Nix für ungut Beitrag melden!

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