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GEO Magazin Nr. 01/13 Seite 1 von 1


Bodenschätze: "Goldrausch-Mentalität in der Arktis"

Der Meereskundler und Fischerei-Experte Rick Steiner hat die Folgen der Ölkatastrophe der "Exxon Valdez" im Jahr 1989 erforscht. Er arbeitet als wissenschaftlicher Berater für Nachhaltigkeit in Alaska


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


GEO: Was spricht eigentlich dagegen, in der Arktis nach Öl zu bohren?
Rick Steiner: Die Ölförderung führt zur Industrialisierung der Arktis, was den Lebensraum nachhaltig schädigt. Ganz zu schweigen von den Katastrophen, die unweigerlich passieren werden.

Die Ölfirmen sagen, sie hätten die Risiken im Griff.
Das sagen sie immer! Sogar der amerikanische Präsident Barack Obama sagte noch gut zwei Wochen vor der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, dass Plattformen in der Regel keine Ölkatastrophe verursachen. Die Ölindustrie rechnet stets die potenzielle Ausbeute hoch und das Risiko runter.


Umweltrisiko in einem sensiblen Ökosystem: Ölbohrplattform in der Beaufortsee vor der Küste Alaskas (Foto von: Stockbyte/Getty Images)
© Stockbyte/Getty Images
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Umweltrisiko in einem sensiblen Ökosystem: Ölbohrplattform in der Beaufortsee vor der Küste Alaskas

Was unterscheidet einen Unfall in der Arktis von einem Unfall anderswo?
Die bakterielle Zersetzung des Öls geht im kalten Wasser sehr viel langsamer voran. Ein Unfall im Herbst, wenn das Meer gerade zufriert, wäre das schlimmste Szenario: Dann würde sich die Verschmutzung unter dem Eis im Winter über die gesamte arktische Region verteilen.

Welche Tierarten wären durch eine solche Katastrophe betroffen?
Zuallererst das Plankton, und dadurch die gesamte Nahrungskette, über Fische, Robben bis hin zu den Walen. Viele Tierarten im arktischen Lebensraum stehen durch den Klimawandel ohnehin unter Stress. Für sie könnte eine Ölkatastrophe den Unterschied zwischen Überleben und Aussterben bedeuten.


Derzeit gelangen in Russland geschätzt fünf Millionen Tonnen Öl pro Jahr durch Leckagen in die Umwelt. Könnte diese stille Katastrophe durch die Zusammenarbeit mit westlichen Partnern nicht eingedämmt werden?
Ja, aber nur, wenn wir die technische Qualität der Förderung erhöhen. Dafür brauchen wir eine unabhängige Behörde, etwa ein Ölförderinstitut der Arktis, das Sicherheitsstandards setzt und überwacht. Das wird aber nur passieren, wenn sich auch die Zivilgesellschaft dafür einsetzt.


Wem gehört die Arktis? (Foto von: Christian Kuhlmann/Rainer Droste)
© Christian Kuhlmann/Rainer Droste
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Wem gehört die Arktis?

Sie fordern dennoch, komplett auf Ölförderung in der Arktis zu verzichten. Ist das realistisch?
Ich plädiere dafür, dass die Vereinten Nationen einen Arktisrat einberufen und ein Abkommen zum Schutz der Arktis aufsetzen, ähnlich wie es bei der Antarktis geschehen ist. Aber im Moment herrscht leider eine Goldrausch-Mentalität, weil das Meereseis zurückgeht und alle versuchen, ihre Claims abzustecken.

Sie haben Ihre Professur an der Universität Alaska 2010 nach mehr als 20 Jahren aufgegeben. Warum?
Nachdem ich immer vor den Risiken der Offshore-Ölförderung gewarnt habe, wurden meine Fördermittel gestrichen. Die Universität von Alaska bekommt 300 Millionen Dollar im Jahr von der Ölindustrie. Damit kann man sich offenbar eine Menge Einfluss kaufen. Also habe ich meine Professur unter Protest niedergelegt.



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