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Altkleidersammlungen: Das Geschäft mit dem Stoff

Jedes Jahr fallen allein in Deutschland 750.000 Tonnen gebrauchte Kleidung an. Was passiert damit eigentlich? Wir sprachen mit Andreas Voget, dem Geschäftsführer von FairWertung. Der Verband setzt sich seit 1994 für Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung ein

Interview:

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Andreas Voget ist Geschäftsführer des Dachverbands FairWertung e.V. (Foto von: Dachverband FairWertung e.V.)
© Dachverband FairWertung e.V.
Andreas Voget ist Geschäftsführer des Dachverbands FairWertung e.V.

Herr Voget, Möglichkeiten, Altkleider loszuwerden, gibt es viele. Was ist aus Ihrer Sicht die erste Wahl?
Ich würde mich zunächst informieren, ob es in meiner Nachbarschaft ein Sozialprojekt gibt, das mit Textilien arbeitet. Das kann ein kirchliches oder nicht kirchliches Projekt sein, mit einem angeschlossenen Second-Hand-Laden oder einem Nähprojekt. Oft sind solche Projekte gekoppelt mit Qualifizierungsmaßnahmen für langzeitarbeitslose Menschen. Wenn es kein solches Projekt in der Nähe gibt, bleibt nur eine Straßensammlung oder ein Container.

Was sollte man dabei beachten?
In jedem Fall sollte man sich jeden Container oder Sammelzettel genau ansehen. Denn häufig ist nicht erkennbar, wer tatsächlich hinter der Sammlung steckt. Und für welchen Zweck gesammelt wird. Nicht selten mieten gewerbliche Sammelfirmen Namen und Logo eines gemeinnützigen Vereins, um einen karitativen Eindruck zu erwecken.


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Sie meinen, wenn "wohltätig" draufsteht, ist nicht unbedingt "wohltätig" drin?
Ja, leider werden Verbraucher oft in die Irre geführt. Mit Formulierungen wie "Helfen Sie, damit wir helfen können!" oder "Jede Spende hilft!" auf den Sammelzetteln wird suggeriert, dass mit jedem Kleidungsstück, das gespendet wird, der Erlös der gemeinnützigen Einrichtung steigt. Das stimmt aber nicht. Die Vereine und Organisationen erhalten oft nur einen Pauschalbetrag und erfahren gar nicht, wie viel tatsächlich gesammelt wurde. Sie haben außerdem keinerlei Kontrolle darüber, was mit der Kleidung geschieht. Auch bei Wäschekörben oder Sammeleimern, die plötzlich vor der Haustür stehen, handelt es sich fast immer um gewerbliche Sammlungen von Firmen, die mit gemieteten Namen arbeiten. Zu erkennen sind solche Sammlungen häufig daran, dass nur eine Handynummer, aber keine Adresse des Sammlers angegeben ist.


In Handarbeit werden die unterschiedlichen Altkleiderqualitäten - vom einmal getragenen Brautkleid bis zum Putzlappen - sortiert (Foto von: Halle, Museum für Kommunikation Frankfurt)
© Halle, Museum für Kommunikation Frankfurt
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In Handarbeit werden die unterschiedlichen Altkleiderqualitäten - vom einmal getragenen Brautkleid bis zum Putzlappen - sortiert

Ist das überhaupt legal?
Der Logoverkauf als solcher ist legal. Was wir kritisieren, ist, dass er von gewerblichen Sammlern gezielt genutzt wird, um den Eindruck einer wohltätigen Sammlung zu erwecken. Wenn nicht ersichtlich ist, wer die Sammlung durchführt und zu welchem Zweck, dann ist das in unseren Augen unlautere Werbung. Deswegen raten wir Vereinen auch dringend davon ab, ihren Namen für Kleidersammlungen zu vermieten.

Wie viele gewerbliche Altkleidersammler gibt es in Deutschland?
Das weiß niemand. Gerade in den vergangenen drei, vier Jahren sind kleine Firmen wie Pilze aus dem Boden geschossen, die zum Teil nur lokal operieren und höchstens noch den örtlichen Gewerbeämtern bekannt sind. Leider unterliegt das Sammeln und Vermarkten von Gebrauchtkleidung keiner Kontrolle. Es gibt daher einen großen Graubereich.

Was passiert eigentlich mit Kleidung, die in eine Straßensammlung abgegeben oder einen Container geworfen wird?
Die Kleidung, egal ob aus gewerblicher oder gemeinnütziger Sammlung, landet in einem Sortierbetrieb. Dort wird jeder Kleidersack von Hand darauf überprüft, ob die Kleidungsstücke modisch und gut erhalten sind, ob sie direkt in den Second-Hand-Verkauf gehen können. Was verdreckt oder unmodern ist, wird entweder zu Putzlappen verarbeitet oder zu Rohstoffen.

Das klingt nach viel Arbeit.
Das ist es auch. Und da die Lohnkosten ein entscheidender Faktor sind, wird die Sortierung zunehmend in Billiglohnländern angesiedelt, in Osteuropa, Tunesien, Marokko oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten ...

... wo es vermutlich noch schwieriger wird, den Weg der Kleidung zu verfolgen.
So ist es. Schon die Frage, wie viele Sortierbetriebe es allein in Deutschland gibt, kann Ihnen niemand beantworten. Wir haben es mit einem zumindest für Verbraucher undurchschaubaren Markt zu tun. Das ist auch der Grund, warum der Dachverband FairWertung gegründet wurde. Die Sammler haben damals gesagt, wir wollen uns kundig machen und die Verwertungskette der Textilien nach einer Sammlung verfolgen. Wir wollen, dass ordnungsgemäß sortiert wird, und dass alle Kleidungsqualitäten so weit wie möglich stofflich verwertet werden. Wir bekommen fast jede Woche Anrufe aus Osteuropa. Die Leute wollen zum Beispiel eine Lkw-Ladung Gebrauchtkleidung kaufen - unsortiert. Aber das sind Händler, die nur an der Top-Second-Hand-Ware interessiert sind und kein Sortier-Know-how haben. Die wissen also gar nicht, was sie mit minderwertigen Sachen machen sollen. Auf solche Anfragen reagieren wir gar nicht. Denn wir stehen bei denen in der Pflicht, die uns ihre Sachen gegeben haben, für eine ordentliche Verwertung der Textilien zu sorgen.



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