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GEO Magazin Nr. 08/09 Seite 1 von 1


Fotogalerie: Fotogalerie: Wunder Regenwald

Warum leben in den Tropen so viel mehr Pflanzen- und Tierarten als im kühlen Norden? Der Ökologe Stephen Hubbell schlägt eine unkonventionelle Antwort vor

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Blütenmantis (<em>Creobroter gemmatus</em>) (Foto von: Christian Ziegler)
© Christian Ziegler
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Blütenmantis (Creobroter gemmatus)

Auf 4,2 Millionen Quadratkilometern in den gemäßigten Regionen Nordamerikas, Europas und Asiens zusammengenommen gedeihen gerade mal so viele Baumarten wie auf einem halben Quadratkilometer in Amazonien oder Borneo. In Deutschland brüten etwa 250 Vogelarten - im Kleinstaat Panama 890. Die Baum-Arten in den Wäldern unserer Breiten auseinanderzuhalten, lässt sich leicht lernen. Die rund 300 Baumspezies der Insel Barro Colorado zu identifizieren, erfordert beachtliche botanische Kenntnisse. Die Vielfalt der tropischen Natur spiegelt sich dabei in einer Vielfalt von Erklärungen wider: Je nachdem, wie man die (oft eng verwandten) Hypothesen über den Ursprung der Biodiversität voneinander abgrenzt, kommt man auf mehr als 30 Konzepte.

Bis Steven Hubbell kam, begründeten Biologen Vielfalt meist mit dem Konzept der ökologischen Nische: Jede Spezies nutzt die natürlichen Ressourcen auf eine einzigartige Weise. So können Arten nebeneinander bestehen, ohne sich in die Quere zu kommen.

Um Konkurrenz zu vermeiden, entwickelt das eine Gewächs zum Beispiel Strategien, mit wenig Licht auszukommen; das andere gedeiht nur in der vollen Sonne. Das eine nimmt die Bestäubungshilfe von Bienen in Anspruch, das andere die von Fledermäusen. Vive la différence! Es ist wie in einer arbeitsteiligen Gesellschaft: Von der Ressource "Auto" können mehr Menschen leben, wenn sie sich spezialisieren. Wenn neben dem klassischen Kfz-Mechaniker einer einen Reifendienst bietet, ein anderer sich um die Elektrik kümmert, ein dritter Lackschäden behebt. Nach diesem Konzept ähneln Ökosysteme einem fein austarierten Mobile, an dem nur die Besten einen Platz - eine Nische - finden. Das bedeutet aber auch: Jede Spezies erfüllt im Ökosystem eine stabilisierende Funktion.

Vergesst die Nische!, provozierte dagegen Hubbell. Der Zufall macht’s. Vor dem seien alle Arten gleich. Die Ansprüche der Pflanzen an ihre Umweltressourcen könnten sich durchaus überlappen, die daraus erwachsende Konkurrenz bestimme aber nicht die Dynamik der Gemeinschaft.



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Der Wald, ein buntes Arten-Kaleidoskop
Ein Wald besteht demnach nicht aus Arten, die perfekt voneinander abgegrenzte Nischen gefunden haben, sondern er ist eine wilde Mischung, fern jeden Gleichgewichts. Ob eine Spezies in einem Gebiet vorkommt, hängt von Zufallsprozessen ab: ob die Art im Lauf der Evolution durch eine glückliche Fügung ausgerechnet hier entstanden ist; ob das Schicksal ihren Samen aus einer benachbarten Region blindlings hierhin verschlagen hat; ob das Gewächs es zufällig geschafft hat, Katastrophen wie Windbruch oder Feuer zu überleben.

Hubbell verabschiedete sich damit auch von der Vorstellung, Lebensgemeinschaften seien fest gefügte Systeme. Nach seiner Auffassung ähnelt das Bild des Waldes dem eines Kaleidoskops, dessen bunte Steinchen sich beim Drehen wahllos zu neuen Mustern arrangieren.

Hubbells These widerspricht auf den ersten Blick jeglicher Erfahrung - denn jeder Mensch sieht ja Unterschiede: Eine Eiche hat andere Eigenschaften und stellt andere Ansprüche an den Lebensraum als eine Kiefer. Beide besetzen mithin unterschiedliche Nischen. Das bestreitet natürlich auch Hubbell nicht. Nur sagt er, die Differenzen sind irrelevant für den Erfolg einer Spezies in der Gemeinschaft, der Zufall hat mehr Gewicht.


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