GEO EPOCHE Nr. 48 - 04/11 - Mafia Seite 1 von 1

Yakuza in Tokyo

Seit zwei Jahren begleitet der belgische Fotograf Anton Kusters eine „Yakuza-Familie“. Selten ist ein Dokumentarist der Subkultur der traditionellen Verbrecherbanden Japans so nah gekommen.


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Angehörige der Yakuza-Familie treffen sich vor einem der Nachtclubs in Kabukicho, die unter ihrer Kontrolle stehen. Wer in dem Rotlichtbezirk Geschäfte machen will, muss die Erlaubnis der Bande einholen und eine Gebühr bezahlen (Foto von: Anton Kusters)
© Anton Kusters
Angehörige der Yakuza-Familie treffen sich vor einem der Nachtclubs in Kabukicho, die unter ihrer Kontrolle stehen. Wer in dem Rotlichtbezirk Geschäfte machen will, muss die Erlaubnis der Bande einholen und eine Gebühr bezahlen

Es ist nicht einfach gewesen, die Genehmigung zu erhalten. Über zehn Monate hinweg haben Anton Kusters und sein Bruder Malik verhandelt. Immer wieder haben sie sich mit ihrem Verbindungsmann Taka-san in Tokyo beraten, haben Strategien besprochen, Wochen in den Gassen, Restaurants und Bars von Kabukicho verbracht, dem alten Rotlichtbezirk der japanischen Hauptstadt am Shinjuku-Bahnhof.

Bis zu diesem Punkt: Malik Kusters darf die schriftliche Ausarbeitung ihres Projektes in einem kunstvoll mit Bändern umwundenen Kuvert an ein Mitglied jener Yakuza-Familie überreichen, ohne deren Zustimmung niemand ein Geschäft eröffnen kann in Kabukicho.

Und tatsächlich: Im April 2009 erhalten sie die Erlaubnis. Für zwei Jahre dürfen sie die Familie und deren Mitglieder begleiten, auf der Straße, in den Bars und Stripteaseclubs, im Ausbildungscamp an der Küste und im Bad, auf dem Weg zum Gefängnis, beim Besuch eines Tattoo-Meisters oder bei geheimen Treffen in abgeschirmten Cafés.




Die Brüder dokumentieren eine verborgene Welt
In Fotografien, Filmen, Texten und Gedichten erarbeiten die Brüder seither eine multimediale Dokumentation einer verborgenen Welt. Sie erzählt vom Leben unter Männern, die ihren Namen einem der schlechtesten Blätter im alten japanischen Kabufuda-Kartenspiel verdanken (8-9-3, ya-ku-za) und deren Geschichte Jahrhunderte zurückreicht in die Feudalzeit des asiatischen Inselreiches.

Rund 86 000 Yakuza gibt es noch heute. Die Familie, die die Straßen von Kabukicho kontrolliert, zählt allein 1600 Köpfe. Selbstständig aber ist sie nicht. Sie gehört zu einem weitaus größeren Syndikat.

Anton und Malik Kusters erforschen die Symbiose zwischen Organisiertem Verbrechen und dem restlichen Japan auf lokaler Ebene. Sie zeichnen das intime Porträt einer einzigartigen Zweckgemeinschaft: Skizzen von Männern aus einer anderen Zeit, eingebunden in die Moderne, hilfsbereit und grausam zugleich, milde und skrupellos, voller Mitgefühl für die Schwachen und ohne Gnade für jene, die ihre Kreise stören.

Männer mit der Zahlenkombination 8-9-3 im Namen.



Die Geschichte der Yakuza können Sie im aktuellen Heft von GEOEPOCHE nachlesen.

Die multimediale Dokumentation von Anton und Malik Kusters erscheint als fortlaufendes englischsprachiges Magazin, als Fotokunstbuch und Film. Für 2012 ist eine Ausstellung über das Projekt geplant.

„893 Magazine Issue #1“ über den Anfang des Projektes ist bereits erhältlich. Die zweite Ausgabe stellt einzelne Protagonisten und Szenen im Alltag der Yakuza genauer vor. Preis pro Ausgabe ca. 50 Euro.

Das Buch "ODO YAKUZA TOKYO” präsentiert 100 ausgewählte Fotos im Großformat und Kalligrafien auf hochqualitativem Japanpapier. Wie „893 Magazine Issue #2“ wird es ab Juni 2011 über http://www.antonkusters.com erhältlich sein.


zurück zur Hauptseite


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen 

Mehr zu den Themen: Mafia, Yakuza
GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote