Medizin Wie die Forschung das Altern aufhalten will

Altern
Im Laufe des Lebens sind wir Umwelteinflüssen ausgesetzt, die das Erbgut schädigen, etwa UV-Licht. Die Folge: Genfehler sammeln sich an – und verwandeln unser Äußeres
© Dimitri Otis/Getty Images
Unsere Lebenszeit ist ­begrenzt – doch weshalb unser Körper überhaupt altert, ist noch immer nicht völlig verstanden. Klar scheint: Eine molekulare Uhr in unseren Zellen zählt die Jahre herunter. Können wir sie womöglich zurückstellen?

Der Vorgang erscheint uns höchst vertraut, und doch zählt er zu den großen Rätseln der Wissenschaft: Mit den Jahren wird unsere Haut faltig, Muskeln und Sehnen verlieren an Geschmeidigkeit, die Organe werden anfälliger.

Kurz: Wir altern.

Das allmähliche Nachlassen unserer Kräfte ist uns so selbstverständlich, dass wir kaum je die Frage stellen, weshalb es überhaupt dazu kommt.

Oberflächlich betrachtet scheint die Antwort ja auch offensichtlich: So wie etwa ein Auto verschleißt, so häufen sich auch in unserem Körper nach und nach kleine Schäden in Geweben und Organen an. Unter anderem können giftige Chemikalien, UV-Licht oder radioaktive Strahlung das Erbgut verändern, sodass die Zellen ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen.

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