Hundertjähriger Krieg Jeanne d’Arc: Der fanatische Kampf der heiligen Jungfrau

Hundertjähriger Krieg: Jeanne d’Arc: Der fanatische Kampf der heiligen Jungfrau
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Überzeugt, in göttlichem Auftrag zu handeln, umflort die Bauerntochter Jeanne Darc ein geradezu heiliger Glanz. So gewinnt sie selbst das Vertrauen des französischen Königs, führt seine Truppen 1429 in die Schlacht um Orléans – und siegt. Doch der Erfolg wird Jeanne d’Arc bald zum Verhängnis

Ritter stehen im Prunksaal von Schloss Chinon und erwarten die Jungfrau. 50 Fackeln beleuchten die hohen Wände, die Abendgarderobe der Damen, die neugierigen und abschätzigen Blicke des Hofstaats – und Karl VII., den ungekrönten französischen König, für den diese Jungfrau womöglich die letzte Hoffnung ist. Die Lage ist ernst in diesem Frühling 1429: Seit elf Jahren lebt der 26-Jährige in der Verbannung. Seit sieben Jahren hofft er vergebens, zum König gesalbt zu werden. Und der Feind ist schon an die Loire vorgerückt, belagert die Frontstadt Orléans.


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