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Leinsamen: Diese Vitamine stecken drin

Leinsamen
Leinsamen sind reich an den Vitaminen B1, B2, B6 und Vitamine E sowie Folsäure
© Antonova Ganna / shutterstock
Welche Vitamine enthält Leinsamen? Und welche Nährwerte sind darüber hinaus in den Samen enthalten? Das lesen Sie in unserem Vitamin-Ratgeber

Leinsamen: Vitamine im Überblick

Vitamin

Wert pro 100 g

Vitamin A (Retinoläquivalent)

8 μg

Vitamin B1 (Thiamin)

460 μg

Vitamin B2 (Riboflavin)

150 μg

Niacin (Vitamin B3)

2560 μg

Vitamin B5 (Pantothensäure)

-

Vitamin B6 (Pyridoxin)

430 μg

Biotin (Vitamin B7)

16,4 μg

Folsäure (Vitamin B9)

73 μg

Vitamin B12 (Cobalamin)

-

Vitamin C

-

Vitamin D

2,8 μg

Vitamin E (Alpha-Tocopherol)

16000 μg

Vitamin K

4 μg

Leinsamen ist ein hervorragender Lieferant für folgende Vitamine

Leinsamen ist reich an Biotin. Er enthält bis zu 16,4 µg Biotin pro 100 g.

Das Vitamin ist wichtiger Bestandteil verschiedener Enzyme. Für den Stoffwechsel von Aminosäuren und Fettsäuren ist es ebenso relevant wie für die Aktivierung von Energiereserven. Bei Biotin-Mangel können die Symptome sehr unterschiedlich ausfallen. Muskelschmerzen, Erschöpfung und Schläfrigkeit, Hautausschlag, Schwindel oder Appetitlosigkeit können auftreten. Unter Umständen kann es auch zu einer verzerrten Wahrnehmung von Berührungsreizen kommen.

In umgerechnet etwa 274 g Leinsamen ist die empfohlene Tagesdosis von 45 µg enthalten. Diese Empfehlungen richtet sich an gesunde Erwachsene, ältere Menschen sowie Schwangere und Frauen während der Stillzeit. Geringere Vitamin-B7-Tagesdosen gelten für Kinder und Jugendliche. Wer auf eine abwechslungsreiche Ernährung achtet, deckt den Bedarf an Vitamin B7 meist problemlos ab. Da es keine festgelegte Obergrenze für Vitamin B7 gibt, muss eine Überdosierung an Biotin nicht befürchtet werden.

Vitamin B7 ist äußerst stabil, jedoch kann es durch Hitze zu geringen Verlusten kommen.

Außerdem beinhaltet Leinsamen – im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln ohne Fleisch – eine große Menge an Vitamin B1. Das Vitamin macht einen Anteil von 460 µg pro 100 g Leinsamen aus. Beteiligt ist das Vitamin am Energiestoffwechsel der Zellen. Es ist gut für die Gewinnung und Speicherung von Energie und die Erhaltung des Nerven- und Herzmuskelgewebes. Zu einem Verlust von bis zu 30 Prozent kann es durch die Einwirkungen von Sauerstoff, Hitze, Licht und Auslaugen in Wasser kommen. Darüber hinaus können Herzmuskelschwäche, Ödeme und Skelettmuskelschwund auftreten.

Mit 239 g Leinsamen erreicht man die empfohlene Tagesdosis von 1100 µg. Diese Angabe bezieht sich auf einen gesunden Erwachsenen. Kinder und Jugendliche benötigen weniger Thiamin (Vitamin B1). Schwangere Frauen benötigen in den letzten Wochen vor der Niederkunft etwas mehr Vitamin B1 und auch Stillende haben einen erhöhten Bedarf.

Zu einem Verlust von bis zu 30 Prozent kann es durch die Einwirkungen von Sauerstoff, Hitze, Licht und Auslaugen in Wasser kommen.

Dazu erhalten Sie mit dem Verzehr von Leinsamen noch eine nennenswerte Menge an Vitamin D, Vitamin B6 und Vitamin B3.

Die wichtigsten Mineralstoffe im Überblick

Mineralstoff

Wert pro 100 g

Calcium

206 mg

Kalium

731 mg

Magnesium

323 mg

Natrium

57 mg

Phosphor

533 mg

So viel Kalorien stecken in Leinsamen

Kalorien

Wert pro 100 g

Energie (Kilokalorien)

444 kcal

Energie (Kilojoule)

1860 kj


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