Hoge-Kempen-Nationalpark
Dichte Kiefernwälder gehen über in purpurfarbene Heidelandschaft, die Maas hat ein tiefes Relief in die Sand- und Kiesböden geschliffen. Wo früher der Tagebau an erster Stelle stand, ist es jetzt die Natur. Der Nationalpark Hohe Kempen umfasst rund 5700 Hektar geschützte Fläche, die Raum für Flora und Fauna lassen, es aber dennoch Besuchern ermöglichen, die Natur zu erfahren. Das geht am besten auf dem Fahrrad, in Wanderschuhen oder auf einem Pferd - 140 Kilometer lange Reit- und Lenkwege durchziehen den Nationalpark, viele davon sind unbefestigt. Wer lieber auf eigenen Hufen läuft, der sollte sich für eines der vielen Wandergebiete entscheiden: Im Connecterra kann man das Ausmaß des Steinkohlewerkes Eisden noch erahnen - das sich die Natur jedoch Stück für Stück zurückholt. In Pietersheim zum Beispiel streifen Wanderer durch stille Wälder und an faszinierenden Moorlandschaften vorbei. Die Nationalparkverwaltung stellt eine gute Übersicht über die insgesamt 220 Kilometer langen Wanderwege bereit
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