Grand Teton Nationalpark, Wyoming

Im Grand Teton Nationalpark trifft Prärie auf Panorama: Historische Farmhäuser - wie die berühmte T.A. Moulton Scheune an der Mormon Row - bieten Fotomotive, die von der Einsamkeit und Weite dieser Landschaft erzählen. 300 Kilometer Wanderwege, unzählige Kletter-Möglichkeiten und der wilde Snake River machen den Park zudem zum Paradies für Outdoor-Fans

Redwood Nationalpark, Kalifornien

An der kalifornischen Pazifikküste liegt die Heimat der größten Bäume der Erde: den Küstenmammutbäumen Sequoia sempervirens. Im Norden des Golden State an der Grenze zu Oregon gehen mit dem Redwood Nationalpark und einigen State Parks mehrere Schutzgebiete ineinander über. Ob aus dem Autofenster auf dem Newton B. Drury Scenic Parkway oder der Howland Hill Road oder bei einer Wanderung entlang des Boy Scout Tree Trail im Jedediah Smith Redwoods State Park – die Mammutbäume wissen stets zu beeindrucken

Grand Canyon Nationalpark, Arizona

Wer einmal den Grand Canyon besucht hat, fühlt sich winzig angesichts dieses bombastischen Naturerlebnisses. Die bekannteste Aussicht bietet Mather Point am Südrand der Schlucht. Von 2170 Metern Höhe lässt sich hier ein Viertel des Grand Canyons überblicken

Olympic Nationalpark, Washington

Der Olympic Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von gut 3700 Quadratkilometern und liegt im Westen des Bundesstaates Washington auf der Olympic-Halbinsel. 1938 zum Schutz der Roosevelt Wapitis geründet, erklärte ihn die UNESCO 1981 zum Weltnaturerbe. Der Park besteht aus drei Gebieten: den schneebedeckten Olympic Mountains, den üppigen Regenwäldern im Hinterland und einer wilden Küstenlinie, die sich am besten wandernd erkunden lässt. Der Second Beach Trail führt zu einem der schönsten Strände der Westküste

Denali Nationalpark, Alaska

Die Tundralandschaft um den 6194 Meter hohen Denali, auch als Mount McKinley bekannt, gehört zu den einsamsten der Erde. Nur eine befestigte Straße streift den Park, der größer ist als Mecklenburg-Vorpommern. Ins Parkinnere gelangen Besucher mit Pendelbussen, die von Mai bis September die Parkstraße befahren, oder zu Fuß beziehungsweise per Fahrrad

Channel Islands Nationalpark, Kalifornien

Anacapa, Santa Cruz, Santa Barbara, Santa Rosa und San Miguel heißen die fünf unter Schutz stehenden Insel des Archipels vor der Küste Kaliforniens. Vor und auf den Inseln herrscht ein einzigartiger Artenreichtum – weshalb der Park zu den am wenigsten besuchten der USA gehört: Die Inseln sind nicht besiedelt und die Besucherzahlen reguliert. Eine Besichtigung ist nur mit Genehmigung möglich – erhältlich in den Besucherzentren in Santa Barbara und Ventura

Yosemite Nationalpark, Kalifornien

Der Yosemite ist der beliebteste und sicher auch bekannteste Nationalpark Kaliforniens. Vor allem das zentral im Park gelegene Yosemite Valley zieht jährlich mehrere Millionen Besucher an. Einsamkeit darf man auf den gut ausgebauten Wegen also nicht unbedingt erwarten – dafür aber spektakuläre Ausblicke auf die von Gletschern rund geschliffenen Granitblöcke des Half Dome (Foto) und des El Capitan, die je nach Lichteinfall in unterschiedlichen Farben erstrahlen

Acadia Nationalpark, Maine

An der zerklüfteten Felsküste von Maine liegt der einzige Nationalpark Neuenglands – und innerhalb des Acadia auch das wahrscheinlich meistfotografierte Gebäude in Neuengland: das Bass Harbor Head Lighthouse

Yellowstone Nationalpark, Wyoming

Der Yellowstone Nationalpark ist nicht nur der erste und damit älteste Nationalpark der Welt, er gehört auch zu den berühmtesten – und das völlig zu Recht: Schrillbunt schillernde Thermalquellen, mächtige Geysire und tosende Wasserfälle. Hier übertrifft sich die Natur wahrlich selbst mit ihrer Schönheit

Hawaiʻi Volcanoes Nationalpark, Hawaii

Der Kilauea, einer der aktivsten Vulkane der Welt, macht den Park auf der Insel Big Island zu einer der beliebtesten Besucherattraktionen Hawaiis. Erkunden lässt er sich am besten über den Crater Rim Drive, an dessen Ende sich das Jaggar-Museum befindet. Insbesondere bei Dunkelheit bietet sich hier ein einzigartiger Blick auf den Halemaʻumaʻu-Krater

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