Gewalt gegen Christen
Historisch gesehen heute sind diesymbolisieren die christlichen Gebäude aber auch das koloniale Erbe des Landes: Im 18. und 19. Jahrhundert versuchten die asiatischen Herrscher zunächst, die Ausbreitung des Christentums durch Religionsverbote zu stoppen – damals hatte die Religion bereits 200.000 Anhänger. Gewalttaten gegen Missionare nutzte Frankreich dann 1848 als Vorwand, um Vietnam anzugreifen und den Süden des Landes als Kolonie zu unterwerfen. Systematisch wurden danach christliche Kirchen im ganzen Land errichtet, bisweilen auf den Resten früherer Pagoden.
© Peter Steinhauer