Air New Zealand Airline baut Etagenbetten in Langstreckenflieger

Erinnert ein wenig an Jugendherberge - so soll das "Economy Skynest" aussehen. Foto: Air New Zealand/dpa-tmn
Erinnert ein wenig an Jugendherberge - so soll das "Economy Skynest" aussehen. Foto
© Air New Zealand/dpa-tmn
Ausgestreckt in einem Bett schlafen - das geht im Flieger meist nur in Business oder First Class. Eine neuseeländische Fluggesellschaft will das ändern. Das Nest in der Luft hat aber seinen Preis.

Schlafkabinen in der Economy: Das bietet Air New Zealand ab November auf Langstreckenflügen an. Die Kabinen sind Etagenbett-ähnlich angeordnet und haben Matratze, Bettzeug sowie einen Sichtschutz für die nötige Privatsphäre. Sie sollen in die neuen Boeing 787-9 Dreamliner eingebaut werden, teilt die neuseeländische Fluggesellschaft mit.

Sechs solcher Betten soll es pro Flugzeug geben – gebucht werden können sie für eine Zeit von vier Stunden. Für jede Schlafkabine sind zunächst zwei solcher Zeitfenster pro Flug verfügbar. In Summe könnten also zwölf Passagiere die Option in Anspruch nehmen.

Wer ein Ticket für die Economy oder Premium Economy kauft, kann ab 18. Mai einen Platz im "Skynest" für Flüge ab November 2026 hinzubuchen, so die Airline. Das kostet ab 250 Euro (495 Neuseeland-Dollar) extra.

Liegen in der Economy sind nicht neu - Betten wohl schon

Laut Air New Zealand sind es die ersten Schlafkabinen dieser Art weltweit, die eine Fluggesellschaft in der Economy anbietet. 

Was es in der Economy teils schon gegen Aufpreis gibt, sind Auflagen für Sitzreihen, mit denen sich drei Plätze in eine Liegefläche verwandeln lassen - bei Lufthansa zum Beispiel. 

Und bei Air New Zealand. Dort heißt das Skycouch. Das Skynest baue darauf auf und biete eine neue Möglichkeit zur Erholung auf den längsten Flügen, heißt es von der Fluggesellschaft.