Quebrada de Humahuaca Dieses schillernde Hochtal versteckt sich hinter Andenriesen

Was macht Quebrada de Humahuaca so besonders? Und wann sollten Sie das farbenfrohe Hochtal am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Argentinien

Je nach Sonnenstand schimmern die Felsen des Hochtals in den verschiedensten Farbgebungen

Wo liegt Quebrada de Humahuaca?

Die felsige Schlucht erstreckt sich im Nordwesten Argentiniens über rund 100 Kilometer zwischen den Städten San Salvador de Jujuy und Humahuaca in der Provinz Salta. Die meisten Reisenden fliegen nach Salta oder nach Jujuy und unternehmen von dort aus Tagesausflüge in die raue Bergwelt der argentinischen Anden.

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Was macht die Hochschlucht besonders?

Über Jahrtausende hat der Fluss Río Grande de Jujuy sich seinen Weg durch das karge Bergland gebahnt und in allen Farben schillernde Felsflanken freigelegt. Sie dominieren die Landschaft und blitzen mal in rötlichen und mal in grünlichen Tönen aus der sonst eher eintönigen Umgebung hervor. Als die imposantesten Exemplare gelten der Cerro de los Siete Colores, der Berg der sieben Farben, in der Nähe des Dorfes Purmamarca und La Paleta del Pintor, die Farbalette des Malers, oberhalb des Friedhofes von Maimará. Obwohl die unterschiedlichen Farbgebungen sich geologisch einfach erklären lassen, so sorgt beispielsweise Kalk für weiße Schichten, Schwefel für gelbe und Kupfer für grüne, sind sie in einer solchen Dichte eine Seltenheit und stehen seit 2003 unter dem Welterbeschutz der UNESCO. Während der Río Grande de Jujuy in den Wintermonaten eher harmlos daherkommt und teilweise ganz austrocknet, entfaltet er mit dem einsetzenden Schmelzwasser seine wahre Kraft. Nur wenig Vegetation hält diesen stark variierenden und trockenen Gegebenheiten Stand. Lediglich meterhohe Kandelaberkakteen durchziehen das enge Tal.

Besonders schön präsentiert sich das Farbenspektakel der Felsen zu Sonnenauf- und untergang.

Wann ist die beste Reisezeit für Quebrada de Humahuaca?

Die beste Reisezeit liegt in den Frühlings- oder Herbstmonaten. Im Winter kann es auf der Hochebene und in den Hochtälern empfindlich kalt werden. In den Sommermonaten können hingegen starke Regenfälle für Erdrutsche sorgen, die die Straßen unpassierbar machen.

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