Russland Kamtschatka: Wo das Land der Vulkane auf drei Meere trifft

Was macht den Kamtschatka so besonders? Und wann sollten Sie die Halbinsel im Osten Russlands am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Kamchatka

Aufgrund 30 aktiver Vulkane wird Kamtschatka auch das "Land der Vulkane" genannt

Ob als kleine Alltagsflucht für zwischendurch oder als Inspiration für die nächste Reise: In unserer Reihe "Traumort des Tages" zeigen wir Ihnen die schönsten Ziele der Welt. Heute:

Kamtschatka, Russland

Die Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands ist voller unberührter Natur, aktiver Vulkane und wird gleich von drei Meeren umspült: Beringsee, Pazifik und Ochotskisches Meer. Mit einer Fläche von rund 370.000 Quadratkilometern ist Kamtschatka etwa fünf Prozent größer als Deutschland.

Wo liegt der Kamtschatka?

Die Halbinsel erstreckt sich von Ostsibirien nach Süden. Die Hauptstadt der Region Petropawlowsk-Kamtschatski, liegt an der Awatscha-Bucht und beherbergt einen der größten Naturhäfen der Welt. Die Region ist dünn besiedelt und wer auf Entdeckungsreisen durch Kamtschatka aufbrechen möchte, sollte sich einem Veranstalter anvertrauen, da sie die Infrastruktur der größten Halbinsel Ostasiens am besten kennen.

Was macht Kamtschatka so besonders?

Die Weite der russischen Tundra zieht sich bis zum Horizont, gewaltige Geysire speien heiße Luft und Wasser meterhoch, Thermalquellen präsentieren sich in auffälligen Farben und durchsetzen die sonst von Lava geprägte Erde. Die mächtigen Kamtschatkabären durchstreifen das Gebiet, denn Millionen von Lachsen sind in den Gewässern der Halbinsel zu Hause. Aber auch dichte Wälder und nahezu paradiesisch wirkende Wasserfälle sind auf der größten Halbinsel in Ostasien zu finden. Über all das wachen 30 aktive Vulkane. Ihre teils von Schnee bedeckten Kegel durchziehen die Landschaft wie Maulwurfshügel. Aufgrund der hohen Dichte an Vulkanen auf einer recht kleinen Fläche trägt Kamtschatka auch den Spitznamen "Land der Vulkane". Das Gebiet, in dem die qualmenden Riesen liegen gehört seit 1996 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Ebenso zählt das Tal der Geysire dazu. Hier liegen 90 Geysire dicht beieinander. Ihre heißen Wasserfontänen erlangen bis zu 40 Meter Höhe, ihre Dampfschwaden teilweise mehr als 200 Meter.

Wann ist die beste Reisezeit für den Kamtschatka?

Besonders beliebt sind Wander- und Trekkingtouren in den wärmeren Sommermonaten. Zwischen Mai und September kann das Thermometer hier teilweise bis zu 30 Grad erreichen. Im Winter ist Kamtschatka ein Paradies für Wintersportler jeder Art. Bis zu zehn Meter Schnee und Temperaturen weit unter Null bieten in den Monaten Februar bis April ideale Bedingungen.

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