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Überlebenskünstler Darum können Bärtierchen im All überdauern


Die Widerstandskraft der Bärtierchen gegen unwirtliche Lebensbedingungen ist erstaunlich. Forscher haben nun in den Genen der winzigen Tiere eine mögliche Erklärung für ihre Fähigkeiten gefunden
Überlebenskünstler: Leben auf ganz kleinem Fuß: Zwischen 50 und 1500 Mikrometer klein sind die Bärtierchen. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 50 Mikrometern
Leben auf ganz kleinem Fuß: Zwischen 50 und 1500 Mikrometer klein sind die Bärtierchen. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 50 Mikrometern
© mauritius images / Science Picture Co. / Science Picture Co.

Bildergalerie: Die wundersame Welt der Bärtierchen

Bärtierchen (Tardigraden) sind wahre Überlebenskünstler. Sie können extreme Bedingungen problemlos überstehen, weshalb sie sich sogar im ewigen Eis wohlfühlen. Selbst einen Aufenthalt im All halten sie aus. Das könnte daran liegen, dass Bärtierchen besonders viel fremdes Erbgut in sich tragen. Forscher der Universität North Carolina fanden heraus, dass jedes sechste Gen der Tiere von einem anderen Lebewesen, etwa von Bakterien oder Pflanzen, stammt. Diese Mischung sorgt offenbar für Widerstandskraft und einzigartige Überlebensstrategien in extremer Kälte oder Hitze: Bärtierchen versetzen sich dann in einen todesähnlichen Zustand. Studien haben gezeigt, dass sie über Jahrzehnte quasi leblos verharren können – um dann doch wieder aufzuleben, wenn die Umgebung freundlicher wird.

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