So bleibt die Hitze draußen Diese fünf Tipps sparen eine Klimaanlage

In einigen Regionen Deutschlands laufen schon im Mai die Klimageräte auf Hochtouren und verbrauchen viel Strom. Energie, die Sie sparen können – wenn Sie diese Tipps beherzigen
Abkühlung

Ventilatoren sorgen durch Verdunstungskühle auf der Haut für Abkühlung

In diesem Artikel
1. Tagsüber Fenster verdunkelt halten
2. Nicht tagsüber, sondern nachts lüften!
3. Pflanzen regulieren die Raumtemperatur
4. Unbenutzte Geräte ausschalten
5. Notlösung Ventilator

Gerade in Städten wird die sommerliche Hitze schnell zum Problem. Weil sich die Asphaltbeläge, Gebäudefassaden und –dächer aufheizen und wenig Grün und Wasserflächen für Kühlung sorgen. Umso wichtiger ist es, zu Hause und im Büro kühlen Kopf zu bewahren. Denn das schont den Kreislauf und erhält die Konzentrationsfähigkeit. Klimaanlagen aber sind oft ineffizient und verbrauchen schnell Strom im Wert von mehr als 100 Euro im Jahr.

So sorgen Sie ohne jeden Stromverbrauch dafür, dass an heißen Tagen die schlimmste Hitze draußen bleibt:

1. Tagsüber Fenster verdunkelt halten

Sonnenstrahlung dringt durch Fenster und heizt den Innenraum indirekt auf. Denn vor allem dunkle Gegenstände und Teppichbeläge heizen sich durch die Wärmestrahlung auf. Verhindern können Sie das, indem Sie tagsüber, sobald die Sonne durch das Fenster scheint, die Vorhänge zuziehen, Jalousien oder – noch besser – die Rollläden herunterlassen. Ein außen liegender Sonnenschutz ist am effektivsten. Vorhänge und Jalousien sollten möglichst hell sein, damit sie sich gar nicht erst aufheizen.

2. Nicht tagsüber, sondern nachts lüften!

Auch wenn es verlockend erscheint, bei großer Hitze ein Lüftchen durch die Wohnung oder das Büro wehen zu lassen: Lüften Sie nachts auf Durchzug und halten Sie Fenster und Türen tagsüber lieber geschlossen. So nutzen Sie die kühleren Nachttemperaturen, um den Raum und das Mauerwerk auszukühlen. Tagsüber würden Sie sich mit der Außenluft nur hohe Temperaturen in die Wohnung holen – die Sie so schnell nicht wieder herausbekommen.

Es gibt allerdings auch Menschen, die es vorziehen, bei 35 Grad Außentemperatur auf Durchzug zu lüften (sofern sie die Möglichkeit dazu haben), statt bei 25 Grad in stehender Luft zu hocken. Denn der Windchill-Effekt lässt auch höhere Temperaturen erträglich erscheinen. Probieren Sie es aus und entscheiden Sie selbst!

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3. Pflanzen regulieren die Raumtemperatur

Grünanlagen und Pflanzen sind in der Stadt wichtig, um durch ihre Verdunstung die Lufttemperatur zu senken. Auch in der Wohnung und im Büro sind Pflanzen nicht nur schön anzusehen – sondern dienen auch als natürliche Klimaanlagen.

4. Unbenutzte Geräte ausschalten

Für zusätzliche Wärme in Innenräumen sorgen nicht nur wir Menschen, sondern auch Elektrogeräte. Alles, was nicht unbedingt eingeschaltet sein muss, sollten sie daher abschalten. Zum Beispiel Kopierer, Drucker, Kaffeemaschinen, Bildschirme oder Halogenstrahler. Übrigens: Manche Geräte erzeugen auch im Standby-Betrieb unnütze Wärme. Und je energieeffizenter Elektrogeräte sind, desto weniger Strom verbrauchen sie im aktiven ebenso wie im Ruhezustand. LED-Lampen etwa heizen sich im Gegensatz zu Halogenlampen kaum auf.

5. Notlösung Ventilator

An extrem heißen Tagen kann auch ein Ventilator Abhilfe schaffen – sei es an der Decke hängend oder auf dem Tisch stehend. Zwar kühlt der Ventilator die Luft nicht, aber der stete Lufthauch sorgt immerhin für ein bisschen lindernde Verdunstungskühle auf der Haut. Und der Stromverbrauch ist bis zu 50 mal kleiner als bei einem Klimagerät.

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