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Die Grundlagen des Wissens

Erdgeschichte Die Entstehung der Erde

Die Entstehung der Erde reicht 4,6 Mrd. Jahre zurück: Chronologisch zeigen diese Daten und Fakten, wie sich eine Glutkugel in einen blühenden Ort des Lebens verwandelte
Erde

Die Entstehung der Erde reicht 4,6 Mrd. Jahre zurück

Entstehung der Sonne

Vor 4,6 Mrd. Jahren: Ein leuchtender Himmelskörper formt sich aus einer riesigen Gaswolke. Um ihn kreisen zahllose Gesteinsbrocken.

Die Erde entsteht

4,5 Mrd. Jahre: Brocken klumpen zu Planeten-Vorläufern zusammen – darunter die junge Erde, die noch glühend heiß ist.

Der Mond geht auf

4,5 Mrd. Jahre: Bei einer Kollision mit einem marsgroßen Körper werden gewaltige Gesteinsmengen aus der Erde geschlagen: Aus dem Material formt sich nach und nach der Mond.

Aus Regen wird ein Meer

4,2 Mrd. Jahre: Erdvulkane speien Gase aus, darunter Wasserdampf. Als der Planet abkühlt, bilden sich Wolken, es regnet viele Mil­lionen Jahre lang, sodass sich schließlich ein weltumspannender Ur­ozean bildet.

Die Entwicklung des Lebens

4 Mrd. Jahre: In den steinernen Wänden von kaminartigen Schloten in der Tiefsee entwickeln sich erste lebende Zellen. Die Nachfahren dieser Mikroben bilden zwei Reiche: die Bakterien und die Archaeen.

Der erste Kontinent formt sich

3,1 Mrd. Jahre: Magma drängt aus dem Erd­inneren an die Oberfläche und türmt sich nach und nach zu Inseln und schließlich zum ersten Kontinent Ur auf.

Mikroben entwickeln die Photosynthese

2,7 Mrd. Jahre: Winzige Einzeller lernen, das Licht der Sonne einzufangen und können mit dessen Energie nun organische Verbindungen herstellen. Dieses Prinzip werden später die Pflanzen nutzen.

Aus Erbgut wird vielschichtigeres Leben

2 Mrd. Jahre: Spezielle Mikroben (Eukaryoten) verpacken ihr Erbgut in einem Zellkern, ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu vielschichtigeren Lebewesen.

Genetische Zufälle

1,2 Mrd. Jahre: Aus Eukaryoten entwickeln sich durch genetische Zufälle mehrzellige Wesen. Sie sind die Urahnen aller Pflanzen und Tiere.

Die Erde friert ein

720 Mio. Jahre: Das Klima wandelt sich dramatisch: Ein Eispanzer bedeckt zeitweilig fast den ganzen Planeten.

Die Entwicklung zahlreicher Tierarten

540 Mio. Jahre: Nach dem Ende der Eiszeit entwickeln sich zahlreiche Tierarten – darunter Vertreter fast aller Stämme, die es heute gibt.

Spezies bevölkern das Land

460 Mio. Jahre: Pflanzen und Tieren gelingt es erstmals, im Trockenen zu überleben; immer neue Spezies bevölkern die Landmassen.

Foto: VYACHESLAV OSELEDKO/AFP/Getty Images, Alexander Gerst
Horizons
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Die Entwicklung der Dinosaurier

230 Mio. Jahre: Aus Echsen entwickeln sich die Dinosaurier, die mehr als 160 Mio. Jahre das Land dominieren. Einige der Tausende Spezies wachsen zu Giganten heran.

Die Dinosaurier sterben und neue Arten entstehen

66 Mio. Jahre: Durch einen Asteroiden­einschlag sterben (bis auf die Vögel) alle Dinosaurier aus. Nun schlägt die Stunde der Säugetiere: In den kommenden Jahrmillionen entwickeln sie immer neue Arten.

Die Entwicklung vom Primaten zum Menschen

49 Mio. Jahre: Affenähnliche, intelligente Tiere entwickeln sich, die ihren Nachwuchs intensiv pflegen. Es sind entfernte Vorfahren einer Spezies, die irgendwann den gesamten Planeten beherrschen wird – des Menschen.

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