Buchtipp Oberitalien von DuMont

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Buchtipp Oberitalien von DuMont

Buchtipp Oberitalien von DuMont : 4 Sterne bei 1 Bewertung

Wer kreuz und quer durch Oberitalien reisen und sich dort und da etwas ansehen möchte, für den ist dieser Führer ideal: In einem Buch acht Regionen, von jeder das Wichtigste beschrieben.

Man schleppt nur ein Buch für mehrere Regionen mit sich herum und kann doch sich ein Bild der entsprechenden Provinz oder eines Ortes machen. Praktisch, nicht in die Tiefe gehend, aber mit vielen Tipps und Besichtigungshinweisen (zum Nachlesen im Internet oder Detail-Reiseführer).

Das erlebten unsere Mitglieder

  • mosaik (RP) 26.03.12

    Gibt guten Überblick über acht Regionen, geht jedoch nicht immer in Details

    520 Seiten, acht Regionen von insgesamt 22 – da liegt es auf der Hand, dass nicht jeder Ort detailliert beschrieben werden kann. Und trotzdem findet der Leser ausreichend Information, um sich einen Überblick über Sehenswürdigkeiten und Geschichte von Landstrichen oder Orten machen zu können. Beispielsweise neun Seiten über Turin, der Hauptstadt Piemonts, mit Innenstadtübersichtsplan und Tipps zu den traditionsreichen Turiner Caffès. Es bleibt auch noch Platz für eine zweiseitige Beschreibung des ligurischen Höhenwanderweges, einen einseitigen Ausflugstipp im Po-Delta mit dem Kanu oder eine interessante Rundfahrbeschreibung „Le Torbiere del Sebino und die Franciacorta in der Provinz Brescia (Lombardei) und anderen praktische, gute Tipps.

    Aber und das sind die kleinen Nachteile – Nenzel lässt den einen oder anderen durchaus interessanten Ort „unter den Tisch fallen“. Beispielsweise beschreibt sie bei Ligurien zwar kurz den Jetset-Ort Portofino, den wohl teuersten Ort Italiens, widmet zwei Seiten Santa Margherita Ligure und eine Seite Sestri Levante, aber kein Wort über Rapallo, das 1922 weltberühmt durch den „Vertrag von Rapallo“ wurde und wo 1935 Guglielmo Marconi, der italienischen Nobelpreisträger, die Richtantenne erfand und erprobte. Am Gardasee fehlt Information über Gardone Riviera mit dem Garten von André Heller und dem „Il Vittoriale“, jenem kuriosen Park und Schloss des legendären Dichters Gabriele D’Annunzio, als weiteres Beispiel.

    77 Seiten allgemeine Information über Oberitalien und Wissenswertes für die Reise, sowie eine vernünftige Straßenkarte 1:500 000 für grobe Orientierung, auch „am Land“, finden sich ebenfalls im Reise-Handbuch. Übrigens, Nenzel ist ehrlich zu ihren Lesern. Sie schreibt bei den allgemeinen Informationen, dass Oberitalien ein teures Reisegebiet ist, Essen gehen kann Beträge in Schwindel erregender Höhe erreichen, unter 25 Euro gibt es selten ein ganzes Menü und übernachten ist alles andere als günstig. Zahlreiche Preisangaben bei Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants geben Ausblick in die notwendige Größe des Reise Portemonnaies!

    Oberitalien
    DuMont Reise-Handbuch
    Nana Claudia Nenzel
    1. Auflage 2011
    ISBN 978-3-7701-7715-8

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