Reisetipp: Badenburg
Badenburg: Das erlebten unsere Mitglieder
-
Die Badenburg
Gasthaus an der Lahn
Um das Jahr 1350 erbaute Johann von Weitolshausen - genannt Schrautenbach - die Badenburg. Seit jeher diente sie als Herrensitz und wurde nicht als Verteidigungsanlage benutzt. Burgkaplan war der Pfarrer von Wissmar.
Dies endete im 30jährigen Krieg, als der Feind die Kapelle durch Feuer zerstörte. Zuvor soll jedoch - so will es die Sage wissen - die aus dem Silberschatz der Badenburger gegossene Glocke zu Wissmar gebracht worden sein. Ihr Klang sei herrlich und weittönend gewesen. Um sie vor weiteren Kriegswirren zu retten, habe man sie schließlich bei einer krummen Erle unweit der Badenburg in den Fluß hinuntergelassen.
Am Rande einer großen Parkanlage auf einem Felsen über der Lahn errichtet, waren die Wohngebäude "inwendig aufs schönste aufgebutzt und mit den herrlichsten Mahlereyen, so verschiedene Feldschlachten vorstellen, ausgeziert".
Bereits um 1760 nahm man den Schankbetrieb auf und schon damals galt die Badenburg als beliebtes Ausflugsziel für Gießener Bürger und Studenten.
Auch Georg Büchner traf sich hier mit Gleichgesinnten und verfaßte 1834 seinen "Hessischen Landboten", mit dem er die unterdrückten Bauern zu Widerstand gegen die willfährige Obrigkeit aufrief.
Im Jahre 1975 wurden die Gewölbekeller der Burganlage zu einer rustikalen Schankwirtschaft ausgebaut, zahlreiche sorgfältig zusammengetragene Stücke aus vergangenen Zeiten zieren hier Wände und Nischen, so ist ein echter Sudkessel Mittelpunkt einer der Räume, dem sogenannten "Sudhaus".
Und was gibt es zu Futtern?
Burgknochen - Fraß für Hungersnot und Belagerungszeiten
Eine Schippe Dreck - Brustspitze nach Burgfrauenart, lässt den Grafen nicht mehr schlafen!
... und alles was das Ritterherz höher schlagen lässt.
Wir sind gerne in der Badenburg. Stimmt doch das Ambiente und auch der Geschmack.
Und weil sie uns so gut gefällt ... wurde auch von mir die Homepage der Badenburg erstellt.
Weitere Informationen, Bilder und Videos haben wir unter:
http://www.sandra-bernd.deBilder von BerndBasenau zu Badenburg
-
-
Kompliment, gut abgekupfert!
Diese alte Ruine liegt zwischen Gießen und Lollar an der Lahn, der Lahn-Radweg führt unmittelbar daran vorbei. Leider kann man sich als Radler nicht laben, da erst um 18 Uhr geöffnet wird. Die Gaststätte bietet innen und außen Sitzmöglichkeiten, außen an schlichten Klappstühlen- und -tischen mit herrlichem Bilck zur unmittelbar benachbarten Lahn. Über die Inneneinrichtung kann ich keine detaillierten Angaben machen, da ich dort nie gesessen habe. Auf jeden Fall ist es ein großer, dunkler Gewölberaum, der aber relativ urig aussieht. .
Das Essen in der Gaststääte Badenburg ist ganz vorzüglich und preislich OK. Es wird auf originelle Gerichte mit historiscchem Touch Wert gelegt. Unbedingt probieren: Ein Eimer Knochen, zum Abnagen, selbst wenn man gut drauf ist, schafft man die Menge kaum.
Ich selbst treffe mich mit Freunde im Sommer dort abends mit dem Rad, und wir verbringen dann ein paar nette Stunden in wirklich angenehmer Atmosphäre.
Die Gaststätte wird übrigens vom "Alten Eishaus" in Gießen betrieben, ebenfalls eine gute Adresse für Essen und Trinken, allerdings nicht so rustikal, aber preislich auch OK. Übernachten soll man dort auch ganz gut können, habe ich mir sagen lassen.Bilder von klarinos zu Badenburg
Lesezeichen für diesen Tipp setzen bei ...
-
Mister Wong
-
Google Bookmarks
-
YiGG
-
del.icio.us
-
Digg
-
StumbleUpon
-
Magnolia
-
Webnews
Bookmark in Ihrem Browser speichern Schließen