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Reisebericht: Kretas Süden - heiß & kalt, süß & salzig
Ein sinnliches Erlebnis
Süßwasserquellen im Meer
Spektakulär ist Kretas Südküste mit ihren Schluchten, Höhlen und steilen Klippen ohnehin schon. Aber in Loutro, dem Örtchen im Westen (nicht weit von Chóra Sfakíon), das sich in eine kleine Felsbucht schmiegt und nur per Schiff erreichbar ist (oder zu Fuß), kommt für mich noch eine Dimension hinzu: Man wandert entlang der Klippen nach Osten, zur Marmara Beach - der Marmor-Bucht - wie die Einheimischen sie nennen, steigt über die Felsen hinab zum Kieselstrand und staunt zuerst über die vielen Höhlen, die die steilen Wände durchlöchern.
Die hellen, von der Sonne aufgeheizten Kiesel massieren die Fußsohlen, die Farbe des Meeres spielt ins türkis. Ein großartiger Ort. Der noch toller wird durch eine Besonderheit, die Eingeweihte ganz selbstverständlich nutzen: Wenn man eine Kuhle in die Kiesel gräbt, kommt schon in geringer Tiefe Wasser zum Vorschein - Süßwasser, das sich von den Bergen unter dem Kies einen Weg ins Meer sucht. Erst ist es trüb, doch schon nach wenigen Minuten werden die Sedimente weggeschwemmt, und das kühle Wasser ist so klar, dass man es mit der Hand schöpfen und problemlos trinken kann. Man kann darin aber auch zum Beispiel den herrlich cremigen kretischen Schafsjoghurt kühlen, den man sich als Imbiss zum Strand mitgenommen hat.
Ein weiteres Highligt habe ich im Meer erlebt: Ich schwamm hinaus, vielleicht 50 Meter und dann parallel zurück zum Strand. Das Wasser war warm und trug mich sanft. Plötzlich wechselt es die Farbe und Temperatur - und erfrischt mich beim Schwimmen. Denn an vielen Stellen tritt das kühle Süßwasser aus den Lefká Óri - den Weißen Bergen - aus Unterwasserquellen aus. Ein sinnliches Erlebnis, das mir in dieser Form noch nirgends sonst begegnet ist. Sehr empfehlenswert!
Süßwasserquellen im Meer
Spektakulär ist Kretas Südküste mit ihren Schluchten, Höhlen und steilen Klippen ohnehin schon. Aber in Loutro, dem Örtchen im Westen (nicht weit von Chóra Sfakíon), das sich in eine kleine Felsbucht schmiegt und nur per Schiff erreichbar ist (oder zu Fuß), kommt für mich noch eine Dimension hinzu: Man wandert entlang der Klippen nach Osten, zur Marmara Beach - der Marmor-Bucht - wie die Einheimischen sie nennen, steigt über die Felsen hinab zum Kieselstrand und staunt zuerst über die vielen Höhlen, die die steilen Wände durchlöchern.
Die hellen, von der Sonne aufgeheizten Kiesel massieren die Fußsohlen, die Farbe des Meeres spielt ins türkis. Ein großartiger Ort. Der noch toller wird durch eine Besonderheit, die Eingeweihte ganz selbstverständlich nutzen: Wenn man eine Kuhle in die Kiesel gräbt, kommt schon in geringer Tiefe Wasser zum Vorschein - Süßwasser, das sich von den Bergen unter dem Kies einen Weg ins Meer sucht. Erst ist es trüb, doch schon nach wenigen Minuten werden die Sedimente weggeschwemmt, und das kühle Wasser ist so klar, dass man es mit der Hand schöpfen und problemlos trinken kann. Man kann darin aber auch zum Beispiel den herrlich cremigen kretischen Schafsjoghurt kühlen, den man sich als Imbiss zum Strand mitgenommen hat.
Ein weiteres Highligt habe ich im Meer erlebt: Ich schwamm hinaus, vielleicht 50 Meter und dann parallel zurück zum Strand. Das Wasser war warm und trug mich sanft. Plötzlich wechselt es die Farbe und Temperatur - und erfrischt mich beim Schwimmen. Denn an vielen Stellen tritt das kühle Süßwasser aus den Lefká Óri - den Weißen Bergen - aus Unterwasserquellen aus. Ein sinnliches Erlebnis, das mir in dieser Form noch nirgends sonst begegnet ist. Sehr empfehlenswert!
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