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Reisebericht: Altweibersommer in Kiew
Nach zwei Wochen in Kiew
Die Aussagen der Menschen haben sich bewarheitet.
Als wir Mitte September in Kiew ankamen, regnete es. Eine Woche später regnete es immer noch.
In Kombination mit dem Wind war es eine eher unangenehme Kombination.
Doch die Kiewer stritten ab, dass das normal sei.
Jetzt, Anfang Oktober zeigt Kiew sich von seiner schönsten Seite.
Die Blätter färben sich langsam und fallen herab was nicht weiter schlimm ist.
Es gibt hier sehr viele Kastanienbäume.
Häufig sind schon Kastanien neben mir in den Boden eingeschlagen, also man nehme sich vor „Kastanienschlag“ in acht.
Und so pilgere ich ein wenig durch die Stadt.
Ich fahre zur tiefsten Metrostation der ehem. Sovjet Union, Arsenalna. Es wäre natürlich interessant, wie tief diese wirklich ist, es dauert auf jeden Fall mehr als 5 Minuten nur mit der Rolltreppe an den Ausgang zu fahren.
Jedesmal, wenn man bei einer unbekannten Metrostation an die Erdoberfläche kommt, ist es wie als ob man sich in einer neuen Stadt befindet.
Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, nur eine Straßenkarte und Einheimische können jetzt noch weiterhelfen.
Kiew ist auf Hügeln gegründet. Das bedeutet, dass, wenn man sich durch die Stadt bewegt, dann geht es immer auf und ab.
Die Metro Station Postova Ploschad liegt direkt am Funikolor, welcher ganz bequem das höher gelegene Kiew mit dem niedrigeren Stadtteil verbindet.
Heute allerdings habe ich das Glück, dass Reparaturarbeiten am Funikolor zu erledigen sind, es gibt aber einen ausgeschilderten Umweg nach Oben.
Einige Zeit später wird dann mein Aufstieg mit dem Sophienkomplex, und dem Aussemninisterium belohnt.
Ein sehr sozialer Zug in einer Stadt ist es, wenn an jeder Ecke Bänke stehen, und man sich nicht in ein Café setzen muss, nur weil man sich mal hinsetzen will. Das ist hier der Fall.
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Hochinteressant und hilfreich. Danke - Ulrike
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Wer kommt schon nach Kiew? Deine Erfahrungen sind sehr interessant. An Geld zu kommen in Sri Lankaoder in Indien mit dem Reisescheck dauerte noch etwas länger. Nur, Trost ist das keiner.
Servus
Herbert -
Hallo Philip, schön mal wieder von Dir zu hören! Dein Bericht ist - wie immer - interessant und unterhaltsam und sehr authentisch, und ich freue mich auf mehr!
Liebe Grüße
Resi
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