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Reisebericht: Der grandioseste Blick auf das Sydney Opera House
Es viele Möglichkeiten, von wo aus man das Sydney Opera House fotografieren kann, dies hier ist eine ganz besondere.
Die Harmonie dieses einmaligen architektonischen Wunderwerks sieht man am Besten von der Wasserseite. Nur ist es von hier nicht so ganz einfach, Bilder zu machen. Natürlich gibt es die Möglichkeit von der Harbour Bridge oder von der gegenüberliegenden Hafenseite aus zu fotografieren. Vielleicht nutzt man eine Fähre oder ein Ausflugsschiff, um einen guten Blick zu bekommen.
Doch die schönste Aussicht, finde ich, hat man vom Zoo aus. Und die allerschönste ergibt sich von der Giraffenanlage. Die komplette Skyline von Sydney liegt einem zu Füßen inklusive Harbour Bridge und Opera. Mit einem guten Teleobjektiv lassen sich so phantastische Aufnahmen machen (Sorry, besitze ich leider nicht, deshalb lässt mein Bild etwas zu wünschen übrig). Am frühen Nachmittag findet die Fütterung statt, bei der Kinder gegen einen kleinen Obolus gerne helfen dürfen. Etwas ängstlich sind die Kleinen am Anfang schon, wenn die riesige Zunge sich auf sie zu bewegt, doch dann finden es alle klasse.
Doch alleine deshalb in den Zoo zu kommen, wäre viel zu schade. Denn es gibt noch so viele andere interessante Tiere zu sehen.
Eierlegende Säugetiere – gibt es denn so etwas? Ja, das Schnabeltier (engl. platypus) und der Ameisenigel, die ausschließlich in Australien und Neuguinea vorkommen. Äußerlich sind sie sich überhaupt nicht ähnlich, doch sie gehören gemeinsam zur Unterklasse der Ursäuger und bevölkern schon über 100 Mio. Jahre die Erde. Der Ameisenigel ist üblicherweise leicht in seinem Gehege zu entdecken. Mehr Zeit braucht man unter Umständen für das Schnabeltier, welches sich sowohl im Wasser als auch auf Land bewegt.
Känguru, Wallaby und Wallaroo (= Bergkänguru) - wer soll sich da noch auskennen? In einem riesigen Freibereich bietet sich die Gelegenheit sie genauer zu beobachten und da die Tiere keine Scheu kennen, kommen sie sehr nah ran (wenn sie nicht gerade im Schatten faulenzen).
Bevor einem Zoobesuch ist es ratsam, sich über die verschiedenen Fütterzeiten zu informieren. Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans müssen dann nicht einfach zu ihrem Napf laufen, sondern sich ihr Essen zusammensuchen. Es ist imponierend zu sehen, wie der Silberrücken, das älteste männliche Mitglied der Gruppe, auftaucht und alle anderen ihm Platz machen.
Einen Moment verweilen sollte man im Nachttierhaus. Zum einen braucht es einige Zeit bis sich das Auge an die Dunkelheit gewöhnt und dann sind die hier lebenden Tiere nicht so leicht zu erkennen. Am einfachsten sind sie zu finden, wenn sie sich bewegen. Liegen sie still, ist es fast unmöglich, sie auszumachen.
Mit zu den Stars im Zoo gehören die niedlichen Koalas. Da sie aber außer zur Essenszeit nur träge in einer Astgabel sitzen und schlafen, benötigt man hier nur wenige Minuten.
Wenn man nach 4 – 5 Stunden noch Lust hat, kann man ja bei den Löwen, Elefanten und Pinguinen vorbeisehen. Unbedingt sollte man eine Fahrt in der Seilbahn einplanen, da sich auch von hier ein wunderbarer Überblick über den Hafen bietet.
Und den Weg zurück zur Stadt sollte man dann doch noch mit der Fähre zurücklegen, um einen letzten Blick auf die Oper zu werfen.
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