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Reisebericht: Schneeschuhwandern unterm Jungfraujoch
Nachdem wir letztes Jahr an Ostern im Schnee versunken sind, aber Zelten im Schnee einfach traumhaft schön war, ziehen wir diesmal mit Schneeschuhen los. Wegen des Schneemangels und einem Bericht im Outdoor Magazin schauen wir uns die Jungfrau Region im Berner Oberland an.
08.03.2007
Vorbereitung/Anreise
Etwas später stelle ich fest, dass die Schneeschuhtour am Jungfraujoch nicht bedeutet, dass wir einen Viertausender erklimmen, sondern mit der Bahn hochfahren, aber die Bilder von Eiger, Mönch und Jungfrau haben mich schon in ihren Bann gezogen.
Wir alle benötigen noch Schneeschuhe. Zuerst überlegen wir welche auszuleihen. Da dies mit 40€ im Vergleich zu Einsteigermodellen auch nicht ganz so billig ist, ziehen wir es vor uns die Schuhe gleich zu kaufen.
Daneben kommen noch ein Seil (hätten wir letztes Jahr sehr gut gebrauchen können), ein paar Karabiner und neue Handschuhe dazu. Joe braucht eigentlich alles neu und zwei Tage vor der Abfahrt zieht auch er dann langsam zum einkaufen los.
Als passionierter Bahnfahrer, plane ich die Anreise natürlich mit Hilfe von www.bahn.de. Von Stuttgart nach Zürich geht's mit dem Schweizspezialpreis für 18,75 je Richtung und Person noch sehr preiswert. von Zürich bis Lauterbrunnen schlägt die SBB mit über 80,- € schon ordentlich zu. Wir kommen etwas zu spät auf die Idee, das wir für das Geld zu dritt vielleicht auch ein Taxi nehmen könnten. Aber viel billiger wäre es auch nicht geworden und so haben wir auf der Fahrt von Zürich nach Bern eine nette Schweizerin kennengelernt, die uns von der schönen schweizer Bergwelt vorschwärmt.
In Stuttgart geht es schon mal gut los: Der ICE nach Zürich verkehrt heute nur bis Schaffhausen. Auch der Kontrolleur weiß noch nicht mehr. In Schaffhausen wartete dann aber schon ein Ersatzzug und so sind wir doch noch pünktlich in Bern zum umsteigen angekommen.
Wie geplant kommen wir gegen viertel vor acht am Bahnhof in Lauterbrunnen an. Es ist natürlich schon dunkel, aber trotzdem gefällt es uns auf anhieb sehr gut. Das Wahrzeichen von Lauterbrunnen, der Wasserfall, der sich aus 300m Höhe herabstürzt, ist nachts beleuchtet und damit äußerst Eindrucksvoll. Nach weiteren 10 min. sind wir am Campingplatz Jungfrau angekommen und nehmen unser Zimmer im Ski-Nest in Bezug. Dieses besteht aus einem Doppelstockbett mit jeweils drei Matratzen, die sehr bequem sind. In der Nacht schlafen wir abgesehen von ein paar Schnarcheinlagen von Karl-Heinz sehr gut.
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