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Reisebericht: Back til Norge
Das erste Mal mit Kristof in Norge. Natur wie aus dem Bilderbuch, Kultur und tolle Städte und ein Besuch bei unseren Freunden erwarteten uns auch beim vierten Besuch im hohen Norden.
- Ankunft in Oslo 24. August 2012
- 25. August Oslo – Lillehammer
- 26. August – Hunderfossen – Trondheim
- 27. August – 1. Tag in Trondheim
- Dienstag, 28. August
- 29. August
- 30. August
- 31. August
- 1. September - auf zur nächsten Etappe unserer Reise
- 2. September 1. Tag in der Hütte
- 3. September/ Aursjovegen
- 4. September Atlanterhavsveien
- 5. September Dauerregen
- 6. September
- 7. September – Trollstigen
- 8. September – Schnee!!!
- 9. September
- 10. September
Ca. 19.30 Uhr gehen wir zum Showprogramm. Es ist schon ganz schön voll hier aber die Security zeigt uns einen Platz nachdem wir uns erst auf den Stufen gemütlich gemacht hatten. Es gibt Musik und Tanz und Kristof ist begeistert am Fotografieren. Er kann sich kaum satt sehen. Nach einer halben Stunde ist die erste Runde vorbei und wir ziehen uns noch nach einen kurzen Blick aufs Meer zurück in unser Zimmer. Gegen 21.00 Uhr schlafen meine beiden Männer. Ich lese noch ein wenig und sinke auch in den Schlaf. Doch bald darauf werde ich wieder wach und kann nicht mehr einschlafen. Zu viel gegessen, zu aufgeregt? Keine Ahnung. Im Bordbademantel schleiche ich wenig auf dem Deck herum und schaue aufs Meer. Es schaukelt mehr als gedacht. Doch dann kommt der Schlaf wieder.
Ankunft in Oslo 24. August 2012
Unser Sohn schläft bis kurz nach 7.00 Uhr. Wir kuscheln noch etwas und beobachten die Ersten auf der Promenade. Dann packen wir unsere paar Sachen zusammen und gehen zum Frühstück ins „Oceanic al la Carte“ Restaurant. Wir bekommen ein Platz vor dem riesigen Fenster, herrlich. Wieder gibt es alles was das Herz begehrt und wir Frühstücken gut. Auf Deck 12 und 13 schauen wir später wie wir langsam in den Hafen von Oslo einfahren. Ich entdecke im letzten Moment auch noch Deck 15 mit der „Observation Lounge“. Hier verfolgen viele bei einem Kaffee die letzten paar Kilometer bis zum Anlegen. Pünktlich 10.00 Uhr sind wir angekommen und brauchen noch ca. 1 Stunde bis wir endgültig das Hafengelände verlassen. Es war eine wirklich schöne Überfahrt auf einem beeindruckende Fährschiff und schon das erste große Erlebnis in diesem Urlaub für Kristof.
In Oslo angekommen fahren wir gleich zur Museumsinsel Bygdoy. Unser Kind möchte sich gern „Wickis“ Schiff anschauen. (Obwohl die Serie Wicki hier nicht wirklich bekannt ist). Wir besuchen also das Wikingerschiffsmuseum. Hier stehen einige Schiffe und ein paar andere Fundstücke von den Wikingern. Kristof schaut sich alles genau an. Als nächstes fahren wir in den Vigelandpark. Kristof klettert auf den Skulpturen herum und macht viele Fotos. Der berühmte kleine schreiende Junge, der schon mehrfach gestohlen wurde steht an seinem Platz und hat schon eine ganz blanke Faust vom Berühren. Auch der Monolith ist ein wahrer Besuchermagnet. Es ist hier übrigens etwas kühler als in Deutschland aber zumindest zu Beginn noch sehr sonnig. Dann kommt ein Regenschauer, der sich aber bald wieder verzieht. Wir machen auch kurz Pause an einem kleinen Rosengarten im Park.
Dann fahren wir zum Campingplatz „Bogstad Camping“. Wir entscheiden uns für die eine Nacht für eine einfache Hütte nur zum Schlafen mit zwei Etagenbetten für 605 NOK. Wir essen draußen vor der Hütte von unseren Vorräten und erkunden den Spielplatz.
Dann geht es wieder rein nach Oslo. Wir parken in der Nähe des Schlosses und Kristof fotografiert fleißig die Wachen. Dann laufen wir Richtung Rathaus. Hier stehen Frauen und Kinder und machen riesige Seifenblasen. Das wollen wir auch probieren und es klappt! Um das Rathaus zum Meer hin gibt es ein Nationalitäten-Fest. Es gibt exotisches Essen und ein Zelt in dem man Experimente machen kann. Das gefällt Kristof am besten. Es sind Exponate vom Technikmuseum. Eine Bühne ist auch aufgestellt und es treten verschiedene Gruppen auf und machen Musik. An der Aker Brygge gibt es einen Spielplatz und viele Bars. Mit Essen ist hier aber nichts mehr möglich. Nachdem Kristof etwas geklettert ist holen wir uns Burger beim Burger King und fahren zurück zum Campingplatz. Eine schwarze Wand tut sich auf aber es bleibt ruhig und vorerst trocken. Wir essen und dann geht es ab ins Bett.
25. August Oslo – Lillehammer
Kristof ist heute schon halb sieben wach. Also Frühstücken wir, packen zusammen und Duschen im Waschraum, der heute sauberer ist als gestern, also ganz ok. Dann fahren wir weiter. Die erste Etappe ist kurz. Wir stoppen am Holmenkollen um uns die Skischanze und das Skimuseum anzuschauen. Auf der Schanze ist es schon beeindruckend und die Sicht über Oslo und auf den Fjord grandios. In dem großen Shop kaufen wir dann ein. Ich erstehe einen „Dale of Norway“ Pullover mit 20 % Rabatt. Ein Wunsch ging in Erfüllung. In der Kirche gleich beim Parkplatz findet eine Hochzeit statt. Ich glaube das kleine Mädchen wollt Kristof bitten mit herein zu kommen. Wir kommen die Treppen zum Papa und zum Auto herunter zurück und fahren weiter.
Die nächste Station ist Lillehammer. Hier auf dem Campingplatz ist nur noch ein Apartment für 6 Personen frei zu 1200 NOK. Wir nehmen es und haben erst ein paar Probleme es zu finden da das Haus nicht auf dem Platz steht sondern etwas entfernt. Es ist ein richtiges rotes Holzhaus mit weißen Fenstern und großer Veranda. Die Wohnung hat zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit Fernseher, Küche und Bad und ist ziemlich gemütlich. Wir kaufen ein paar Lebensmittel im Einkaufszentrum ein und ich nutze die Küche. Ich koche Blumenkohl, Kartoffeln und Fleischbällchen. Kristof und Micha vergnügen sich auf dem Spielplatz bis es richtig regnet. Aber die Sicht ist auch bei diesem Wetter toll, direkt auf den See.
Wir haben W-Lan zur Verfügung und ich telefoniere mit meiner Freundin Hilde. Sie schlägt uns vor am nächsten Tag den Trollpark „Hunderfossen“ mit Kristof zu besuchen. Ihren beiden Mädels hat es hier auch immer Spaß gemacht. Anschließen trinken wir noch etwas in einem Pub in Lillehammer und streifen durch das Zentrum. Alles ist recht ruhig obwohl wohl hier ein Radrennen stattfindet. Dann geht es wieder in unser schönes Haus. Über uns sind jetzt auch noch welche eingezogen.
Kristof fällt bald ins Bett und auch wir sind nicht mehr lange wach.
26. August – Hunderfossen – Trondheim
Wir stehen morgens auf und es regnet. Hoffentlich ändert sich das bald. Wir frühstücken, Kristof zeigt mir noch den Spielplatz auf dem Campingplatz und dann geht es auf die E6. „Hunderfossen“ liegt aber nur wenige Kilometer weiter nördlich. Der Regen hat fast aufgehört. Wir betreten den Park wir zahlen 295 NOK fürs Kind und je 360 NOK für die Erwachsenen. Ein paar Attraktionen, wie die Raftingbahn sind noch geschlossen. Also fahren Micha und Kristof erst Autoskooter. Dann steigen wir alle in den großen Traktor. Nachdem Kristof noch kleinen Traktor fährt steige ich mit Ihm in die Wikingerschiffschaukel. Dann gibt es hier auch Technik zum Ausprobieren, hauptsächlich Energiemodelle. Danach fährt unser Sohn Volvo Truck und absolviert die Fahrschule. Er scheint auch norwegisch zu verstehen. Den Trollfall im Trollschloss können wir mit Ihm noch nicht fahren. Leider ist er noch nicht 120cm groß. Aber wir fahren mit einer Märchenbahn durch das Schloss. Das sieht wie eine gigantische Stabkirche aus. Noch eine Runde mit dem Auto für Kristof und dann treibt uns der Hunger in den riesigen Troll am Beginn des Parks. Wir sehen hier wieder einige Märchengestalten und kommen dann in die Trollhalle. Dort gibt es an großen Bänken leckeres Essen wie Pancakes für Kristof, Elchstew für Micha und Elchburger für mich. Der Kellner redet eine Weile mit uns. Wir sind zu einer guten Zeit im Park ohne Wartezeiten und viel Gewimmel. Danach hat aber auch die Raftingbahn aufgemacht. Das ist unsere letzte Attraktion im Park und dann geht es wieder weiter.
Kristof ist sehr aufgeregt. Er möchte nun unbedingt Hilde, Sandra und Theresa kennen lernen. Kaum kann er es erwarten. In Dombas gibt es noch einen kurzen Stopp für Toilette und Tanken. Ca. 19.30 Uhr kommen wir endlich an. Wir hätten es auch fast allein gefunden, aber 10 Jahre ist eine lange Zeit. Denn da waren wir das letzte Mal hier. Wir werden sehr herzlich von Hilde, Sandra und Theresa und natürlich der Hündin Stella empfangen. Mit Stella ist es Liebe auf den ersten Blick. Kristof und sie werden in den nächsten Tagen kaum zu trennen sein. Die Mädels, die das letzte Mal noch recht klein waren bringen uns die Fotos von unserem letzten Aufenthalt sind aber auch etwas scheu. In unsere Wohnung die sich unten im Haus befindet gibt es erst einmal Abendbrot von Theresa gekocht. Es ist lecker Auflauf. Gegen 21.00 Uhr lassen die vier uns dann allein in der ehemaligen Wohnung der Großmutter. Wir haben alle Drei genug Platz zum Schlafen und ein geräumiges Wohnzimmer mit Küche. Perfekt für die nächsten Tage. Sogar der Kühlschrank ist gefüllt. Dann geht aber erst Kristof und später auch wir zu Bett.
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