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Reisebericht: Karibik - Kreuzfahrt
Wir kehrten der kalten Jahreszeit den Rücken und verbrachten unseren Winterurlaub in der Karibik. Paradiesische Inseln, Sonnenschein pur und einzigartige Unterwasserwelten. Auch die wunderschöne Natur der karibischen Inseln war immer wieder faszinierend.
- Anreise - 22.12.2012
- Seetag - 23.12.2012
- Tortola - 24.12.2012
- Antigua - 25.12.2012
- Dominica - 26.12.2012
- St. Lucia - 27.12.2012
- Barbados - 28.12.2012
- Tobago - 29.12.2012
- Grenada - 30.12.2012
- Isla Margarita - 31.12.2012
- Bonaire - 1.1.2013
- Curacao - 2.1.2013
- Aruba - 3.1.2013
- Seetag - 4.1.2013
- Abschied von der Karibik - 5.1.2013
Anreise - 22.12.2012
Um 16:56 nach lokaler Zeit sind wir in Punta Cana gelandet. Die zirka 10 Stunden Flug waren kurzweilig. Die Zollabfertigung und das Abholen des Gepäcks gingen relativ schnell. Danach ging es mit dem Transferbus nach La Romana, wo wir um 19:45 im Hafen von La Romana angekommen sind und gleich unseren Check in hatten. Eine halbe Stunde später waren wir bereits in unserer Kabine. Nach der Sicherheitsübung sind wir in Richtung Pooldeck gegangen und haben mit einem Glas Sektorange das Auslaufen der Aidaluna beobachtet.
Seetag - 23.12.2012
Die Fahrt ging von La Romana an der Insel San Juan vorbei zu den British Virgin Islands. Neben dem Erkunden des Schiffs haben wir uns an diesem Tag von der langen Anreise erholt.
Tortola - 24.12.2012
Die British Virgin Islands sind als Inspirationsquelle für R. L. Stevensons berühmten Roman „Die Schatzinsel“ in die Literaturgeschichte eingegangen. Dort, wo das Karibische Meer und der Atlantische Ozean aufeinandertreffen, reihen sich die 60 Inseln und Inselchen wie eine hübsche Perlenkette aneinander. Die Hauptinsel ist Tortola. Erwähnt wurden die Britischen Jungferninseln zum ersten Mal von Christoph Kolumbus, aber es war Sir Francis Drake, der sie für alle Welt sichtbar in die englischen Weltkarten eintrug. Sein Name ziert die Wasserstraße zwischen den Inseln.
Antigua - 25.12.2012
In einer geschützten Bucht an der Südküste Antiguas fanden die Engländer im 18. Jahrhundert einen idealen Ankerplatz für ihre Karibik-Flotte. Zur Verteidigung errichteten sie die mächtigen Hafenanlagen von English Harbour. Als deren Kommandant ging Admiral Horatio Nelson in die Geschichte ein. Das nach ihm benannte Admiral’s Inn in den restaurierten Werftgebäuden von Nelson’s Dockyard ist der Treffpunkt für einen Drink unter Seglern und Kreuzfahrern.
Wer auf Antigua nicht ins Träumen gerät, dem ist eine Kokosnuss auf den Kopf gefallen. Weißer Sand, Schatten spendende Palmen, türkisfarbenes Meer, blauer Himmel: Auf der Insel der Freibeuter und Piraten reiht sich Badebucht an Badebucht, eine schöner als die andere. 365 Strände – für jeden Tag im Jahr einen!
Aber immer Blick nach oben!
Wie so oft bei der Reise empfing uns bei der Rückkehr zum Schiff eine "steel drum band".
Dominica - 26.12.2012
Wie ein grüner Berg ragt Dominica aus dem Karibischen Meer empor, die Vulkanhänge von ozeanischem Regenwald überwuchert. Sie ist grün, sie wurde am Sonntag entdeckt (bekam so gleich ihren Namen verpasst) und sie ist anders als alle anderen. Kolumbus wusste noch nicht, was ihm „blühte“, als es an einem Sonntag im November 1493 hieß „Land in Sicht“. Denn Dominica ist eine besonders fruchtbare und grüne Insel. Wo das gebirgige Eiland nicht von dichtem Regenwald und Dschungel bedeckt ist, da wird der Boden (ca. 20 % der Inselfläche) zum Anbau von Bananen, Kakao, Kokosnüssen und Gemüse genutzt.
Noch vor dem Frühstück, bei der Fahrt in den Hafen, durften wir diesen wunderschönen Sonnenaufgang erleben.
Unser Landausflug führte uns unter anderem in den Morne Trois Pitons Nationalpark. Der Nationalpark wurde nach dem höchsten Berg der Gegend benannt. Der Morne Trois Pitons (1.372 Meter) hat tatsächlich drei Berggipfel. Es gibt zwei ansehnliche Wasserfälle, wobei der Middleham, genannt wegen der gewaltigen Wassermassen, die sich hier in die Tiefe stürzen, eher die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der zweite ergießt sich in den Emerald Pool, ein von Farnen und Regenwald umgebenes, natürliches Wasserbecken.
St. Lucia - 27.12.2012
Saint Lucia ist ein unabhängiger Inselstaat im Bereich der Westindischen Inseln in der Karibik und Mitglied im Commonwealth of Nations.
An diesem Tag standen wir schon um 6:00 auf, da uns der Kapitän am 26.12.2012 am Abend schon mitgeteilt hat, dass die Hafeneinfahrt sehr interessant ist. Die Einfahrt ist sehr eng und noch dazu queren dort die landenden und startenden Flugzeuge die Hafeneinfahrt. Bei einem solch großen Schiff wie es die AIDAluna ist, muss die Hafeneinfahrt mit dem Tower des Flughafens abgestimmt werden.
Bei unserem Ausflug über die Insel konnten wir auch die Früchte der Insel genauer betrachten.
Kakao: Als Kakao bezeichnet man die Samen des Kakaobaumes sowie das daraus gewonnene Pulver.
Muskatnuss: Die Bezeichnung "Nuss" und "Blüte" sind botanisch falsch: die Nuss ist tatsächlich der Samenkern, der zur Zeit der Ernte von Fruchtfleisch umgeben ist (ähnlich einer Aprikose); der getrocknete Samenmantel ist das, was Muskatblüte genannt wird.
Unseren Ausflug auf der Insel schlossen wir mit einer Stadtbesichtigung durch Castries ab. Dabei besuchten wir die Cathedrale, in der wir einer Totenmesse beiwohnen konnten. Interessant war, dass die Frauen in Weiß gekleidet waren.
Barbados - 28.12.2012
3/4 karibische Lebensfreude, 1/4 britisches Kolonialerbe, ein Spritzer afrikanische Traditionen – fertig ist der Karibik-Cocktail „Barbados“!
Wer an Barbados denkt, kommt um den Rum nicht herum. Überall auf der östlichsten Karibikinsel wird Zuckerrohr angebaut – der Stoff, aus dem der berühmte Barbados-Rum gewonnen wird. Aber das ist lange nicht alles: Traumhafte Strände, schattenspendende Mahagoni-Bäume, karibische Pflanzen und das kristallklare Meer runden das Bild ab.
Die Hauptstadt „Little Englands“ ist Bridgetown. 1628 von britischen Kolonisten gegründet, verzaubert sie mit einer Mischung aus karibischer Gelassenheit im englischen Gewand. Sogar die Miniaturausgabe des Londoner Trafalgar Square fehlt nicht. Die Königin im fernen Buckingham Palace – bis heute Staatsoberhaupt dieser Trauminsel – kann stolz sein. Denn überall auf Barbados geht es „very British“ zu.
Mit kleinen Bussen fuhren wir auf der Karibikseite in Richtung Norden und bogen bei Port St. Charles in das Landesinnere ab. Unser erster Halt war der Aussichtspunkt am Cherry Tree Hill und danach ging es weiter zum Morgan Lewis Beach.
Bathsheba: Dort besuchten wir den Andromeda Botanical Gardens. Der botanische Garten war wirklich sehr schön, aber es war extrem schwül.
Der botanische Garten zählt zu den vielfältigsten seiner Art in der Karibik. In den Andromeda Gardens sind die tropische Vegetation der Insel und englische Gartenbaukunst eine gelungene Verbindung eingegangen. Ein kleiner Wasserfall, tropisches Flair und das Blütenmeer von Bougainvillea, Hibiskus und Oleander verwöhnen die Sinne.
Von dort ging es dann zur St. Johns Parish Church und weiter zum Sunbury Plantation House.
Der Kirchenbau der St. Johns Parish Church wurde 1628 begonnen und bestand noch aus Holz. Nach einem verheerenden Hurrikan im Jahr 1675 wurde die Kirche in Steinbauweise wiedererrichtet. Teile des Baptisteriums sind über 300 Jahre alt.
Das Sunbury Plantation House wurde erst kürzlich nach einem Großbrand restauriert, ist über 300 Jahre alt und vermittelt einen lebendigen Eindruck des Lebens auf den Zuckerrohrplantagen im 18. und 19. Jahrhundert. Das Sunbury Plantation House beispielsweise birgt eine kuriose Mischung aus antiken Möbeln, Kutschen, Kleidern und Accessoires.
Tobago - 29.12.2012
Die beiden Inseln Trinidad und Tobago bilden nicht nur den südlichsten Karibik-Staat, sondern auch den buntesten. Ihre Kultur ist geprägt von afrikanischen, asiatischen und europäischen Einflüssen, wobei in der Musik eindeutig Afrikas Trommelleidenschaft den Ton angibt.
Fort King George: Erbaut zirka 1770, benannt nach König Georg III. Die Festung diente zur Verteidigung der neuen Hauptstadt Scarborough.
Store Bay - Geschäfte in der Nähe vom Strand
Ehemalige Zuckerrohrfabrik Arnos Vale: Das eindrucksvolle Wasserrad wurde direkt aus Schottland importiert und vor Ort montiert. Es erzeugte Energie, die man für die zahlreichen Arbeitsschritte auf der Plantage benötigte. Die Einrichtungen lassen heute noch die, für damalige Verhältnisse fortgeschrittene Technologie der Wasserräder und anderer Maschinen, die in jenen Tagen benutzt wurden, erkennen.
Grenada - 30.12.2012
Die Insel liegt zwischen der Karibik und dem Atlantik, etwa 200 km nordöstlich der Küste Venezuelas und südlich von Saint Vincent und den Grenadinen. Heute ist die südlichste Insel der Kleinen Antillen ein unabhängiger Commonwealth-Staat.
Teil des Grand Étang Nationalparks ist der wunderschöne, mehr als 10 Hektar große, strahlend blaue See im Krater eines untätigen Vulkans – der Grand Étang Kratersee in 540 Metern Höhe. Hier konnten wir die üppige und vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bei einem Spaziergang ausgiebig bestaunen. Dass es auch heute noch vulkanische Aktivität gibt, belegen die Schwefelquellen.
In der Nähe des Kraters sahen wir Monameerkatzen.
Der alte Pearls Airport war lediglich für kleine Flugzeuge geeignet und da er nicht ausbaubar war, man jedoch einen größeren Flughafen für den Tourismus brauchte, wurde er 1983 geschlossen, als im Süden der Insel der Point Saline International Airport eröffnet wurde.
Die traditionell geführte Dougaldston-Plantage mit ihrer Gewürzhalle liegt im Zentrum der Muskatnuss- und Kakao-Anbauregion im Nordwesten. Hier konnten wir zuschauen, wie Muskatnuss und Kakao verarbeitet und für den Verkauf vorbereitet wird. Verschiedene Kakao-Plantagen haben sich auf die Herstellung des braunen Pulvers spezialisiert. Seine ausgezeichnete Qualität verleiht dem Kakao eine besondere Note.
Vom Ort Concord zweigt eine zum Teil steile, enge Straße vorbei an Wäldern mit Muskatnussbäumen zu den Concord Wasserfällen ab. Die "Concord Falls" sind drei Wasserfälle. Der erste ist am leichtesten zugänglich.
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5 Punkte für den Bericht und..
5Punkte für AIDA!
LG Rolf -
Ein wunderschön bebilderter Überblick über die Inselwelt der Karibik! Macht Lust auf mehr!
Herzlichen Glückwunsch zur Startleiste!
LG ULI -
Toll bebilderter, sehr lesenswerter Bericht! Ich wusste gar nicht, wie vielseitig die Inselwelt der Karibik ist. LG Tamara
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Vielen Dank an Euch beide für die netten Kommentare. Zusammenfassen möchte ich noch anmerken, dass die Inseln doch sehr unterschiedlich sind und für jeden etwas bieten.
LG Dieter -
Hallo Dieter
Wunderbar ist Dein Reisebericht und die Foto's dazu! Kenne die Karibik überhaupt nicht, aber da bekommt man direkt Reiselust :-) Vielen Dank für's Träumen........
LG, Ursi -
...Dieter,
danke für die Empfehlung ! Ob über oder unter Wasser ein wirklich sehr spannender Reisebericht !!
LG Sabine -
Hallo Dieter,
vielen Dank für Deinen informativen und dennoch kurzweiligen Bericht. Ich bin gerade für kurze Zeit dem grauen Winter bei uns entflohen. Ich wusste bisher auch nicht, dass die verschiedenen Karibikinseln so vielfältig sind.
Dein Bericht macht Lust, die Inseln selber zu entdecken.
LG Steffi -
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Super Reisebericht aus der Karibik, ja da würde ich auch wieder mal hin.
LG Karin -
Ein toller Bericht mit schönen Aufnahmen!! Viele Grüsse
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Als jahrzehntelanger(!) Fan der karibischen Inselwelt, besonders der Kleinen Antillen; gibt es nur einen Kommentar: Super!
LG Christina -
Hallo Dieter !
Ein toller Reisebericht. 5 Punkte plus viele Sternchen !!!!
Gruß Anne -
Vielen Dank für die netten Kommentare bei Euren Zustimmungen.
LG Dieter -
Eine wunderbare Erinnerung an meine "Karibikzeit", als ich mehrere der Kleinen und Großen Antillen besucht habe. Das ist schon recht lange her und dein Bericht hat mich wieder auf den Geschmack kommen lassen. Um eine Kreuzfahrt habe ich allerdings bisher immer einen weiten Bogen gemacht. Vielleicht sollte ich das mal überdenken. Über den Aspekt lässt du dich leider nicht aus. Ich hatte mich immer auf eine oder zwei Inseln konzentriert und es dort länger ausgehalten. Zum "Appetitholen" könnte ich mir ein solches "Island Hopping" allerdings recht gut vorstellen.
LG Hartmut -
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Hallo Hartmut!
Ich habe viele Jahre einen Bogen um die Kreuzfahrten gemacht, da dort immer alles so steif abläuft. Auf der AIDA ist alles sehr leger. Ist eben wie in einem Hotel, du brauchst nur einmal deinen Koffer auspacken und bist doch jeden Tag auf einer anderen Insel. Man sich aber auf jeder Insel nur einen Guster holen, zu mehr bleibt leider zu wenig Zeit. Pro Tage eine Insel! Soltest Du noch Informationen brauchen, dann schreibe mir.
Zum Schluss noch vielen Dank für Deine vielen positiven Bewertungen.
LG Dieter
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