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Reisebericht: Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?
Herbstreise zum Golf von Neapel und an die Amalfiküste
Los gehts
Die "dritte Oktober-Woche" hatten wir schon lange als herbstliche Kurzreise ins Auge gefasst. Nach gar nicht so langem Überlegen stand das Ziel fest: Auf Goethes Spuren zum Golf von Neapel und die Amalfiküste samt Umgebung.
Also buchten wir einen Flug nach Rom und nahmen von dort einen Mietwagen Richtung Süden. Entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten hatten wir ein Quartier vorausgebucht : Agroturismo O`Livara, einen Olivenhof in Piano di Sorrento, wo wir gastfreundlich empfangen und ausgezeichnet bekocht wurden.
Persönliche Meinung von globetrotter:
ich kann diese Unterkunft voll und ganz empfehlen.
Das Zimmer war zwar nicht allzu groß, dafür hatten wir von unserem Balkon eine traumhafte Aussicht , bis zum Meer hinunter.
Senora Antonella kocht auf Wunsch abends, was wir gerne in Anspruch nahmen. Es gab jedesmal 4 Gänge: Antipasti, Pasta, Hauptgang und Dessert, dazu einen guten "vino rosso de la casa".
Einziges Manko : Die Unterkunft ist nicht leicht zu finden.
Pompei
Unser erstes Ziel waren die "Scavi di Pompei", also die Überreste des Vesuv-Ausbruchs vor knapp 2000 Jahren. Im Jahr 79 n. Chr. erschütterte ein gewaltiger Ausbruch des nahegelegenen Vesuvs die Gegend und begrub Pompei, Herculaneum und Stabiae 5 bis 8 m tief unter seiner Asche.
Mitte des 18. Jahrhunderts begannen dann die bis heute andauernden Ausgrabungsarbeiten. Besonders umfangreich wurde in Pompei gegraben, hier fand man Tempel, Läden, Tavernen, Häuser, Villen , Straßen,...
Geschichtlich besonders wertvoll sind die vielen erhaltenen Wandmalerein und Mosaike, die viel über das damalge Leben aussagen.
Schon damals gab es anscheinend Lokale bzw. Läden, in denen man schnell eine Kleinigkeit zu Mittag essen konnte, sozusagen die Urvorläufer von McDonalds oder Pizza Hut.
Herculaneum
Man könnte mehr als einen Tag durch die Gassen von Pompei streifen, man würde immer wieder etwas Neues entdecken. Wir haben uns mit einem halben Tag begnügt und setzten unsere Entdeckungsreise durch die römische Antike in Ercolano bzw. Herculaneum fort.
Das Ausgrabungsgelände dort ist kleiner und überschaubarer als in Pompei, auch der Besucherandrang ist bei weitem nicht so groß. Vom verschütteten Herculaneum sind übrigens erst kleine Teile freigelegt, da über der alten Stadt die heutige Stadt Ercolano erbaut wurde. Man kann hier überwiegend Wohnhäuser bestaunen, mit einigen wirklich hervorragend erhaltenen Wandmalereien.
Parco Nationale del Vesuvio
Ercolano liegt sozusagen am Fuße des Vesuvs, von hieraus bietet es sich förmlich an hinaufzufahren.
Mit dem Auto kommt man ziemlich weit nach oben, die letzte knappe Stunde geht es dann zu Fuß weiter - eine nicht ganz preiswerte Angelegenheit ( 8 € Eintritt pro Person in den Nationalpark).
Das Wetter war an diesem Tag nicht ganz stabil, es gab immer wieder dunkle Wolkenfelder, außerdem pfiff oben am Kraterrand der Wind. Man sollte sich den kurzen Aufstieg aber nicht entgehen lassen, ich fand den Kraterrrand und den Blick hinunter faszinierend.
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Das ist - wie du auch sagst, eine Region in der man trotz vieler Besuche immer wieder Neues entdecken kann. Solfatra ist mir noch in "duftender" Erinnerung, In Pompei ist die Ausgrabung seit meinem letzten Besuch sicher viel weiter fortgeschritten. Es ist schön mit dir wieder all die malerischen Orte entlang der Küste zu besuchen - danke für's mitnehmen!
LG Christina -
Liebe Ute!
Gerade weil ich all die Orte, die Du hier beschreibst, selber schon einmal kennen lernen durfte, habe ich diesen wunderschönen Bericht mit allergrößtem Interesse gelesen. Deine Reise durch eine der herrlichsten Gegenden Italiens, die obendrein so reich an Geschichte ist, ist für Dich aber auch für alle Mitreisenden ( = Leser Deines Berichtes) ein Erlebnis.
LG Ursula -
Hallo, das ist auch noch ein Ziel das wir für einen einwöchigen Urlaub eingeplant haben. Sehr Informativ. Und bei den Bildern sieht es aus, dass die Temperaturen auch noch ganz angenehm waren. LG Thomas
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Wunderschöne Bilder, das macht Lust auf mehr.
Auf jeden Fall ist das ein Ziel, das auf meiner Merkliste steht.
Liebe Grüße
Conny -
Informativer Bericht, interessante Bilder.
Gut, dass - als ich dort war - kein Streik war. Der einzige Streik kam von meiner Seite, weil ich den Preis für die Blaue Grotte als unverschämt hoch betrachtet hatte.
Grüße
Rüdiger -
Ein toller Bericht und noch schönere Bilder aus einer mir unbekannten Region Italiens. Wie ich gelernt habe, ist eine Reise dorthin absolut lohnenswert.
LG Steffi -
Glückwunsch zur Titelleiste! - ein wirklich schöner Bericht.
LG Dieter -
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Viele Erinnerungen wurden wieder bei mir wach. Vor Jahren haben wir diese Region mit unserem Wohnmobil erkundet. Ein schöner Bericht.
LG Anne -
Hallo, liebe Ute,
auch ich habe deinen ausführlichen Bericht sehr genossen. Sind ja an Ostern vor 3 Jahren selbst dort gewesen für 1 Woche. Waren an den gleichen Spots wie ihr und ich habe damals sogar Obama als Krippenfigur knipsen können....Vielen Dank für die Erinnerungen.LG Sigrid
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