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Reisebericht: Rund um das östliche Mallorca
Für viele ist der Westen Mallorcas der attraktivere Teil der Insel. Das hat vor allem mit dem Tramuntana-Gebirge zu tun mit seiner schroffen Küstenlinie (siehe meine beiden Berichte dazu). Nichtsdestotrotz hat der Osten zumindest für mich Gleichwertiges zu bieten.
- Sineu
- Gutshof Els Calderers
- Ermita de Bon Any
- Petra
- Ariany
- Kreisverkehr bai Manacor
- Arta
- Talaiots de Ses Paisses
- Cala Torta
- Capdepera
- Cala Aguila
- Torre de Canyamel
- Höhle von Arta
- Portocolom
- Santuari de Sant Salvador
- Castell de Santuari
- Felanitx
- Cala d'Or
- Cala Figuera
- Oratorio de Consolacio
- Kakteengarten Botanicactus
- Sa Rapita
- Campos
- Santuari de Monti Sion
- Llucmajor
- Klosterberg Randa
- Glasbläserei bei Algaida
- Talaiots de Capocorp Vell
- Cala Pi
Mallorca ist nicht zu groß und nicht zu klein und hat gut ausgebaute Straßen. Meinen Standpunkt hatte ich im Südwesten der Insel und von dort aus habe ich in mehreren Tagen die touristische interessanten Punkte besucht. Die maximale Fahrtdauer von einem Punkt zum anderen betrug ca. 2 Stunden.
Sineu
Mallorcas schönsten Markt soll es in Sineu geben (jeden Mittwoch). Da das die Touristen und die Reiseveranstalter auch wissen, kann ich mir schon denken, wie es da zugehen wird und vermeide eben diesen Markttag.
Nach dem Radfahrer-Denkmal geht's vor die Pfarrkirche mit dem geflügelten Löwen. Wenn die Kirche offen ist, lohnt sich ein kurzer Besuch.
Gutshof Els Calderers
Im Gutshof Els Calderers lässt sich der Lebensstil des mallorquinischen Landadels vergangener Zeiten studieren. Auch wer schon den Gutshof La Granja im Südwesten der Insel gesehen hat, wird hier neue Sachen entdecken.
Ermita de Bon Any
Nach Jahren der Trockenheit wurde im "guten Jahr" 1609 das Flehen nach Regen erhört. Von da an fanden jährlich Wallfahrten zum Hügel bei Petra statt und mit der Zeit wurde eine Kapelle gebaut.
Dort oben ist es recht angenehm und vorhandene Tische laden regelrecht zum Picknick ein.
Petra
Aus Petra stammt der berühmteste Sohn der Insel: Junipero Serra, der als Franziskaner 21 Missionsstationen in Kalifornien gegründet hat, unter anderem Los Angeles und San Francisco. Eine Büste von ihm steht heute in der Heldengalerie im Kapitol von Washington.
Um etwas zu lästern: Während Valldemossa das meistbesuchte Dorf Spaniens ist, weil Frederic Chopin und George Sand ihren Urlaub dort verbrachten, kommen die Touristenströme in das weltgeschichtlich bedeutende Petra nicht. Um ins Serra-Museum zu kommen, muss man erst ein paar Häuser weiter gehen, dort anklopfen und die ältere Dame darum bitten, dass sie das Museum aufschließt. Wenn in den 70er Jahren amerikanische Spenden nicht dafür gesorgt hätten, dass das damals desolate Museum aufgepeppt wird, würde es heute wahrscheinlich gar nicht mehr existieren.
Zwischen Museum und der Kirche St. Bernardi kann man sich an einer Reihe von Kachelbildern der verschiedenen Missions-Gründungen erfreuen.
Ariany
Ariany hat nichts Besonderes zu bieten, hat aber eine schöne Kirche und vom Kirchgarten aus einen schönen Blick über die sanft hügelige Landschaft. Bietet sich gerade abends an, einfach da zu sitzen und mit sich und der Welt zufrieden zu sein ...
Kreisverkehr bai Manacor
Auf der Straße zwischen Manacor und Palma wird man unweigerlich auf diesen interessanten Kreisverkehr stoßen, für mich der schönste der Insel.
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Ein solcher Bericht könnte ausgedruckt wohl tatsächlich als vollwertiger regionaler Reiseführer dienen. :-)
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Du warst aber schnell ...
Na ja, der Tourist würde sich wohl ausführlicheren Text wünschen, aber da ich so ziemlich alles touristisch Interessante abgeklappert habe, kann es zumindest als Grundlage für die Planung dienen. -
Ausführlicher ? Nicht für mich - mir reicht ein inspirierender Impuls, den Rest entdecke ich gern selbst...;-)
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Hallo Edwin! Auf diesen Bericht hatte ich ja insgeheim schon gewartet, nachdem Du uns hier bereits den Westen dieser Baleareninsel in zwei sehr schönen Berichten vorgestellt hattest. Nun also führst Du uns in den östlichen Teil. Ich war überhaupt noch nie auf Mallorca, aber spätestens jetzt erkenne ich, dass ich doch einmal hinreisen sollte. Ich werde dann Deinen Spuren folgen und schließe mich damit außerdem den Worten von Schili an, der meinte, dass man sich Deinen Bericht ausgedruckt sehrwohl als vollwertigen Reiseführer vorstellen könnte. Danke... auch für die guten Aufnahmen.
LG Ursula
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... ich war in der letzten Zeit nicht für den albanischen Geheimdienst tätig, sondern habe brav Berichte und Tipps für die RC geschrieben :-) Der Bericht über Ost-Mallorca war im letzten West-Mallorca-Bericht zwar angekündigt, ich wollte vor allem aber mit den Ukraine-Berichten noch vor der Fußball-EM fertig werden.
Als Wiedergutmachung gibt's als letzten Mallorca-Bericht den über Palma dann im September - sofern mich der Geheimdienst nicht doch noch abwirbt oder sonst etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt. -
Hallo Edwin, danke für Deinen lebendigen Reisebericht mit den vielen Informationen in Bild und Text. Da möchte ich gerne einmal das Land und die Leute kennenlernen!
LG: Ursula
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