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Reisebericht: Costa Rica
Obwohl nur etwas größer als Niedersachsen und etwas kleiner als Bayern, bietet CR auf nur 51.000 km² eine der größten Biodiversitäten eines Landes weltweit.
Einen kleinen Ausschnitt davon bekamen wir auf unserer Rundreise durch den Norden des tropischen Landes zu sehen.
06.03.2011
Costa Rica - Ankunft
Zunächst die Übersicht:
Obwohl nur etwas größer als Niedersachsen und etwas kleiner als Bayern, bietet CR auf nur 51.000 km² die größte Biodiversität eines Landes weltweit.
Einen kleinen Ausschnitt davon bekamen wir auf unserer Rundreise durch den Norden des tropischen Landes zu sehen.
Erste und einfachste Unterkunft mitten im Bergregenwald ist Nacientes Palmichal. Auf dem Weg zur Pazifikküste besuchen wir in Puriscal eine Zigarrenmanufaktur - Handwerk pur.
Traum aller Ornithologen ist die Ensenada Lodge im Golf von Nicoya. Von dort erkunden wir mit dem Boot die Mangrovenwälder am Rio Tempisque.
Wir überqueren die Vulkangebirgskette und baden im türkisfarbenen Wasser des Rio Celeste.
In La Fortuna bestaunen wir dann aus nächster Nähe den aktiven Vulkan Arenal.
Vorbei an riesigen Ananasplantagen geht es entlang des Rio San Carlos auf Schotterpisten zur Laguna Lagarto Lodge.
Auf dem Fluss schippern wir zum Dorf Boca San Carlos direkt an der nicaraguanischen Grenze.
Über Hängebrücken müssen wir wandern und erfahren mitten im Regenwald das Geheimnis der göttlichen Pflanze der Maya: der Kakaofrucht und ihrer Verarbeitung zu Schokolade.
Über eine gut ausgebaute, aber eben auch gut - sprich stark befahrene Straße geht es zur Karibikküste nach Puerto Limon.
An der Korallenriffküste nach Süden zum Nationalpark Cahuita und dann Entspannung pur...
Costa-Rica-Tagebuch (05.03. - 19.03.2011)
05.03.2011
Um 10.05 Uhr von Düsseldorf nach Atlanta. Nach 10 ½ Stunden in Atlanta noch einigermaßen gut angekommen (14.30 Uhr Ortszeit), schlauchte uns der dortige 4-stündige Aufenthalt sehr. Fast 1,5 Stunden ätzende Sicherheitskontrollen und das, obwohl wir nur Zwischenstopp machten. Ein Wunder, dass die vielen Sicherheitskräfte meist gut gelaunt waren. Nach Fingerprints und Retinaaufnahme samt Passbild durften wir uns dann endlich Cola und Pizza kaufen. Gabi schlief dann, ich war wach oder döste nur.
Um 19.30 Uhr ging's dann endlich auf die letzte Flugetappe nach San José. Nach 4-stündigem Flug (eingeschlafen, Kopfschmerzen bekommen, wunderschön beleuchtetes San José von oben gesehen) kamen wir um 22.30 Uhr Ortszeit am Flughafen Juan Santa Maria an. Gottseidank verlief hier die Kontrolle schneller und auch unser Gepäck war sofort bereit.
Auch unser bestellter und extra zu bezahlender Taxichaffeur wartete bereits.
Dann die Nachtfahrt von 22.30 Uhr mit dem Rover zu unserer Lodge mitten im Urwald. Um exakt 0.18 Uhr ( es lebe die digitale Kamerabildaufzeichnung) - also kurz nach Mitternacht - kamen wir über zuletzt holprige Schotterstraßen in Nacientes Palmichal an. Kein Mensch da, der uns begrüßte, obwohl Licht im Essraum brannte. Der Sternenhimmel ist wunderschön, wenigstens etwas. Derweil bemüht sich unser hilfsbereiter Taxichaffeur irgendjemand aufzutreiben. Im Haupthaus rührt sich trotz mehrfachen Klopfens und Rufens nix. Doch weiter unten links des Weges ist noch eine Hütte. Es gelingt dem Fahrer, die Tür zu öffnen (sie war gar nicht verschlossen), aber nach wie vor ist niemand Offizieller da. Erst als ich ebenfalls die Hütte betrete und mich auf Deutsch als Mitglied der Truppe von travel-to-nature zu erkennen gebe, öffnet sich die Tür zu einem Zimmer und unsere beiden Mitreisenden, die bereits am frühen Abend angekommen waren, gucken etwas angeschlafen, aber nicht unfreundlich aus der Tür. Wir könnten das Nachbarzimmer nehmen, der Reiseleiter sei leider nicht da und die "Originalzimmer" seien von Jugendlichen belegt worden, weshalb wir hier in diesem Nebenhaus untergebracht worden sind.
Wir sind zu müde, um lange zu diskutieren und beziehen ein Etagenbett – Gabi unten, ich oben. Das andere Etagenbett nutzen wir als Gepäckablage, da sonst kein Platz ist. Wir bedanken uns nochmal beim Taxichaffeur für seine Hilfe und beziehen die Hütte.
Es ist kalt, ich habe Kopfschmerzen und ich habe schlecht oder gar nicht im Flugzeug und Flughafen geschlafen. Wir sind aber so müde, dass wir dann doch einschlafen, da ist es bereits 01.30 Uhr. Am frühen Morgen bei Sonnenaufgang werde ich mit Kopfschmerzen wach, nehme Aspirin, die Blase drückt, höre im Nachbarzimmer durch die Zimmerholzwände lautes Schnarchen von unserem Reiseleiter. Betrete die Toilette, dusche: Der Wasserdruck treibt mir die Tränen in die Augen, aber was hilft's, ich muss wach werden und das Frühstück und der Urwald warten.
Um 8.07 Uhr mache ich zum ersten Mal Fotos von costa-ricanischen Kühen und um 8.23 Uhr begegne ich zum ersten Mal unseren Guide Otto und unserer Gastgeberin, die in der Küche das Frühstück vorbereitet. Es gibt - wie könnte das anders sein - das costa-ricanische Original: Gebratener Reis mit schwarzen Bohnen (gallo pinto), Maistortillas, ein Obstteller und Kaffee. Dazu Orangensaft, Toasts und Marmelade, weißer Käse. Uns ist der Reis zu trocken, die Bohnen zu viel, weshalb wir uns mehr an den Rest halten. Unsere beiden Mitreisenden Judith und Reiner dagegen essen mit gesundem Appetit alles.
Fortsetzung folgt, wenn ihr wollt...
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Ja, auf eine Fortsetzung deiner Tagebuchaufzeichnungen freue ich mich !
Nette Grüße von Josef -
Hallo. Soweit mir bekannt, fliegt (von Frankfurt) nur CONDOR San Jose direkt an. Und auch dann mit Zwischenlandung in der Dominikanischen Republik - wobei die Passagiere nach Costa Rica in der Maschine verbleiben und es nach etwa ner halben/dreiviertel Stunde dann weitergeht.Daher bleibt es formell ein Direktflug. Addiert man den Umweg und den Landeanflug auf die DomRep jedoch dazu, verlängert sich die reine Flugzeit allerdings schon deutlich. Preislich ist´s jedoch OK. Wir sind auch mal mit IBERIA nach Costa Rica über Madrid & Miami nach San Jose geflogen. Das war allerdings , zusätzlich zur tatsächlichen Anreiselänge(ca. 25 Stunden)zudem deutlich unkomfortabler und auch stressiger bei nahezu identischen Preis.
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