Genussreise Toskana-Umbrien

Reisebericht

Genussreise Toskana-Umbrien

Reisebericht: Genussreise Toskana-Umbrien

Eine Genuss-Rundreise von Montepulciano, Sarteano über den Lago Trasimeno und Perugia nach Montefalco, weiter über Todi und Corbarasee nach Orvieto und dann nach Sarteano und Siena.

Für Genussmenschen und Automobil-Enthusiasten

Der Mai ist einer der schönsten Reisemonate für die Toskana und Umbrien. Die Rundreise mit "Hotel-Hopping" startete für uns in Montepulciano, der Heimat des Nobile de Montepulciano. Das Domizil: das neue Etruria Resort & Natural Spa, etwa 600 m außerhalb des centro historico, umgeben von Garten und Park, Pool mit Blick auf den Ort, schöner Terrasse und angenehmen Restaurant mit guter Küche und ansprechenden Weinen - und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (was beim Hotel noch nicht wirklich ganz stimmig ist,...).

Von Montepulciano aus kann man auf kleinen Straßen die Region wunderbar er-fahren: das mittelalterliche Pienza (man sollte sich hier Zeit für einen Aperitivo auf der Terrasse vom "Il Chiostro" nehmen und dabei den Blick ins Tal genießen), Montalcino (Heimat des Brunello), Bagno Vignoni, das herrliche Val d'Orcia, die bekannte Abbazia di Sant'Antimo besichtigen, weiter über Monte Amiata und dann auf kleinen kurvigen Straßen nach Radicofani (eine Station der Mille Miglia) nach Sarteano.

In Sarteano war unser Domizil "La Sovana", ein ausgezeichneter Agriturismo mit Hotel-Service in traumhafter Umgebung, herrlichem Pool und wunderbarem Garten. Wohnliche Zimmer und schönes Bad, alles perfekt. Das Restaurant mit angenehmer Atmosphäre und exzellentem Essen, dazu Weine u. a. vom eigenen Weingut (www.lebuche.eu) sowie das Olivenöl aus eigener Produktion. Ein Ort für schöne Ferien und Wohlfühl-Garantie. (www.lasovana.com)

Am nächsten Tag war das Endziel Montefalco, das "Epizentrum" des legendären Sagrantino. Über Castiglione del Lago entlang am Lago Trasimeno ging's nach Perugia, ein Muss. Die Hauptstadt Umbriens kann man stressfrei ohne Auto am besten erleben, wenn man das Auto an der Minimetro (Abf. Schnellstraße Madonna Alta) lässt und die "Geisterbahn" nimmt. An der Endstation befördern uns die Rolltreppen fast an den Corso Vannucci. Für Schokoladen-Freunde: Sandri, eine süße Erlebsniswelt voller Kunstwerke. Wer mehr über Schokolade wissen möchte: Schoko-Museum von Baci in San Sisto.

Nach städtischem Treiben wartet eine Ruhe- und Gourmet-Oase an der Abfahrt Ponte San Giovanni: Castello di Monterone mit zauberhaftem Garten (viele wunderbare Rosenstöcke!) und traumhaften Blick auf Perugia. Wunderbare Zimmer, Gourmetfreuden im kleinen feinen Restaurant. Lohnenswert!

Weiter geht es nach Montefalco in die Villa Pambuffetti. Das Turmzimmer bietet einen tollen Ausblick auf die Landschaft. Gut, dass das Hotel, umgeben von einem großen Park, fußläufig vom centro historico entfernt ist, denn in Montefalco muss man die Weine einfach probieren. Zwei empfehlenswerte Lokale: Il Verziere an dr Hauptmeile, sehr originelle Inneneinrichtung und lustiger Patrone. An der Piazza das L'Alchimista mit großer Enoteca und Restaurant im Keller.

Am nächsten Tag standen Bevagna, Spoleto und Trevi auf dem Tourenplan. Sehenswerte und schöne Orte mit viel Geschichte und Genuss. Dazwischen viel herrliche Landschaft, kleine Straßen und Dörfer.

Am Abend wartete eine wunderbare Wein-Degustation bei dem Produzenten des mehrfach prämierten Sagrantino MONTIONI auf uns. Auch sehr gut der Grechetto und Montefalco Rosso. Dazu gab es herrliche Bruschetta und Olivenöl, natürlich auch aus eigener Produktion (www.gabrielemontioni.com). Mehr als empfehlenswert ... und gut, nicht mehr fahren zu müssen - das Anwesen befindet sich neben dem Hotel.

Nach zwei Tagen Montefalco geht es über ruhige kleine Straße nach Todi, ein hübsches mittelalterliches Städtchen (Tipp an der Piazza: Bar 2 mit feinem Grechetto und leckeren Bruschetta). Von Todi aus fahren wir durchs Tibertal an den Corbarasee nach Orvieto.

Orvieto, vielleicht die schönste Stadt Umbriens, mit seinem mächtigen Dom, der Unterwelt und dem Corso Bravor immer einen Besuch wert. Unser Domizil liegt außerhalb von Orvieto, aber dafür mit Blick auf den Ort: Inncasa. Angenehmer Agriturismo mit Hotel-Service in schöner Lage, umgeben von einem Park und mit Pool. Herrliche Zimmer, geräumiges Bad. Enttäuschend jedoch Qualität und Service im Restaurant mit nicht dazu passendem Preis. Das galt leider auch fürs Frühstück mit unlustiger Bedienung. Der Hit: boiled eggs für € 5, scrambled eggs mit € 10. Naja, wenn man seine Gäste vergraulen möchte ...

Ein Ausflug an den Bolsenasee hat sich gelohnt: schöne Strecke, Blick auf Orvieto und der fast kreisrunde Vulkansee mit dem Ort Bolsena. Dann ging's weiter zum nächsten Domizil: Borgo Poggio Bianco, versteckt auf einem Hügel in der Toskana, zwischen Sarteano und Chianciano Terme. Ein Hideaway, traumhaft schön mit einem faszinierendem Pool und wunderbaren Poolhaus - dazu eine grandiose Aussicht über das ganze Tal mit dem Lago di Chiusi, Lago di Montepulciano und Lago Trasimeno. Ein spezieller Platz für Menschen, die Ruhe suchen und Privatsphäre schätzen. (www.borgopoggiobianco.com)

Eigentlich will man diesen wunderbaren Ort gar nicht verlassen, doch Touren in die Umgebung locken dann doch: Montichiello, Montefollonico, Cetona.

Jede schöne Tour geht einmal zu Ende - jedoch mit der Gewissheit, dass ein Wiederkommen im Plan ist.



Borgo Poggio Bianco bei Sarteano - Auffahrt...

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