Nepal Teil 1: Kathmandu

Reisebericht

Nepal Teil 1: Kathmandu

Reisebericht: Nepal Teil 1: Kathmandu

Noch immer eines der ärmsten Länder der Welt, zählt Nepal kulturell zu den reichsten. Davon zeugt die hohe Zahl von UNESCO-Welterbestätten auf engstem Raum. Das Kathmandu-Tal bietet mit den Altstädten von Kathmandu, Patan und Bhaktapur sowie den hinduistischen und buddhistischen Heiligtümern Pashupatinath, Swayambhunath und Bodhnath gleich deren fünf. Das ist wahrlich eine Reise wert!

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Durbar Square

Eine Viertelstunde später habe ich den Durbar Square erreicht. Vor dem Shiva-Parvati-Tempel ist eine Bühne aufgebaut, davor mehrere Reihen Stühle. Aus einem Lautsprecher ertönt plärrende Musik. Soll hier eine Veranstaltung stattfinden? Ist das der Grund, warum ein Nepali auf mich zutritt und mir bedeutet, ich möge eine Eintrittskarte lösen? Ich schüttle den Kopf, sage "No, thank you" und gehe weiter. Schon nach wenigen Schritten mische ich mich unter die vielen Einheimischen, die den Durbar Square in entgegengesetzter Richtung überqueren. Hier bleibe ich unbehelligt.



Erst später erfahre ich, dass seit einiger Zeit von Touristen für die Besichtigung des Durbar Square eine Gebühr erhoben wird. Ich hätte also eine Eintrittskarte erwerben müssen, die auch mehrere Tage ihre Gültigkeit behalten hätte. Da ich aber am nächsten Tag mit meiner Reisegruppe wieder hierherkommen werde, wird mein Scherflein halt mit Verspätung in den Stadtsäckel von Kathmandu wandern und ich brauche kein schlechtes Gewissen zu haben.



Durbar Square in Kathmandu



Der Durbar Square ist ohne Zweifel das kulturelle Zentrum der Stadt und somit auch das touristische. Mit einem Platz im üblichen Sinne hat er wenig zu tun - zu sehr ist seine Fläche untergliedert durch ein Sammelsurium von Tempeln, Palästen, Schreinen und Statuen. Der Reiseführer spricht von 51 Tempeln! Wo noch genügend Raum vorhanden gewesen ist, wurde zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert Tempel um Tempel hinzugefügt.





Keimzelle war der Palast der Malla-Dynastie. In seinem Vorfeld errichteten ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Malla-Könige und ab 1769 ihre Nachfolger, die Shah-Könige, die Tempel zur Verehrung hinduistischer Götter. Vor dem Eingang zum Palast steht die große Statue von Gott Hanuman, der seine schützende Hand über die Könige halten sollte. Nach ihm wird der Durbar Square im Volksmund "Hanuman Dhoka" (Hanumanplatz) genannt.



Gebet an den Affengott Hanuman.



Um mir einen Überblick zu verschaffen und um die Atmosphäre des Platzes aufzusaugen, steige ich die steilen Stufen des Mohan-Narayan-Tempels in der Südwest-Ecke des Platzes hinauf. Der Tempel ist im typischen Newari-Stil aufgeführt: pyramidenartig erheben sich mehrere quadratische Plattformen übereinander, die von drei sich nach oben verjüngenden Dächern geschützt werden.





Die einzelnen Plattformen bieten hervorragende Sitz-, aber auch Liegemöglichkeiten. So muss ich vorsichtig um einen Mann herumsteigen, der sich auf einer Zeitung zum Schlafen hingelegt hat. Junge Menschen und alte, ein paar Touristen, mehrheitlich aber Nepalis sitzen hier oben beisammen, unterhalten sich oder beobachten interessiert das emsige Treiben zu ihren Füßen. Es macht mir Freude, um den Tempel herumzuwandeln und hier und da Kontakt zu den Menschen aufzunehmen. So entstehen einige Fotos, die die gelöste Stimmung, die hier herrscht, recht gut wiedergeben.





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Gegenüber von "meinem Tempel" erhebt sich der Maju Deval mit seinen neun Plattformen. Auch sie sind mit Schaulustigen bevölkert. Im Grunde genommen tun wir alle etwas offenbar nicht nur sehr Menschliches. Shiva und seiner Gemahlin Parvati scheint in ihrem Götterhimmel langweilig geworden zu sein und so machen sie es uns gleich, lehnen sich aus einem Fenster ihres Tempels und beobachten voller Interesse das Treiben zu ihren Füßen.





Rasch erklimmen viele Menschen die hohen Stufen des Maju Deval, als es zu regnen beginnt. Der Himmel hatte sich zuletzt immer drohender zugezogen und nun entladen sich die blauschwarzen Wolken in einem wahren Crescendo. Nur gut, dass es die Tempel mit ihren vorkragenden Dächern gibt!



Maju-Deval-Tempel



Auch die Marktfrauen suchen sich ein trockenes Plätzchen. Ihre Blumengirlanden, die sie auf dem untersten Absatz der Tempel-Pyramide ausgebreitet haben, lassen sie für die Zeit des Regengusses im Stich. Man merkt, dass sie dieses Spielchen in der Monsunzeit in- und auswendig kennen. Schnell haben sie ihre Waren mit Planen und bunten Regenschirmen vor der Dusche von oben abgedeckt.





Immer noch hasten Lastenträger vorbei, die es sich nicht erlauben können, die Adressaten für die Ballen, Säcke oder Kisten, die sie schleppen müssen, warten zu lassen. Selbst in Nepal scheint es sich durchgesetzt zu haben: Time is money.





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Nach einer knappen Stunde lässt der Regen langsam nach und rasch wird der Platz wieder von vielen Menschen eingenommen. Mir war während der Wartezeit nicht im geringsten langweilig geworden. So viel Muße werde ich in den folgenden Tagen, wenn ich mit meiner Gruppe auf Besichtigungstour gehe, nicht mehr haben. So klettere ich zufrieden von meinem Ausguck herab und wende mich nach rechts einem der interessantesten Gebäude am Durbar Square zu, dem Kumari Bahal ("Kloster der Jungfrau").



Zwei weiße Löwen flankieren den Eingang zu diesem 1757 errichteten Gebäude, dessen Außenfassade durch wunderschöne, filigrane Holzfenster gegliedert wird.





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Sie legen ein beredtes Zeugnis ab von der außerordentlichen Handwerkskunst der Newari. Es ist ein großes Glück, dass diese Fähigkeiten noch nicht verloren gegangen sind. In den 70er Jahren fand im Auftrag der UNESCO, die den Durbar Square zum Weltkulturerbe erklärt hatte, eine große Restaurierungskampagne statt und auch jetzt muss ständig gegen den Verfall angekämpft werden. So finden viele kunstfertige Handwerker einen Broterwerb, der diese großartigen Schätze für die Menschheit erhält.



Holzschnitzkunst vom Feinsten.



Das Kumari Bahal ist der Wohnsitz der Kumari Devi, der "jungfräulichen Göttin", die als lebende Inkarnation der Göttin Taleju von den hinduistischen Nepali hoch verehrt wird. Nach einem strengen Ausleseverfahren wird ein drei-bis vierjähriges Mädchen zur Kumari erhoben. Nur einen der Tests, die sie mit anderen Kandidatinnen zu durchlaufen hat, will ich hier erwähnen: Sie darf nicht die geringste Regung zeigen, wenn vor ihren Augen 108 Büffel und 108 Ziegen geschlachtet werden - so zumindest war es in vergangenen Zeiten; ob es immer noch so gehandhabt wird, ist nicht verbrieft.
(Die 108 ist im Hinduismus wie auch im Buddhismus eine heilige Zahl.)



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Bis die Kumari den ersten Blutstropfen verliert - zumeist ist das der Zeitpunkt ihrer ersten Menstruation - , gilt sie als rein und geht ihren Aufgaben als "lebender Göttin" nach. Dazu gehört der Empfang von Gläubigen, die die Regungen der Kumari als Zeichen von Glück oder Unheil deuten - je nachdem wie sie sich bewegt oder schaut. Lächeln darf sie nie. Nur wenige Male im Jahr verlässt sie zu hohen Feiertagen das Bahal; so zum dreitägigen Indra-Jatra-Fest, wobei sie in einer Prozession, die als rituelle Reinigung Kathmandus gilt, durch die Stadt getragen wird.




Ein schwieriges Los erwartete die "jungfräulichen Göttinnen" nach ihrem Ausscheiden. Noch jung, aber ohne Bildung, gleichzeitig aber immer noch mit dem Nimbus von Göttinnen behaftet, fristen sie meist ein Leben in Abgeschiedenheit und Vergessenheit - ohne Arbeit; aber auch ohne Familie, denn kaum ein Mann findet sich, der eine ehemalige Kumari heiratet. In jüngster Zeit versucht man, dem traurigen Schicksal der Kumaris dadurch zu begegnen, dass man ihnen in ihrem Bahal zumindest Privatunterricht erteil; es heißt, sie lerne sogar Englisch. Auch eine staatliche Rente erhalten sie nunmehr.



Offiziell darf die Kumari nicht fotografiert werden, doch skurrilerweise verkaufen am Eingang zum Kumari Bahal Frauen Postkarten mit ihrem Bild. Von einer solchen Postkarte stammt mein Bild der derzeitigen "jungfräulichen Göttin". Unter ihrem "bürgerlichen" Namen Matina Shakya wurde sie im Jahre 2008 als Dreijährige zur aktuellen Kumari.



Durch das Eingangsportal betrete ich den Innenhof des Bahal, den Kumari Chowk. Direkt gegenüber erblicke ich im ersten Stock die Fenster, aus denen zuweilen die Kumari herunterschaut. Es heißt, dass sie das - sofern sie es tut - zwischen 17 und 18 Uhr tue, doch auch als ich später noch einmal wiederkehre, bekomme ich sie nicht zu Gesicht. Als nüchterner Westeuropäer kann ich das verschmerzen, dennoch hätte ich die Situation inmitten einiger verzückter Nepalis gerne erlebt.





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So begnüge ich mich mit dem Betrachten der architektonischen Feinheiten - und da komme ich auf meine Kosten. Die holzgeschnitzten Fenster, Türen und Simse sind es wert, genauer in Augenschein zu nehmen. Natürlich bleibt das in meinem Fall recht oberflächlich und vollzieht sich nicht mit der religiösen Tiefe, wie bei der Frau, die andachtsvoll eine Göttin auf der Torana über einer der Seitentüren mit rotem Pulver bestreicht.





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Ein schönes Detail sind auch die kleinen hölzernen Elefantenköpfe unter den Fenstern, die einen langen Fries bilden. Ihre symbolische Bedeutung bleibt mir leider verschlossen und ich kann nur Vermutungen anstellen. Der Elefant spielt ja grundsätzlich in der hinduistischen Mythologie eine bedeutende Rolle. Ihm wird große Weisheit nachgesagt und seine Kraft spricht für sich, so dass ihm häufig eine Schutzfunktion zukommt. Auch soll er Glück bringen. Nicht nur in Form des elefantenköpfigen Ganesha wird er daher als göttlich verehrt.



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Das Element des Elefanten wiederholt sich in Terrakottaform im Innenhof, der einem Becken gleich tiefer gelegt ist. Hier sind es kämpfende Elefanten. Ich kann mich an solche Elefanten an einem Tempel im Chittorgarh Fort in Rajasthan erinnern. Ihnen hatten Invasoren, um die Besiegten besonders zu demütigen und ihre Verachtung für deren Religion besonders zum Ausdruck zu bringen, die Köpfe abgeschlagen.



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Mein nächstes Ziel ist der Jagannath-Tempel, der gegenüber der großen Hanuman-Statue und dem Eingang zum alten Königspalast steht. "Jagannath" bedeutet
"Herrscher der Welt" und ist eine Bezeichnung für Gott Vishnu. In seinem - für Nicht-Hindus unzugänglichen - Innersten steht ein Schrein des "Viergestaltigen Vishnu". Dieser Tempel erregt besondere Aufmerksamkeit durch seine hölzernen Dachstreben. Die Verbform "erregt" ist an dieser Stelle nicht ganz unpassend. Der Hanuman-Statue wurde sogar eine Augenbinde umgelegt, damit sie nicht der "frivolen" Darstellungen ihr gegenüber ansichtig würde. Da ihr Gesicht im Laufe der Zeit aber mit immer mehr Zinnoberpulver (Sindoor) zugedeckt wurde, ist eine Augenbinde nicht mehr vonnöten.



Der Jagannath-Tempel wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Da seine Dachstreben mit Göttinnen und erotischen Darstellungen verziert sind, hat er sicherlich eine Beziehung zum Tantra-Kult gehabt. Wegen seiner recht freizügigen Abbildungen sexueller Praktiken wird der Tempel von Ausländern gerne "Kamasutra-Tempel" genannt.

Als ich diese Holzschnitzkunst vor 32 Jahren fotografierte, war sie zum großen Teil noch bunt. Deutlich hoben sich die dunklen Haare und die Kleidung - sofern vorhanden - ab. Ob die Farben in der Zwischenzeit verwittert sind oder ob sie bewusst bei Restaurierungsarbeiten entfernt wurden, kann ich leider nicht sagen.





«Viele Gelehrte haben versucht, Tantra zu definieren; aber jede ihrer Beschreibungen ist ungenügend. (...) Die Definitionen von Tantra durch Sanskrit-Forscher ähneln
den Beschreibungen, die blinde Männer von einem Elefanten geben.»

Benyotosh Bhattacharyya

Ich möchte mich verständlicherweise aus dieser Diskussion heraushalten - verweise auf die Stichwörter "Shaktismus" und "Tantra" bei Wikipedia - und möchte stattdessen einen kleinen Bilderbogen besagter Holzskulpturen präsentieren. Der Betrachter möge nicht vergessen, dass es sich bei den Abbildungen dieser (Dar-)Stellungen um religiös motivierte Kunst handelt!






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Nicht mal einen Steinwurf vom Jagannath-Tempel entfernt befindet sich der Eingang zum alten Königspalast. Doch das Goldene Tor bewachen nicht nur die beiden weißen steinernen Löwen, auf denen rechts Shiva und links seine Gemahlin Parvati reiten, nein, es wachen auch ein Soldat und eine Polizistin - und sie verwehren jedem den Zutritt. Mein Reiseführer beschreibt zwar den Palast mit seinen Innenhöfen, erwähnt auch, dass er nicht zugänglich ist, bleibt aber eine Begründung dafür schuldig. Offenbar hängt es damit zusammen, dass selbst die abgeschaffte Monarchie nicht mehr ins Bild des neuen Nepal passt.





An der Nordwest-Ecke des Jagannath-Tempels, wo der Durbar Square mehr einer stark frequentierten Straße gleicht, steht eine Statue, deren Anblick ich über die drei Jahrzehnte nicht vergessen habe - so hat sie sich mir eingeprägt: der Kala Bhairava, der Schwarze Bhairava. Hier unterbrechen immer wieder Passanten ihre Schritte und halten kurz für ein Opfer oder ein Gebet inne.





Dieses 3,70 m hohe furchterregende Wandrelief soll aus dem 5.oder 6. Jahrhundert stammen und im 17. Jahrhundert von König Pratap Malla auf einem Reisfeld wiedergefunden worden sein. Es stellt den sowohl von Hindus als auch von Buddhisten verehrten Gott Kala Bhairava dar. "Kala" stammt aus dem Sanskrit und bedeutet "Zeit", "Bhairava" bedeutet so viel wie "schrecklich". Kala Bhairava ist eine Manifestation von Shiva und wird als Gott der Zeit angebetet.

In seinen sechs Händen trägt er das fünfte Haupt, das er Gott Brahma abgeschlagen hat, einen menschlichen Arm, ein Schwert, den Dreizack Shivas. Seine Füße stehen fest auf einem Menschenleib.



Menschen, die sich schon längere Zeit mit einem Problem herumschlagen, wenden sich mit ihren Gebeten an ihn und erhoffen, dass er zu einer schnelleren Lösung beiträgt. Auch soll er dabei helfen können, ungünstig ausgefallene Horoskope für die Gläubigen positiv zu beeinflussen.
Ich kann den beiden Frauen, die ein Teelicht anzünden und Kala Bhairava Puder auf die Hand streichen, nur dezent aus einiger Entfernung zuschauen. Mit welchem Ansinnen sie dem furchterregenden Gott gegenübertreten, bleibt ihr Geheimnis.



Ein kleines Opfer für Kala Bairava.



Zumindest bis weit ins 20. Jahrhundert hinein fungierte Kala Bhairava auch als Oberstes Gericht Nepals. Da der Glaube umging, dass, wer im Angesicht der Statue lüge, tot umfalle, wurden Verdächtigte hierher geführt um auszusagen.




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Kommentare

  • tumtrah

    Liebe Romy,
    herzlichen Dank, dass du dich trotz der "ganzen Gottheiten und Tempel" nicht vom Lesen hast abbringen lassen! Dazu hast du eifrig auch noch all die vielen Fotos so gut bewertet. Dafür ein extra Dankeschön! Um ehrlich zu sein, ich habe mich bei all den "ganzen Gottheiten und Tempeln" ziemlich zurückgehalten, um meine Leserschaft nicht zu vergraulen (oder zu überfordern). Weniger geht aber nicht, wenn man Nepal mit seiner Kultur und Religion gerecht werden will.
    LG Hartmut

  • globetrotter

    Lieber Hartmut,
    wieder ein sehr beeindruckender Bericht mit wunderschönen Bildern! Es ist spannend deine berichte zu lesen, ich finde es klasse, dass du so viel Geschichtliches miteinflichst. ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt
    .LG Ute

    PS: Werde demnächst mal unsere alten Dias aus Nepal"ausgraben".

  • edwingrub (RP)

    War wie immer ein Genuss, Deine Berichte zu lesen.

    Wenn ich an die "religiös motivierte Kunst" und an Deine Bilder von Bhutan denke, möchte ich Dich hiermit zum Großmeister der erotischen Fotografie ernennen!

    Du hast es Dir verdient!

  • cirrus

    Zurückgekehrt aus der fremden Welt....
    und gespannt auf das nächste Abenteuer...
    Danke. Liebe Grüße Christel

  • dirgni

    Lieber Hartmut, der Bericht hat meine Wissenslücken über diesen Teil des Landes einigermaßen geschlossen und meine Reise vor 4 Jahren wieder aufleben lassen mit freudigen Erinnerungen, aber auch nahezu abstoßenen Emotionen. Herzlichen Dank, dass ich den Urlaub nochmals erleben durfte. Ich freue mich auf die Fortsetzung, insbesondere auf die Aufnahmen, die durch Dein beneidenswertes fotografisches Auge unnachahmlich sind.
    LG
    dirgni

  • tumtrah

    Liebe Ute, Christel und Ingrid, lieber Edwin,
    eure Kommentare zu diesem Bericht zeigen mir, dass ich wohl mit meiner Mischung aus (Reiseführer-)Fakten und persönlichem "touch" richtig liege - na ja, zumindest bei euch. Ich danke euch für die gute Bewertung des Berichts wie auch der vielen Fotos!
    LG Hartmut

  • trollbaby

    Lieber Hartmut!
    Mit Begeisterung habe ich Deinen ersten Teil über Kathmandu verschlungen, aber in meinem Gehirn spielt sich nun das selbe Gewusel ab, wie auf den Straßen dieser Stadt. Ich muss erst einmal die ganzen Informationen dazu verarbeiten! Toll finde ich auch, dass Du mit einer geschichtlichen Einführung beginnst und dann auch immer wieder Vergleiche zu Deiner vor 30 Jahren stattgefundenen Reise ziehst. So "sieht" auch der Leser perfekt, wie sich alles verändert hat.
    Zu Deinen Fotos brauch ich nichts mehr zu sagen: wie immer traumhaft!!!
    LG Susi

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  • Schalimara

    Lieber Hartmut,

    nach diesem interessanten und informativen ersten Bericht erwarte ich jetzt mit Spannung den 2. Teil :-)

    LG Schalimara

  • tumtrah

    Liebe Susi, liebe Schalimara,
    ich freue mich wirklich sehr über eure Reaktion auf diesen Bericht und auf die vielen Fotos, die ihr überdies auch noch so gut bewertet habt. Gerne schreibe ich die angekündigte Fortsetzung, doch muss das noch warten, da ich mit Hape K. sagen muss "Ich bin dann mal (wieder) weg".
    LG Hartmut

  • edwingrub (RP)

    Danke, Romy, für den Hinweis. Bei mir ging der 2. link auch nicht (wg. "Serverfehler" - vielleicht klappt's ja bei den anderen).

    Da war der Hinweis mit der Seitenzahl sehr nützlich. Das Bild heisst "Verbrennung" und wenn man das als Suchbegriff eingibt, kommt es gleich als erstes Bild. Das Bild ist um einiges derber als das von Hartmut und tatsächlich wert, dass man darüber diskutiert. Es lohnt sich auf jeden Fall, die damalige Diskussion zu verfolgen.

  • tumtrah

    @enfrente
    Liebe Romy, ich danke dir für den Hinweis auf das Foto von yunnanfoto. Ich habe die damalige Diskussion aufmerksam gelesen und empfinde sie als sehr hilfreich.

    @mamatembo
    Auch dir, liebe Beate, empfehle ich, die Diskussion nachzulesen. Du wirst dort auf Einstellungen treffen, die deiner entsprechen, aber auch auf entschieden andere. Was seinerzeit u.a. moniert wurde, ist, dass es sich lediglich um ein Foto ohne irgendwelchen Kontext handelte. Das ist in meinem Fall anders. Ich schreibe über den kulturell-religiösen Zusammenhang und gebe auch mein persönliches, mulmiges Gefühl wieder. Daran lässt sich ablesen, dass ich mit mir nicht nur bei der Aufnahme (übrigens aus großer Entfernung!), sondern auch beim Verfassen des Berichts gerungen habe. Vielleicht habe ich mich zu kurz damit befasst und nicht klar genug ausgedrückt. Was mir wichtig war, ist, dass wir den Vorgang der Totenverbrennung bei den Hindus nicht durch unsere westlichen Augen sehen dürfen - etwas, das dir als ausgewiesener Indienkennerin ja bewusst ist. So soll m. E. dieser Beitrag ein bescheidener Versuch sein mitzuhelfen, die für uns so rätselhafte Welt des indischen Subkontinents besser zu verstehen.
    LG euch beiden! Hartmut

    http://www.geo-reisecommunity.de/bildergalerie/mitglied/yunnanfoto/sortierung/aktualitaet/83/224533

  • Pana53

    @ Hartmut: Welch' Geschichte hat das Land, alles wurde hier von dir berichtet, Bilder dazu eingestellt die dem Lesen noch mehr Freude bereiten. Einen weltgeschichtlichen, spannenden und sehr abenteuerlichen Roman hast du hier zum Besten gegeben!

    Ich bin sehr beeindruckt!

    LG Frank

  • tumtrah

    Lieber Frank,
    danke für deine Worte, die ich als echte Belohnung für die nicht unerhebliche Mühe verstehe. Danke auch für die vielen guten Bildbewertungen!
    LG Hartmut

  • nach oben nach oben scrollen
  • mamaildi

    Namaste Hartmut!

    Gestern war ich selber noch mitten in Kathmandu, und eigentlich gibt es nun zu Hause unendlich viel mehr zu tun als Reiseberichte in GEO zu lesen. Nach mehreren Hinweisen auf deinen Bericht konnte ich aber einfach nicht widerstehen und musste mich schon mal einloggen und zurücktauchen in die gerade verlassene Welt.

    In den letzten 20 Jahren war ich 7 mal dort und konnte die von dir genau beschriebenen Veränderungen peu à peu mitverfolgen - der Schock war demnach nicht so groß! Und du wirst es kaum glauben: es war schon schlimmer mit dem Verkehr. Mittlerweile kostet ein Liter Benzin in Nepal 1,20 Euro (!!!) - bei einem Monatsverdienst von 120,- Euro unerschwinglich und deshalb auch ein Regulans des monströsen Verkehrs.

    Das Nirwana Garden ist mein unbestrittenes Lieblingshotel in Kathmandu, die Lage zwischen Touristenviertel und Altstadt ist einmalig, der Garten ein Paradies, ich hab da vor langem schon mal einen Tipp geschrieben. Der Weg, den du genommen hast zum Durbar Square ist mir daher auch sehr vertraut, bis hin zum Kabelknäuel am Chhetrapati Kreisel...

    Schade, dass du den Hanuman Doka nicht besuchen konntest. Normalerweise ist der nämlich inzwischen zugänglich, seit Kathmandu den Eintrittspreis hochgesetzt hat sogar in noch weiteren Teilen. Kann es sein, dass du nach 17 Uhr dort warst?

    Danke für diesen Bericht, der mich hier zwischen den Welten balancieren ließ, für die tollen Fotos und die kompetenten Erläuterungen, die so in den meisten Reiseführern gar nicht zu finden sind. Ich freu mich auf Teil 2...

    LG Ildiko

  • tumtrah

    Liebe Ildiko,
    ich treibe mich gerade in Marokko herum und da war es heute eine grosse Freude, beim Blick ins Hotel-Internet-Terminal deine Kommentare zu diesem Bericht und einigen Fotos vorzufinden. Dafuer, dass du dich nach deiner Rueckkehr aus Nepal sofort ueber den Bericht hergemacht hast, moechte ich dir ganz herzlich danken. Der Hanuman Doka ist wirklich - zumindest derzeit - nicht zugaenglich. "No Entry" bedeutet unmissverstaendlich ein grosses Schild.
    Wenn ich zurueck bin, mehr.
    LG Hartmut

  • mamaildi

    Mit dem Hanuman Doka habt ihr Pech gehabt, seit dieser Saison ist er definitiv in großen Teilen zugänglich, ich war letzte Woche zu einem ausgiebigen Besuch drin. Da bleibt dir nichts anderes übrig, als nochmal hinzufahren ;-)))
    Weiterhin eine tolle Zeit in Marokko - wir sind gespannt auf deine "Ausbeute"...

  • Blula

    Lieber Hartmut ! Du hast mich hier in eine andere Welt entführt und ich habe mich GERNE entführen lassen. Ich habe diesen großartigen Bericht einfach verschlungen. Es gibt sicher keinen Reiseführer, der Dir, wenn ich das mal so ausdrücken darf, das Wasser reichen könnte. Ich sage mal wieder DANKE, auch für die großartigen Fotografien.
    LG Ursula

  • tumtrah

    Liebe Ursula,
    du hast mir ja schon eine große Freude mit deinem Kommentar zum ersten Teil meiner Nepal-Trilogie ("Heia Safari in Nepal") gemacht. Jetzt setzt du sogar noch einen drauf. Bei solchen Worten besteht die Gefahr abzuheben. Das liegt mir aber fern und ich möchte den Ball lieber flach halten. Zur "Ehrenrettung" von Reiseführern: Die haben doch in erster Linie eine andere Intention, nämlich Fakten, Fakten, und nochmals Fakten und nützliche Informationen. Ich versuche dagegen, Fakten mit persönlichen Eindrücken zu verknüpfen, denn es soll ja letztlich ein Bericht über eine persönliche Reise sein.
    Hab ganz, ganz herzlichen Dank für deine gute Bewertung!
    LG Hartmut

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Nepal Teil 1: Kathmandu 5.00 19

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