Reisebericht

Reisebericht: Abenteuer Kamerun

 
 
 
 
 
Reisebericht: Abenteuer Kamerun

Im Juli 2011 machten wir eine 4-wöchige Rundreise durch Kamerun. Wir waren mit einem Fahrer und einem Guide unterwegs.

Seite 1 von 7

Von Douala in die Zentralafrikanische Republik

Es begann damit, dass ich im Internet einen Reisebericht über Kamerun gelesen habe und neugierig wurde. Nicht viele Reiseveranstalter haben dieses Land im Programm. Zuerst erkundigte ich mich, ob Kamerun im Juli, unserer Reisezeit, überhaupt als Reiseziel empfohlen wird. Ich erfuhr, dass zu dieser Zeit Regenzeit ist. Aber trotzdem sollte es eine interessante Reise werden.

Also ging unsere Reise nach Kamerun und Zentralafrika am 10. Juli 2011 vormittags los. Von Berlin-Tegel aus flogen wir nach Brüssel und dann weiter nach Douala in Kamerun. Alles klappte planmäßig und wir kamen um 20.00 Uhr Ortszeit an. Nestor vom dortigen Reisebüro begrüßte uns und hielt gemeinsam mit uns nach unserem Gepäck Ausschau. Wir befürchteten schon, dass unsere Taschen nicht angekommen wären, aber dann entdeckten wir sie auf einem anderen Band. Nun verließen wir das Flughafengebäude, sofort umringt von vielen Leuten, die unser Gepäck tragen wollten. Beim Verlassen des Gebäudes schlug uns heiße feuchte Luft entgegen. Es regnete und roch nach Afrika. Außerhalb der Einzäunung warteten Sambo, unser Guide für die nächsten Wochen und ein Fahrer mit einem geräumigen Allradfahrzeug auf uns. Sie brachten uns ins IBIS-Hotel. Dort tauschte Sambo für uns Geld und wir verabredeten uns für den nächsten Morgen um 7.30 Uhr. Dann tranken wir noch ein Bier und fielen todmüde ins Bett.



11.Juli 2011

Das Frühstück im IBIS- Hotel mit Wurst, Käse und Obst war gut. Da kamen auch schon unsere Begleiter und wir verstauten unser Gepäck im Auto. Bevor wir die Stadt verließen, hielten wir an einer Tankstelle und versorgten uns mit Mineralwasser. Nun ging es los in Richtung Osten auf einer guten Asphaltstraße durch üppige grüne Landschaft. Leider regnete es die ganze Zeit. Wir kamen durch viele Orte, unterwegs musste Maut bezahlt werden, wir sahen Markttreiben am Straßenrand und überall wurde in Flaschen und Kanistern Palmöl verkauft.



 
 
 
 
 

(3 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


Unser Guide erzählte uns etwas über die Geschichte und die Regionen seines Heimatlandes, er sprach fließend deutsch, denn er hatte in Deutschland studiert. Zur Mittagszeit kaufte er Bananen als Zwischenmahlzeit. Das sollte so im ganzen Urlaub bleiben, entweder es gab Bananen oder Erdnüsse und am Abend gegen 20.00 Uhr im Hotel Abendessen. Sambo und der Fahrer unterhielten sich auf französisch, das ist in Kamerun eine der beiden Amtssprachen, mit englisch kommt man nicht weit. Nach 240 km erreichten wir Yaounde, die Hauptstadt, machten aber nur einen Tankstopp und folgten weitere 230 km einer guten Straße bis Abong Mbang. Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen. Hier wurde eine kleine Pause eingelegt, in der unsere Begleiter auf einem Markt Fisch aßen, wir waren noch nicht so weit.... Das war ein sehr abenteuerlicher Eindruck, den dieser Markt auf uns machte, Ähnliches hatten wir aber auch schon in Malawi und Simbabwe erlebt.
Ab hier ging´s auf einer Piste noch weitere125 km bis Lomie. Es war 18.00 Uhr und schon dunkel, als wir in unserem Hotel ankamen. Unser Zimmer war ok, an den Standard der Bäder müssen wir uns erst gewöhnen. Die Toilette muß manchmal mit einem Eimer gespült werden und ein Handtuch für 2 Leute ist doch wirklich genug! Um 19.30 Uhr sollte es Abendessen geben, das Essen war enttäuschend, lauwarm und lieblos aufgetischt. Wir aßen gemeinsam mit unseren Begleitern. Der Tag war sehr anstrengend und wir gingen bald ins Bett.


12.Juli

Heute standen wir wieder sehr früh auf, um 7.00 Uhr war schon Aufbruch, und zum Frühstück bereitete der Wirt Omelett für uns, Kaffee ist hier ein Luxus, er schmeckte aber nirgends in Kamerun. Nachdem unser Gepäck wieder im Auto verstaut war, verließen wir Lomie und es ging weiter auf Pisten durch dichten Regenwald in Richtung Osten. An einer Kaffeeplantage ließ Sambo den Wagen halten um uns die Kaffeepflanzen mit den Kaffeebeeren, aber auch Bananenstauden und Mimosen zu zeigen. Wir passierten viele Straßendörfer, manche wirkten sehr arm, einige sahen etwas wohlhabender aus. Bald darauf hatten wir unsere erste Pygmäenbegegnung. Die kleinen Menschen liefen sofort zusammen, als wir aus dem Auto stiegen. Sambo erklärte uns die traditionelle Bauweise der Hütten aus einem Geflecht von Ästen und Bambusstangen, dann wird alles mit Lehm verschmiert. Die Dächer werden aus Raphiapalmenblättern gemacht. Meist haben die Behausungen nur eine Türöffnung und selten Fensteröffnungen.



 
 
 
 
 

(4 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


Nun ging es wieder weiter auf der teils aufgeweichten Piste über Knüppeldammbrücken und halb zugewachsene Wege. Hier im Südosten Kameruns gibt es viele Wasserläufe, überall sieht man Menschen darin baden, Wäsche oder Autos waschen. Wieder mal ein Halt am Straßenrand: Uns wurde ein Waldstück gezeigt, was durch Brandrodung zu Ackerland gemacht wurde. Die Bauern hier hatten zwischen die gefällten Stämme schon Bananen- und Ananasstauden gepflanzt. Das Holz verwenden sie für´s Kochfeuer.



 
 
 
 
 

(2 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


Einige Kilometer weiter hielten wir wieder in einem Dorf, hier wurde Maniok verarbeitet. Maniok ist hier das Hauptnahrungsmittel und wird gerieben und getrocknet. Wie aus den Raphiapalmenblättern Dachelemente hergestellt werden, wurde uns auch vorgeführt. Immer wieder muß unser Fahrer plötzlich bremsen, denn in den Dörfern laufen die Ziegen, Hühner und Schweine frei herum. Am frühen Nachmittag erreichen wir die kleine Stadt Yokadouma. Hier übernachteten wir im Elephant Hotel, aber es war noch genügend Zeit, um einen Spaziergang durch die Stadt und über den Markt zu machen. Natürlich begleitete uns Sambo, ohne Französischkenntnisse war es nicht einfach mit der Verständigung.



 
 
 
 
 

(3 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


 
 
 
 
 
(Zum Bewerten bitte anmelden)

Abends im Hotel gab es Fisch mit Reis und als Nachtisch Melone. Im Fernsehen lief Deutsche Welle TV, wir sahen einen Bericht über den Schwarzwald. Ist schon ein komisches Gefühl im tiefsten Afrika. Der Chef des Hotels berichtete uns ganz stolz, dass er in der Schulzeit mal deutsch gelernt hatte und zeigte uns ein Blatt Papier, auf dem er Hinweise für Touristen in deutsch geschrieben hatte. Er bat uns, die Sätze zu korrigieren. Auf der Terrasse stand eine Kiste mit der Aufschrift „Mülltonne“.



13.Juli

Um 6.00 Uhr standen wir auf, denn wir wollten über die Grenze in die Zentralafrikanische Republik. Zum Frühstück gab es wieder Omelett und Kaffee. Es war neblig und die Sonne kämpfte sich durch. Es war ein herrliches Licht. Die Piste war an diesem Tag extrem schwierig. Es war sehr nass und teilweise musste der Weg freigeschlagen werden. Einmal blieben wir stecken und Leute aus dem Dorf schoben uns heraus.



 
 
 
 
 

(3 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


Gegen 11.00 Uhr erreichten wir die Grenze und obwohl wir Visa hatten, gab es zusätzliche Stempel auf ein Stück Papier, natürlich gegen Bezahlung. Auch unterwegs waren immer wieder mal Barrieren aufgebaut, die wir nur passieren durften nachdem dafür bezahlt wurde. Die Grenzabfertigung dauerte fast 2 Stunden. Zur Mittagszeit gab es wieder Bananen und die Sonne schien, da sah die Landschaft doch gleich viel schöner aus! Nach der Grenze fuhren wir auf Pisten, zugewachsen und schmal wie ein Fußweg und kamen zum Kadei Fluß, einem der zwei Flüsse, die wir per Fähre überqueren mussten. Wieder wurden unsere Pässe, Visa und Impfausweise kontrolliert, wir durften nicht fotografieren. Sambo erklärte uns, dass es sehr teuer werden könnte, wenn wir hier Fotos machen würden. Wir vertrieben uns die Wartezeit mit Beobachtungen der Menschen am Fluss. Hier fuhren Einbäume mit Menschen, die Motorräder und große Lasten transportierten, vor der Sonne schützt man sich mit Regenschirmen. Der zweite Fluß heißt Mambeli und beide vereinigen sich in der Nähe zum Sanghafluß. In Numi machten wir noch einmal Tankstopp und beobachteten Mädchen beim Wasser holen an einem Brunnen. Dann ging´s, nur unterbrochen durch Sperren mit Spickgeldzahlungen, weiter in Richtung Dzanga Sangha Nationalpark. Mit dem Sonnenuntergang kamen wir in der Doli Lodge bei Bayanga, unserem Domizil für die nächsten 3 Tage, an. Dort bezogen wir einen schönen Bungalow direkt am Sanghafluss. Die Häuser wurden auf Pfählen direkt ans Ufer des Flusses gebaut. Das Abendessen nahmen wir auf der Terrasse der Lodge ein, ein romantisches Plätzchen! An diesem Abend waren wir die einzigen Gäste, das Essen schmeckte gut und wir bekamen für den Rückweg zu unserem Bungalow eine Laterne, damit wir den Weg sicher finden würden. In der Lodge gab es täglich für 4 Stunden am Abend Elektrizität, wichtig zum Aufladen unserer Akkus. Wir konnten nicht sehr gut schlafen, weil in Bayanga, nicht weit von der Lodge die ganze Nacht gefeiert wurde.



 
 
 
 
 

(2 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


14.Juli

Wieder frühstückten wir schon um 6.30 Uhr, die in ihren Einbäumen vorbeifahrenden Leute sangen immer noch die Lieder der Nacht. Danach fuhren wir in den Dschungel zum Gorillatrekking. Die Fahrt dauerte fast eine Stunde in den tiefen Wald, plötzlich war der Weg versperrt, Elefanten sollen in der Nacht einige Bäume umgestoßen haben. Die Männer, die uns begleiteten nahmen ihre Macheten und schlugen den Weg frei. Kurze Zeit später kamen wir im Camp der Forschungsstation an, wo die englische Wissenschaftlerin Angelique Todd seit 10 Jahren die Gorillas erforscht und sie an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt hat. Uns wurden 3 Begleiter zugeteilt, 2 Pygmäen, die wussten wo sich die Gorillas aufhalten und ein Mann vom WWF. Wir bekamen eine Einweisung zum Verhalten im Dschungel und gegenüber Tieren. Wir schlugen uns ca.1,5 Stunden durch den Urwald, hörten mal ein Knacken und irgendwelche Laute weiter entfernt. Die Pygmäen machten Schnalzgeräusche, um den Gorillas unser Kommen anzukündigen. Wir wurden aufgefordert, ganz leise zu sein, uns nicht zu bewegen und nicht mit dem Finger auf die Tiere zu zeigen. Noch ein Stück schlichen wir durch das Unterholz ... dann sahen wir sie...



 
 
 
 
 

(4 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


Etwa 6 m entfernt im Gebüsch saß ein Weibchen mit ihrem Jungen. Kurze Zeit später wechselten wir unseren Standort. Durch´s Dickicht an Lianen vorbei - nun konnten wir die Gorillas auf einem Baum beobachten. Sogar ein Silberrücken war dabei! Leider ließ er sich im Gegenlicht nicht so gut beobachten. Er heißt Makumba. Später sahen wir die Tiere an einer anderen Stelle am Boden wieder, die ganze Sippe saß dort, doch auch hier war das Licht zum Fotografieren nicht gut und immer waren Blätter oder Äste davor, schade. Doch nach einer Stunde mussten wir leider den Rückweg antreten. Nach einem kleinen Picknick im Forschungscamp fuhren wir nach Bayanga und kauften ein. Im Visitorcenter der Doli Lodge gab es Bücher und Postkarten. Den Nachmittag entspannten wir in der Lodge, es regnete wieder. Bei einem Bier auf der Lodgeterrasse hatten wir Zeit Tagebuch zu schreiben. Es grummelte als kündigte sich ein Gewitter an, aber es zog vorbei und wir genossen den schönen Blick auf den Fluss. Am Abend schallte wieder Musik aus dem Dorf zu uns herüber.



 
 
 
 
 

(1 Stimme)

(Zum Bewerten bitte anmelden)

15.Juli

Erst um 7.00 Uhr war Frühstück und dann machten wir uns auf den Weg zur Netzjagd mit den Pygmäen. Im Wald endete die Fahrt mit unserem Auto an einem umgestürzten Baum, dort wartete eine Gruppe Pygmäen auf uns.



 
 
 
 
 

(4 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


 
 
 
 
 

(4 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)

Wir schlugen uns durch den Dschungel und während die Jäger ihre Netze zwischen den Bäumen spannten und Lärm machten, um Tiere aufzuscheuchen, zeigten uns zwei Pygmäen Heilpflanzen und wie man sie verwendet. Eine Frau schlug eine Liane ab und führte vor, wie Wasser daraus hervorlief.



Nach vielen vergeblichen Versuchen, hatten die Jäger eine kleine Antilope aufgescheucht und ins Netz getrieben. Das Tier wurde getötet und gleich im Wald unter den Jägern aufgeteilt.



 
 
 
 
 

(3 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


 
 
 
 
 
(Zum Bewerten bitte anmelden)

Sie freuten sich über die erfolgreiche Jagd. Inzwischen wurden wir ins Dorf gebracht. Dort zeigte uns Sambo den zentralen Platz, an dem Gäste empfangen werden oder die Männer sich beraten und mit Freunden treffen. In diesem Fall war es ein überdachter Platz, manchmal sind es auch Hütten am Eingang zu einem Bauernhof. Wir fuhren zurück zur Lodge und am Nachmittag hatten wir noch eine Verabredung mit den Waldelefanten.



Wir wurden wieder in den Nationalpark gefahren. Dann wateten wir durch einen Fluss, zogen wieder festes Schuhwerk an und folgten dem Fährtenleser auf einem schmalen Pfad. Im Wald hörten wir schon die Geräusche, die die Elefanten machten. Nach einer Stunde kam die Lichtung in Sicht und am Rand stand eine Aussichtsplattform, von der aus wir die Tiere beobachten konnten. Inzwischen hatte starker Regen eingesetzt, aber wir hatten ja ein Dach über dem Kopf.



 
 
 
 
 

(2 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


Trotz des Regens tummelten sich viele Tiere auf der Lichtung und an den Salinen. Viele der berühmten Waldelefanten waren dort, aber auch Waldbüffel, Sitatungas und Bongos. Das sind afrikanische Antilopen, verwandt mit den Kudus. Es ist wie ein Garten Eden! Auch Graupapageienschwärme sahen wir. Nach ausführlichem Beobachten der Tiere traten wir den Rückweg an.
Nachdem wir uns frischgemacht hatten, schauten wir von der Lodgeterrasse aus den Sonnenuntergang an. Am Abend stand der Vollmond über dem Fluss.



 
 
 
 
 

(5 Stimmen)

(Zum Bewerten bitte anmelden)


 
 
 
 
 

(1 Stimme)

(Zum Bewerten bitte anmelden)

16.Juli

Um 8.30 Uhr trafen wir uns mit Christian, einem örtlichen Führer, der mit uns eine Pirogenfahrt auf dem Sanghafluss machte. Er war zuerst Ranger und lernte eine Menge über die Natur und die Tiere. Dann begann er für´s Tourismusbüro zu arbeiten und zeigt seitdem Touristen wie uns den Nationalpark und seine Umgebing. Mit ihm verständigten wir uns auf englisch. Weil der Einbaum nicht ganz dicht war, hatte man für uns Bierkästen als Sitze ins Boot gestellt. Am anderen Ufer stiegen wir aus und folgten einigen Männern auf einem schmalen Pfad durch den Wald. Wir kamen zu einem Raphiapalmenhain, wo Palmwein gewonnen wird. Die Einheimischen klettern mit Hilfe einer Leiter auf die Palme. Dort oben wird mit einem speziellen Werkzeug die Palme angezapft und ein Plastikkanister befestigt. Auf diese Art und Weise wird der gewonnene Palmwein aufgefangen, dann umgefüllt und mit den Booten ins Dorf gebracht. Wir hatten Gelegenheit den Palmwein zu kosten, schmeckte gar nicht schlecht! Christian erklärte uns die Tier- und Pflanzenwelt. Es gibt hier verschiedene Affenarten und auch Schlangen, doch er beruhigte uns, dass keine Gefahr bestehe.
Zurück in der Lodge genossen wir den Nachmittag, es gewitterte und hörte auch am Abend nicht auf zu regnen.



17.Juli

Um 6.00 Uhr verließen wir die Doli Lodge in Richtung Kamerun. Frühstück gab´s im Auto, denn wir hatten einen weiten Weg vor uns. Als wir über den Kadeifluß wollten, war kein Fährmann da. Unser Guide machte sich auf die Suche und holte ihn vom Markt zu seiner Fähre. Es gab viele Kontrollen unterwegs und an der Grenze, immer wieder musste Bestechungsgeld gezahlt werden. Wieder gab es zusätzliche Stempel auf unseren Zettel. Am kamerunischen Schlagbaum war kein Beamter. Unser Guide wurde mit einem Motorrad zum nächsten Posten gefahren und kam dann mit dem gesuchten Grenzer zurück. Der fuhr dann gemeinsam mit uns wieder zum nächsten Posten. Und so verging die Zeit. Wir fuhren durch eine wunderschöne bergige Landschaft, nur die Straße war schlecht. Wieder gab es Polizeikontrollen, man wollte unsere Pässe und Impfausweise sehen. Unsere Begleiter hatten es eilig, weil sie fürchteten, dass es regnen würde und die Straße unpassierbar würde. Schon um 14.00 Uhr kamen wir nach Yokadouma. Sambo zeigte uns im Hotelgarten noch einige Pflanzen, Granatapfel, Guave und Kakao.




 
Machen Sie aufmerksam auf diesen Reisebericht!
Das könnte Sie ebenfalls interessieren
Übersicht Kamerun


Städte: Duala, Jaunde

Kommentare
  • traveltime 17.12.2011 | 14:55 Uhr

    Wow, was für ein Bericht.
    Viele Infos und schöne Fotos aus einem Land was wenig bereist wird.
    LG Rolf

  • Schoena 19.12.2011 | 15:16 Uhr

    Was für eine Reise! Da bin ich gern mitgefahren. Man weiß eigentlich kaum etwas über dieses Land, um so interessanter ist der Bericht. Schön ,dass es auch eine ganze Reihe Fotos gibt, die diese Reise noch lebendiger gestalten.

  • klausdolc 21.12.2011 | 16:35 Uhr

    Hallo, ich bin schon viel um den Globus gereist, aber dieser Kamerunbericht hat mich elektrisiert. Ich bin total begeistert. Aus diesem Bericht geht hervor, dass man Kamerun
    tatsächlich auf eigene Faust machen kann. Hervorragend.
    Könntet Ihr mir die Kontakt-Adresse (Büro in Duala (Nestor und Sambo) verraten.
    Bis jetzt waren meine Bemühungen im Internet diesbez .fündig zu werden, erfolglos geblieben. Das wäre mir eine große Hilfe. Vielen Dank !
    Ich wünsche noch viele schöne und spannende Reisen und bin gespannt auf
    weitere interessante Berichte.
    Könnte man evtl. auch erfahren, was dieses Abenteuer (ohne Flug) gekostet hat?
    Als Anhaltspunkt.

  • klausdolc 21.12.2011 | 16:36 Uhr

    Hallo, ich bin schon viel um den Globus gereist, aber dieser Kamerunbericht hat mich elektrisiert. Ich bin total begeistert. Aus diesem Bericht geht hervor, dass man Kamerun
    tatsächlich auf eigene Faust machen kann. Hervorragend.
    Könntet Ihr mir die Kontakt-Adresse (Büro in Duala (Nestor und Sambo) verraten.
    Bis jetzt waren meine Bemühungen im Internet diesbez .fündig zu werden, erfolglos geblieben. Das wäre mir eine große Hilfe. Vielen Dank !
    Ich wünsche noch viele schöne und spannende Reisen und bin gespannt auf
    weitere interessante Berichte.
    Könnte man evtl. auch erfahren, was dieses Abenteuer (ohne Flug) gekostet hat?
    Als Anhaltspunkt.

  • klausdolc 21.12.2011 | 16:39 Uhr

    Hallo, ich bin schon viel um den Globus gereist, aber dieser Kamerunbericht hat mich elektrisiert. Ich bin total begeistert. Aus diesem Bericht geht hervor, dass man Kamerun
    tatsächlich auf eigene Faust machen kann. Hervorragend.
    Könntet Ihr mir die Kontakt-Adresse (Büro in Duala (Nestor und Sambo) verraten.
    Bis jetzt waren meine Bemühungen im Internet diesbez .fündig zu werden, erfolglos geblieben. Das wäre mir eine große Hilfe. Vielen Dank !
    Ich wünsche noch viele schöne und spannende Reisen und bin gespannt auf
    weitere interessante Berichte.
    Könnte man evtl. auch erfahren, was dieses Abenteuer (ohne Flug) gekostet hat?
    Als Anhaltspunkt.

  • globetrotter 18.02.2012 | 13:23 Uhr

    sehr interessanter Bericht, mit tollen Fotos! macht Lust, selbst einmal dorthin zu fahren.
    Viele Grüße
    Ute

  • Schili 30.05.2012 | 12:49 Uhr

    Interessanter & schöner Bericht. Ich selbst war 1983! im Kamerun, Douala war damals eine wunderschöne Metropole und galt fast als das "Paris Westafrikas". Davon soll Douala mtlw. Welten entfernt sein. Ansonsten scheint die Zeit ja tatsächlich stehen geblieben zu sein...:-)

  • nach oben nach oben scrollen

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.

Abenteuer Kamerun 4.63 8