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Reisebericht: Südengland - von Kent nach Cornwall und zurück Teil zwei

 
 
 
 
 
Reisebericht: Südengland -  von Kent nach Cornwall und zurück                Teil zwei

Reise von Bayern mit dem Auto nach Südengland. Kent, Somerset, Devon, Cornwall, Hampshire und Sussex in vier aufregenden und doch erholsamen Wochen.

 
 
 
 
 

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15. Tag

 
 
 
 
 

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Porthcurno

Quartierwechsel ist heute angesagt. Wir packen unsere 7 ( vermutlich eher 700 ) Sachen ins Auto und verlassen die Südküste Cornwalls, um uns nun den Nordwesten der Grafschaft vorzunehmen. Das Wetter ist mal wieder schön und so werden wir nach 2 Tagen Wanderpause mal wieder losstiefeln. Wir starten unsere Minentour in St. Just in Penwith. Diese alte Dorf wird noch heute von grauen Reihenhäuser der ehemaligen Bergarbeiter geprägt. Dreh-, und Angelpunkt ist der Marktplatz mit seinen Pubs und Hotels. Wir wandern wieder an Weiden, Feldern und winzigen Dörfern vorbei durch früheres Minengebiet. Im 19. Jahrhundert verursachte die Industrialisierung einen regelrechten Zinnboom. So kann man heute noch Zeugen dieser Zeit überall in dieser Gegend sehen. Wie die Perlen einer Kette reihen sich verfallene Minen aneinander. Die letzte Zinnmine der Gegend schloss erst vor 20 Jahren. Dort kann man auch eine Minenbesichtigungstour mitmachen, aber mein Mann war leider nicht dazu zu überreden 700m tief in einen Stollen hinabzufahren.

So lassen wir die Geevor Tin Mine links liegen und wandern die Küste entlang. Ein Minenschacht am nächsten und es herrscht gespenstische Stille. Industrieruinen haben schon einen ganz eigenen Charakter. Eine besonders fotogene Anlage ist die Bottalack Mine. Die verfallenen Gebäude liegen fast direkt an den Klippen. Unten bricht sich das Meer in lauten Wellen, oben kreischen die Möwen. Schade das sich der Himmel immer weiter bewölkt hat, und leider die Fotos etwas zu farblos erscheinen. Die Wirklichkeit war deutlich beeindruckender. Über Cape Cornwall und das liebliche Val Cot erreichen wir nach 16km strammen Wanderns wieder unseren Ausgangspunkt und fahren die letzten 20 km bis Porthcurno, wo wir ein nettes B&B vorgebucht hatten.



 
 
 
 
 

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16. Tag

Porthcurno

On the road again. Trotz dichter Bewölkung nehmen wir uns heute eine 20 km Tour um den westlichsten Zipfel Englands vor. Direkt von unserer Unterkunft laufen wir an den schönen Badestrand von Porthcurno und wenden uns dann wieder dem Coastal Path ( was sonst) zu. Nach ca. 1h biegen wir an einer kleinen Bucht ins Landesinnere ab. Der Weg führt uns einen kleinen Bachlauf entlang und an einigen Farmhäusern vorbei. Nach ein paar Orientierungsproblemen und leichtem Nieselregen erreichen wir nach weiteren 2h das kleine Fischerdorf Sennen Cove. Auch hier gibt es einen wunderschönen langen Sandstrand, der zwar bei dem Wetter heute keine Sonnenanbeter anlockt, aber doch einige mutige Surfer, die sich bei ordentlichen Windstärken in die Fluten stürzen. Wir schlendern durch das kleine Örtchen und genießen den wohl besten Cream Tea des Urlaubs, bevor wir die nächsten 5 Meilen den Coastal Path entlang wandern. Eine halbe Stunde nach Sennen Cove erreichen wir den westlichsten Punkt Englands mit dem bezeichnenden Namen Lands End. Die Strecke zwischen Lands End und Sennen Cove ist eine der meist frequentiertesten Strecken des Coastal Path. Viele Pauschal- oder Bustouristen spazieren die kurze Strecke. Auch heute ist, trotz des schlechten Wetters, eine Menge los. In Lands End pfeift uns der Wind fast in Orkanstärke um die Ohren. Dadurch ist der Andrang am Aussichtspunkt nicht allzu groß. Normalerweise herrscht hier Rummelplatzatmosphäre, da haben sich die Engländer nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Das einzig Gute daran ist, sobald man 10 min. weiterwandert, gehört der Küstenweg wieder den Wanderern, und man kann die Aussicht auf die dramatische Szenerie in aller Stille genießen. Das machen wir dann die nächsten 3h ausgiebig. Dunkle Wolken jagen über den Horizont, der Sturm tobt und das Meer wirft krachende Brecher an die zerklüftete Küste. Man bekommt schon so was wie Ehrfurcht, wenn man den Elementen in dieser Umgebung so ausgeliefert ist. Über das Minnack Theater in Porthcurno, welches wir schon im letzten Urlaub besucht hatten, erreichen wir am Nachmittag wieder unsere Unterkunft. Schade, dass es auch diesmal mit einem Theaterbesuch nichts wird, da die Spielsaison erst am Montag beginnt und wir dann schon nicht mehr hier sind.

Nach einer angemessenen Pause, fahren wir die 20 km nach Penzance zum Abendessen ins älteste Pub Cornwalls.



 
 
 
 
 

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17. Tag

 
 
 
 
 

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Porthcurno

Wanderpause. Nach der anstrengenden Tour von gestern, lassen wir die Wanderstiefel heute stehen und erkunden mit dem Auto die Penwith Halbinsel. Unsere erste Anlaufstelle ist das kleine Dörfchen Mousehole ( Maussel gesprochen). Ein kleiner Hafen, einige Souvenirgeschäfte und Restaurants, sonst ist hier nicht allzu viel geboten. Vielleicht sind wir schon etwas abgesättigt mit Fischerdörfern, aber irgendwie will der Funke dieses Ortes nicht überspringen. Er ist nett, ja, aber ich finde es gibt hier genügend Dörfer, die atmosphärisch dichter sind.

Weiterfahrt nach Marazion. In der Bucht von Marazion thront wohl eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Cornwalls. Die Gezeiteninsel St. Michaels Mount. Der kleine Bruder des Mont Saint Michel in der Normandie. Ca. 300 m von der Küste entfernt trotz ein Fels mit einer Burg den Elementen. Bei Ebbe ist der Mount über einen Causeway mit dem Festland verbunden. Bei Flut muss man das Boot nehmen, um trockenen Fußes überzusetzen. Es ist Sonntag und Menschenmassen pilgern Richtung Burg. Oh weh, sollen wir uns das wirklich antun und mit dem Strom mitlatschen? Aus Mangel an Alternativen entscheiden wir uns dann doch dafür und marschieren bei anfangender Ebbe den steinernen Weg hinüber zur Burg. Der Berg ist seit dem 15. Jahrhundert in Privatbesitz der Familie Levan, deren Mitglieder bis heute in der Burg wohnhaft sind. 1964 wurde der Besitz dem National Trust übereignet und Teile der Burg und die Kapelle sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Interieur der Anlage ist nicht weiter erwähnenswert, die Aussicht vom Burgberg ist allerdings die satten Eintrittpreise wert.

Wieder auf dem Festland zurück entscheiden wir uns kurzfristig nach St. Ives zu fahren. Das Wetter weiß nicht so recht was es will, und wir auch nicht. Die Idee, das Wetter mit einem kleinen Stadtbummel zu überlisten hatten heute auch sehr, sehr viele Leute. Alle Parkplätze in St. Ives sind brechend voll. Nur mit viel Glück ergattern wir einen und strömen mit den Massen Richtung Zentrum. Man hat heute das Gefühl, ganz Cornwall ist auf den Beinen. So muss die Gegend in der Hochsaison aussehen. Keine Parkplätze, keine freien Plätze in Cafes und Restaurants und dichtes Menschengewimmel. Wir lassen uns ein bisschen treiben und beobachten die Menschen an Strand und Hafenmeile.

Bei der Rückfahrt entdecken wir ein ziemlich abgelegenes Pub, welches in unserem Reiseführer für seine vorzügliche Küche gelobt wird. Wir halten und reservieren noch den letzten freien Tisch für heute Abend. Der Reiseführer hatte Recht, in dem unscheinbaren Äußeren des „ Gurnard´s Head“ verbirgt sich ein wahrer Gourmettempel. Wir speisen fürstlich.



 
 
 
 
 

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18. Tag

 
 
 
 
 

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St.Mary´s, Scilly

Wir müssen heute in aller Herrgottsfrühe raus, um rechtzeitig nach Penzance zu kommen. Dort wartet am Fährhafen die Scillonian, um uns in ca. 3 h Fahrzeit auf die Isles of Scilly zu bringen.

Wir stellen unser Auto in den vorab reservierten Parkplatz ab und entern die Fähre. Der Wind der letzten Tage hat sich etwas gelegt, aber ohne meine Reisetabletten besteige ich kein Boot.

Pünktlich um 8.30 Uhr heißt es Leinen los und wir schippern gemächlich die Cornische Küste entlang. Je weiter wir uns vom Festland entfernen umso höher wird der Seegang. Wir sitzen draußen und trotz Tabletten wird mir schummrig. Im Inneren der Fähre kommen mir einige sehr grün aussehende Menschen entgegen und auf der Damentoilette hört man immer wieder Würgegeräusche. Schnell wieder raus hier und an Deck an die frische Luft. Hier beruhigt sich mein Magen wieder und ich kann die restlichen 2 Stunden Fahrzeit fast genießen.

Die Isles of Scilly bestehen aus ca. 140 kleinen Inseln und Felsriffen, von den nur 5 bewohnt sind. Bekannt sind die Inseln für ihre gefährlichen Untiefen, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden sind und daher für Wracktaucher sehr interessant sind, aber auch für ihr mildes Klima. Sie liegen 45 km südwestlich von Lands End entfernt mitten im Golfstrom des Atlantik und haben mit Abstand die meisten Sonnenstunden in England vorzuweisen.

Erreichen kann man die Inseln mit dem Flugzeug von Lands End aus, mit dem Helikopter von Penzance, oder so wie wir mit der Fähre. Die Fähre legt im Hafen von St.Mary´s an, der größten der bewohnten Inseln. 4 von 5 Scillonians leben hier in der „Hauptstadt“ Hugh Town.

Zwischen den Inseln gibt es regelmäßigen und häufigen Bootsverkehr.

Um 12 Uhr mittags legen wir an, holen unser Gepäck und marschieren gleich los, um unser B&B zu suchen. Seit unserem letzten Besuch hat sich der Ort kaum verändert, noch immer dominieren die 3 Pubs das touristische Leben, selbst die Souvenirläden sind noch die gleichen.

Nach dem Einchecken in der sehr netten und sauberen Pension und einem Lunch im Bishop’s and Wolf schlendern wir durch die Straßen von Hugh Town, bevor uns ein Regenschauer zur Heimkehr zwingt.



 
 
 
 
 

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19. Tag

 
 
 
 
 

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St.Mary´s

Eigentlich soll es laut Wettervorhersage heute schön sein. Ein Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen lässt schlimmes ahnen. Immer noch kräftiger Regen, der sich beharrlich seit gestern Abend hält. So ein Mist, was soll man hier auf den Inseln machen wenn es gießt wie aus Eimern. Etwas desillusioniert begeben wir uns zum Frühstück und da geschieht das Wunder. Innerhalb von einer halben Stunde hat der Regen aufgehört, hat sich der Nebel verzogen und haben wir strahlend blauen Himmel mit Sonnenschein. So schnell geht das hier.

Frisch gestärkt und neu motiviert wollen wir heute rund um die Insel wandern. Diese Wanderung haben wir im letzten Urlaub, aufgrund schlechten Wetters, in zwei Tagen absolviert. Damals im September war das Brombeergestrüpp schon viel höher gewachsen und voller reifer Früchte. Auch die Farne, die die ganze Insel bedecken wuchern noch nicht so hoch und dicht. Dafür haben wir jetzt im Frühjahr die Wildblumenblüte. Ob Grasnelken oder Fingerhut, blühende Sukkulenten und noch mehr unbekannte Pflanzen, alles steht in voller Blüte und taucht ganze Landstriche in ein buntes Blumenmeer. Wunderschön. Kreuz und quer laufen wir über die Insel, auf der Suche nach neuen Motiven. In einem hübschen Gartenrestaurant mit Blick über den Hafen von Hugh Town machen wir Mittagspause. Am Nachmittag laufen wir dann die andere Seite von St. Mary´s ab, mit nicht minder schönen Fotomotiven. Das ist Urlaub pur. Einsame Sandstrände zum Muschelsuchen, klares türkises Wasser und angenehme Temperaturen. Speziell hier fällt mir immer wieder der Text eines alten STS Songs ein:

„ Und irgendwann bleib i dann dort, lass alles liegen und stehen, geh von daheim für immer fort. Darauf gib i dir mei Wort, wie viel Jahr auch noch vergehen, irgendwann bleib i dann dort.“

Träumen darf man doch noch.



 
 
 
 
 

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20. Tag

 
 
 
 
 

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St.Mary´s

Heute ist Hartmut´s 50. Geburtstag. Wie es sich für eine solchen Ehrentag gehört, strahlen die Sonne und mein Mann um die Wette.

Wir haben uns heute für einen Bootsausflug mit Vogelbeobachtung entschieden. Mit einem kleinen privaten Schiffchen, der Blue Hunter, legen wir am Vormittag im Hafen von Hugh Town ab mit Ziel St. Agnes. Die Insel liegt südwestlich von St. Mary´s und ist in ca. 45 Minuten erreicht. Hier haben wir dann 3h Aufenthalt, bevor uns der Bootsführer Paul hier wieder abholt. Wir beschließen uns heute mal ohne echtes Ziel treiben zu lassen und spazieren einfach aufs gerade Wohl los. Eine plötzlich hereinziehende Nebelwand, taucht das Land in eine gespenstische Stimmung, bevor sich nach wenigen Minuten der Spuk wieder verzieht. Nach dem Mittagessen im letzten Pub Englands freuen wir uns auf den Höhepunkt des Ausfluges. Eine Tour zu den Vogelinseln um die niedlichen Papageientaucher zu beobachten. An der ersten Insel war weit und breit keiner zu sehen und leichte Ernüchterung machte sich breit. Ich dachte immer, die hocken zu Tausenden auf dem Fels zum Brüten. Aber weit gefehlt, erst einmal brüten diese possierlichen Tiere in Erdhöhlen, die vom Wasser aus kaum zu sehen sind, und dann natürlich nicht in diesen Mengen. Wir tuckern mit unserem Boot ein Stückchen weiter, und da, tatsächlich ein kleiner schwarzer Punkt im blauen Ozean. Mein erster Puffin. Wir nähern uns langsam mit dem Boot und können den Vogel in einem angemessenen Abstand beobachten. Ich lasse meinen Fotoapparat im Rucksack, denn durch das starke Schlingern des Bootes brauche ich beide Hände zum Festhalten, damit ich nicht über Bord gehe. Hartmut ist da schon mutiger. Mit seinem riesigen Teleobjektiv hält er tapfer den Stand und rettet nicht nur sich und die Kamera vor Wasserschäden, sondern es gelingen ihm sogar einige sehr sehenswerte Bilder des kleinen gefiederten Kameraden. Auch über unseren Köpfen sind einige der lustig „bemalten“ Vögel zu sehen. Die fliegen aber so schnell, dass an fotografieren im Flug nicht zu denken ist. Trotzdem sind wir zufrieden mit der Fotoausbeute und sind froh dann auch wieder in ruhigere Gefilde zu schippern. An den Sandstränden von Bryher machen wir dann noch halt und genießen im warmen Sand das Karibikfeeling, welches sich hier unweigerlich einstellt. Fehlt nur noch der entsprechende Cocktail. Stat dessen gibt’s für mich einen Tee und für Hartmut ein Pint Guinness.

Abendessen gibt es im voll besetzten „Boat Shed“ in Hugh Town. Im Moment wohl DAS In-Restaurant auf den Scillies. Das Essen war auch recht lecker, nur die Atmosphäre war an unserem Tisch leider nicht so gemütlich. Zu weit weg vom schönen Sonnenuntergang und zu nah an Küche und Tresen, d.h. ziemliche Lautstärke und ständige Unruhe. Eigentlich wollten wir den Tag etwas entspannter ausklingen lassen. Aber trotzdem war es, glaube ich ein ganz gelungener Geburtstag, oder? JA



 
 
 
 
 

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21. Tag

 
 
 
 
 

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St. Mary´s

Drei der fünf bewohnten Inseln haben wir in den vergangenen Tagen schon besucht. Heute erobern wir die Vierte, Tresco mit seinem weit bekanntem Abbey Garden steht auf dem Programm.

Wieder mit Paul uns seinem „Blue Hunter“ setzen wir am Morgen in einer halben Stunde auf die Nachbarinsel über. Der Eingang des Abbey Garden ist ca. ½ h Fußweg vom Hafen entfernt, und wir nutzen die frühe Stunde um dem erwarteten Gedränge aus dem Weg zu gehen. Mit Sicherheit ist der Abbey Garden einer der schönsten Garten und Parkanlagen Cornwalls.

Der etwa 0,7 Hektar große Park, liegt auf dem ehemaligen Gelände einer Benediktiner Abtei, deren Ruinen teilweise im Garten integriert sind. Im 19.Jahrhundert wurde die Anlage von Augustus Smith angelegt. Aufgrund des milden Klimas sind hier etliche tropische Pflanzen aus aller Welt heimisch. Von Südafrikanischen Proteen bis zum neuseeländischen „Weihnachtsbaum“ reicht die vielfältige Palette. Auch ein Museum für gestrandete Gallionsfiguren ist innerhalb der Gartenanlage eingebettet.

Am Nachmittag spazieren wir noch ein bisschen über die Insel, trinken ein Bierchen in Old Grimsby und genießen den herrlichen sonnigen Tag.

Zum Essen haben wir uns heute für Juliet’s Garden Restaurant entschieden. Dem Cafe an dem wir vor zwei Tagen schon mittags begeistert waren. Am Abend wird das Diner im Restaurant serviert, nachdem man einen Aperitif auf der Terrasse zum Sonnenuntergang eingenommen hat, und anschließend stilvoll zu Tisch geführt wird. Oh, wie edel. Auch das Essen war hervorragend, die Atmosphäre mit Blick über den Hafen romantisch. Topadresse.



 
 
 
 
 

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22. Tag

 
 
 
 
 

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St. Ives

Heute heißt es schweren Herzens Abschied nehmen von den Scillies. Welch wundervolle Tage haben wir hier verbracht. Auch am letzten Tag scheint die Sonne und wir trödeln langsam nach dem Frühstück und Koffer packen in die Garnison, die ehemalige Verteidigungsanlage von St. Marys. An den alten Schießscharten sind noch Kanonen aufgestellt und hier kann man sich überall ein ruhiges Plätzchen zum gepflegten Nichtstun suchen. Das machen wir dann auch. Ich vergrabe mich in mein Buch, Hartmut hört Musik und beobachtet das Ein-, und Auslaufen der Segelboote im Hafen. Mittagspause halten wir in den Katakomben des Star Castle Hotels. Früher Teil der Garnison, heute ein Nobelhotel. Wir werden aber trotz unserer legeren Kleidung ohne Starallüren bedient. Sehr angenehm. Die restliche Zeit nutzen wir um noch ein paar Souvenirs zu erstehen, bevor um 17 Uhr die Scillonian in Richtung Penzance ablegt. Nach der Ankunft holen wir unser Auto wieder ab, und machen uns auf den Weg nach St. Ives. Unser dortiges B&B ist mit dem Auto gar nicht so leicht zu finden, trotz Navi, aber schließlich gelingt es uns doch noch. Unsere sehr junge Zimmerwirtin spricht zwar ein fast unverständliches Englisch, aber die Zimmer sind schön und modern eingerichtet.

Abendessen lassen wir heute ausfallen, da wir von der Anreise einfach nur noch groggy sind. Also ab in die Heia.



 
 
 
 
 

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23. Tag

 
 
 
 
 

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St. Ives

Endlich wieder Wandern. Wir erkunden heute das Landesinnere der hier sehr dünn besiedelten Penwith Halbinsel. An einem einsamen Parkplatz begeben wir uns auf eine Reise in die Jungsteinzeit. Hier auf den britischen Inseln kann man noch Zeuge jener mehr als 5000 Jahre alten Megalithkultur werden, deren Bauwerke aus Fels und Stein noch heute erhalten sind. Meistens handelt es sich dabei um Dolmen, Ganggräber oder Steinkreise. Stonehenge ist wohl eines der bekanntesten Beispiele. Wir treffen auf der heutigen Tour auf drei solcher uralten Bauwerke. Beginnend mit dem Chûn Quoit, einem Dolmen der vermutlich als Portalgrab diente und unter einem Erdhügel verborgen lag. Er gilt als einer der größten Anlagen dieser Art in der Gegend. Verwunderlich daher, dass er frei zugänglich mitten in der Prärie steht. Auch ein überwucherter runder Dorfwall aus Steinen ist in der Nähe zu besichtigen. Wir wandern weiter und entdecken auf dem „Gipfel“ eines Tor eine sogenannte Letterbox. In der Mooren von Cornwall und Devon hat sich das Letterboxing zu einem regelrechten Sport entwickelt. Es werden dazu wasserdichte kleine Behälter in unzugänglichen Regionen der Moore versteckt und mit Briefpapier, Stift und neuerdings auch Stempel versehen. Jeder der eine solche Box findet, kann sich dann in dem beigelegten Heftchen verewigen und mit dem Stempel „beweisen“, dass er es gefunden hat. Manche Menschen sind regelrecht süchtig nach dem Briefkasten suchen. Auch wir schreiben uns ins Buch der Letterbox ein und setzen unsere Tour fort. Auf einer Kuhweide ganz in der Nähe werden wir dann von den halbstarken Einwohnern ( ca. 10 Rindviecher ) angegriffen. Bei der Flucht über die Weide habe ich denn auch noch unsere Wanderkarte verloren, die sofort von den „wilden Bestien“ zerstückelt wurde. Jetzt muss es halt ohne gehen. Etwas aufgewühlt erreichen wir dann unser nächstes Ziel den Men á Tol. Eine Anlage aus der Bronzezeit

(3000-4000 Jahre alt), die aus zwei Menhiren (aufrecht stehender Granitfels) und einem Lochstein in der Mitte besteht. Dem Devil´s Eye, wie die Anlage auch genannt wird, werden magische Fähigkeiten nachgesagt. Darum zwängen wir uns auch durch den engen Lochstein um auf ewig gesund zu bleiben. Leider haben wir erst später erfahren, dass wir dreimal und das auch noch rückwärts durch das Loch steigen mussten um das Ritual zu vollenden. Auch die Mondkonstellation war uns nicht bekannt. Na ja, es zählt bekanntlich auch der gute Wille. Unsere Rundtour schließen wir mit dem Besuch des Lanyon Quoit , wieder ein 5500 Jahre alter Dolmen, ab.



 
 
 
 
 

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24. Tag

 
 
 
 
 

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St. Ives

Trotz schlechter Wetterprognose scheint an diesem Sonntag mal wieder die Sonne und wir wollen das Auto stehen lassen um die nähere Umgebung zu besuchen. Wir schlendern durch die, zu dieser frühen Stunde, noch stillen Gassen und laufen ein Stück auf dem Michael´s Way, dem alten Pilgerweg zum St. Michael´s Mount. Eigentlich wollten wir heute nur ein bisschen spazieren gehen, aber schon nach wenigen Metern geht es schon wieder aufwärts. Es gibt wohl an der Küste kein Stück, das sich länger im flachen Bereich abspielt. Nach ca. ½ h erreichen wir Carbis Bay mit seinem schönen Sandstrand. Noch etwas weiter, an der Mündung des Hayle, kommen wir an eine weiteren kilometerlangen Sandstrand. Nur wenige Menschen tummeln sich hier. Zum Baden ist es heute auch zu windig, aber um kurz die Zehen ins kalte Nass zu stecken reichen die Temperaturen allemal. Der weitere Weg Richtung Hayle ist dann nicht mehr so interessant, bzw. verläuft längere Zeit auf viel befahrenen Straßen. Somit entscheiden wir uns nach St. Ives zurück zu kehren, aber nicht zu Fuß sondern mit einer der wenigen Zugverbindungen in Cornwall. Abends speisen wir vorzüglich im Seafood Cafe in St. Ives. Hier kann man sich den Fisch an der Theke aussuchen, der dann auf die gewünschte Zubereitungsart immer frisch serviert wird. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber äußerst geschmackvoll.



 
 
 
 
 

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25. Tag

 
 
 
 
 

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St. Ives

Heute hat es uns doch noch erwischt. Dauerregen in England. Schon am frühen Morgen kübelt es aus vollen Eimern. An Outdoor Aktivitäten ist heute nicht zu denken. Wir wollen daher der Tate Gallery einen Besuch abstatten. Laut Reiseführer, das touristische Highlight der Stadt. Architektonisch hebt sich der Bau wirklich positiv ab und thront direkt über dem Porthmeor Beach. Mit seinen großen Fenstern verspricht er eine tolle Aussicht von innen über einen der drei Stadtstände von St Ives. Die Aussicht ist bei schönen Wetter bestimmt ein Traum, heute jedoch grau in grau. Was uns allerdings viel mehr geschockt hat war die Kunst, die dieses Museum beherbergt. Zugegeben wir sind nicht unbedingt die Kunstexperten, auch mit moderner Kunst haben wir so unsere Probleme, aber was da ausgestellt wird ist den Hype, der um das Kunsthaus gemacht wird, nicht wert. Über die Ausstellungsstücke lässt sich streiten, aber was mich vor allem gestört hat, war die Anzahl der Kunststücke. Es sind vielleicht drei bis vier Räume in denen ausgestellt wird, alles in allem ca. 30-40 Kunstobjekte. In einer halben Stunde waren wir durch. ( Hartmut schon nach 10 Minuten). Auch das vielgelobte Cafe hat eher Kantinencharakter. Ich war schwer enttäuscht. So, was macht man dann in England bei schlechtem Wetter. Natürlich shoppen gehen. Wir fahren nach Penzance und decken uns dort mit Tee, Keksen und Guinness für zuhause ein. Am Abend wollen wir noch schön Essen in das Porthminister Beach Cafe. Eines der Szenelokale der Stadt. Da es immer noch regnet und wir uns zu Fuß auf den Weg machen, ist unser Styling dem Lokal nicht ganz angepasst. Leider lässt man uns das, trotz ordentlicher Zeche, auch merklich spüren. Das Essen war hervorragend, aber der Service doch sehr snobistisch. Man fühlt sich dort einfach nicht wohl, da können die Speisen noch so gut zubereitet sein. Schade



 
 
 
 
 

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26. Tag

 
 
 
 
 

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Totland Bay

Heute müssen wir Cornwall wieder verlassen. Der Abschied fällt uns schon sehr schwer. Auch dieses Mal haben wir wunderbare Tage hier verbracht. Die meiste Zeit hatte Petrus ein Herz und schenkte uns strahlenden Sonnenschein. Unsere Unterkünfte waren durchwegs empfehlenswert. Und so fahren wir mit einem tränenden Auge nach dem Frühstück Richtung Osten. An den beiden Mooren und Exeter vorbei, danach wenden wir uns südwärts und fahren durch die ansehnliche Grafschaft Dorset mit seiner weltbekannten Jurassic Coast, an der man immer mal wieder kleine und große Fossilien finden kann, und erreichen am frühen Nachmittag das kleine Hafenstädtchen Lymington. Hier steht alles im Zeichen des Segelsports. Im hübschen Hafen liegen unzählige kleine Yachten bereit zum Auslaufen. Wir holen uns die letzten Pasties des Urlaubs und futtern sie gemütlich am Hafen. Ein paar Stunden später legt unsere Fähre ab, um uns in einer halben Stunde auf die nur ein paar Meilen entfernte Isle of Wight zu bringen. Dort in Yarmouth angekommen fahren wir ins 4km entfernte Totland Bay um unser Hotel zu suchen. Das Sentry Mead entpuppt sich als victoranisch, englisches Gasthaus mit zwar altem aber auch stilvollem Ambiente. Der gute Ruf der Küche war uns schon bekannt, und auch wir können dies nur bestätigen. Sehr zuvorkommender Service und täglich wechselnde Speisekarte bringen den richtigen Wohlfühlfaktor ein. Ein kulinarisch krönender Abschluss des Urlaubs. Am Abend, nach einem der brillianten Menüs, können wir auch noch schöne Sonnenuntergangsbilder am Strand schießen.



 
 
 
 
 

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27. Tag

 
 
 
 
 

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Totland Bay

Und wieder ein perfekter Tag. Milde Temperaturen und ein Sonne- und Wolkenmix begrüßen den Tag. Wir möchten heute mal die Highlights der Isle of Wight abklappern und fangen ganz in der Nähe unseres Hotels in der Alum Bay an. Der dortige Vergnügungspark ist zwar nicht nach unserem Geschmack aber wir laufen ein Stück zur Old Battery, einer Geschützstellung vom ersten und zweiten Weltkrieg, die jetzt als Museum dient. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Needles, einer Kreidefelsformation an der Küstenspitze. Es werden von der Alum Bay auch Bootsausflüge dorthin angeboten. Wir begnügen uns mit der Sicht von oben auf die fotogenen Felsen und spazieren langsam über die Kreideklippen zum Parkplatz zurück. Nächster Fototermin ist in Freshwater Bay. Auch hier wieder das vertraute, fast kitschige Küstenszenario: weiße Kreidefelsen, türkises Wasser, blühende Klippenvegetation. Hier gesellen sich noch leichte Nebelschwaden und stilvolle Häuser und Cottages dazu. Wir knipsen aus allen Stellungen und Lagen bevor wir unsere Reise ins Inselinnere fortsetzen. Dort treffen wir auf alte, sehr fotogene kleine Dörfchen mit wunderschönen reetgedeckten Cottages, Bilderbuchengland.

An der Nordküste angekommen statten wir Osbourne House noch einen Besuch ab. Dieses mediterran wirkende Schloss war Sommerresidenz der Königin Victoria, in der sie auch 1901 verstorben ist. Der Großteil der Räume kann besichtigt werden, darunter auch das Sterbezimmer, indem seither nichts verändert wurde. Man kann die Verehrung der mütterlichen Königin durch ihr Volk noch in heutiger Zeit spüren. Auf der Terrasse des Anwesens mit Blick über den Solent nach Southhampton kann man verstehen, warum sich Königin Victoria, in dem von ihrem geliebten Albert erbauten Schloss, so wohlfühlte. Die Isle of Wight ist doch sehr viel beschaulicher als London und Windsor.



 
 
 
 
 

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28. Tag

 
 
 
 
 

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Totland Bay

Die Wettervorhersage für heute ist nicht so berauschend, so setzen wir uns lieber ins Auto und fahren auf die Ostseite der Insel, statt wie eigentlich geplant den Tennyson Walk zu erwandern. Wir besichtigen eine alte Getreidemühle und klappern die Seebäder an der Westseite ab. In der Hochsaison soll hier kein Bett mehr zu ergattern sein. Aber irgendwie wirken die Orte Shanklin und Sandown schon reichlich abgelebt. Das graue Wetter verstärkt den Eindruck noch. Über Newport wollen wir zurück nach Totland. Aber hier herrscht im Augenblick sehr das Chaos. Das Verkehrschaos. An diesem Wochenende wird hier in Newport das weltberühmte Isle of Wight Festival stattfinden, mit erwarteten 500.000 Besuchern. Das Newport Festival gilt als das Woodstock Europas und damit als bekanntestes Festival in Großbritannien. In diesem Jahr sind wohl Paul McCartney und Pink! die bekanntesten Künstler, die auf mehreren Bühnen innerhalb der nächsten drei Tage, auftreten. Von überall her strömen die Rucksackträger mit Zelt auf das Festivalgelände und die wichtigste Ost/West Verbindung wurde für den Verkehr gesperrt. Verkehrssupergau! Wir müssen morgen früh auf unserem Weg zur Fähre wieder hier durch, dass heißt früh aufstehen damit wir unser gebuchtes Schiff auch erreichen. Auch den letzten Abend verbringen wir in angenehmer Atmosphäre im Hotelrestaurant und lassen bei Wein und Kerzenschein den Urlaub Revue passieren.



 
 
 
 
 

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29. Tag

 
 
 
 
 

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Calais

Nach über vier Wochen Rundreise ist er jetzt da, der letzte Urlaubstag. Um die Fähre nicht zu verpassen, verzichten wir auf das Frühstück (nach soviel Rührei in den letzten Wochen, kein Verlust) und starten schon vor acht Uhr los. Durch Newport läuft es erwartungsgemäß sehr zäh, aber wir haben genug Puffer um pünktlich am Anleger anzukommen. Wir setzen nach Portsmouth, einem bis heute wichtigen Marinestützpunkt der Royal Navy, über und entscheiden uns an der Küste entlang nach Osten zu fahren. Wir lassen das berühmte Seebad Brighton links liegen und fahren nach Eastbourne weiter, welches mit einem weiteren Naturschauspiel gesegnet ist. Hier an der Südküste von East Sussex gibt es mit dem Beachy Head und den Seven Sisters, die höchsten Kreideklippen Großbritanniens. Vor dem 162m hohen Beachy Head wirkt selbst der 40m hohe Leuchtturm wie ein Spielzeugtürmchen. Wir wandern ein Stückchen den South Downs Way entlang auf gewohnt gewelltem Terrain. Die dramatische Wolkenformation mit dunklen Gewitterwolken zaubern eine einmalige Stimmung. Das wäre ein Tipp für den nächsten Urlaub. Eine Wanderung von Eastbourne zu den Seven Sisters.



 
 
 
 
 

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Bye Bye

 
 
 
 
 

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Und so kommen wir schön langsam zum Ende der Reise. Als Fazit ist festzuhalten: auch beim zweiten mal entpuppt sich der Süden Englands als wahre Schatzkammer für aktive Individualtouristen. Ideale Infrastruktur mit vielen B&B , Pubs und Restaurant für jede Klientel und jeden Geldbeutel, grandiose Küstenlandschaften mit niedlichen Fischerdörfern und Kleinstädten und einem Fernwanderweg, der auch bequem in verschiedenen Etappen erwandert werden kann, und der seines gleichen sucht.

Für uns war es ein Traumurlaub. Kaum Kritikpunkte, nur viele, viele Bilder, Geschichten und Reiseanekdoten.

Bye, bye and see you again soon, my England.



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Kommentare
  • Schalimara 16.08.2011 | 14:50 Uhr

    Ehrlich gesagt hat England mich als Reiseland bisher nie gereizt, obwohl ich schon dort war. Nachdem ich nun den zweiten Reisebericht auch noch gelesen habe, hat sich meine Meinung doch positiv verändert.
    L.G. Schalimara

  • 238EWT 16.08.2011 | 15:20 Uhr

    In diesem zweiten Teil Deines Berichtes begegne ich (fast) allen Orten, die mir aus zurückliegenden Reisen vertraut und in guter Erinnerung sind. Allerdings hatte ich bei meinem letzten Aufenthalt (Mitte August 2002) durchweg sonniges Wetter. Unvergesslich die Blütenpracht hoher Fuchsienhecken, die die schmalen Landstraßen säumen und die Fülle wildwachsender Mombrezien an den Steilhängen der Küste. Mit B&B und vorzüglicher Küche(!) in St. Ives und Umgebung war ich ebenfalls zufrieden, mit den Exponaten und der Atmosphäre in der örtlichen Tate Gallery - wie Ihr - überhaupt nicht. Da haben mir die kleinen Ateliers in der Künstlerkolonie oberhalb des Hafens besser gefallen. 5* als Dankeschön.
    LG Eberhard

  • RC-Redaktion 24.08.2011 | 10:17 Uhr

    Ein schöner Reisebericht über eine Region, die es lohnt zu entdecken. Unsere heutige Empfehlung auf der Startseite.

  • Vinni 24.08.2011 | 23:21 Uhr

    Toller Bericht mit wunderschönen Fotos. Das bringt mich gleich zurück in diese Gegend und ins Schwärmen und Schmachten. *hach* Danke dafür!

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Südengland - von Kent nach Cornwall und zurück Teil zwei 4.83 6