Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.
Reisebericht: Sri Lanka - 2011
Sri Lanka die erhabene schöne Insel
12.03.2011
Flug Frankfurt Dubai 4846 km Dubai Colombo 3285 km (leichter Kreislaufkollaps)
Sri = heilig , erhaben, - lanka = schön; bis 1972 Ceylon.
13.03.2011
Sri Lanka, eine Insel im Indischen Ozean. Rund 20 Mio Einwohner.
Die Drawider kamen im 1 Jahrtausend v. Chr. aus Südindien. Auch die Vedas sind als Urbevölkerung Sri Lankas südindischen Ursprungs.
Die Singhalesen sind im 5 Jahrhundert v. Chr. aus Nordwestindien gekommen.
Kastensystem mit 500 Kasten, wobei 50 % der Singhalesen in der höchsten Kaste leben. Auch alle Ausländer gehören in die höchste Kaste.
Seit 1948 eine Demokratie bzw. demokratisch ausgerichtet.
Das Zeitverständnis in Asien ist nicht auf das Individuum bezogen.
Erste Besichtigung ist Kelaniya Raia, ein Wallfahrtsort mit Baumheiligtum (Pappelfeige, ein Ableger des Erleuchtungsbaumes). Wir treffen vor allem weiß gekleidete Pilgerinnen.
Hier hat Buddha Rama besucht. In der Andachtshalle ein liegender Buddha. Buddha hat sich in „Nichts“ aufgelöst, daher „liegend“ dargestellt.
Ganas tragen das Himmelsgewölbe, Darüber ein Fries mit Gänsen, wobei jede eine Lotosblüte trägt.
Geba malle bringt als Nonne den Zahn Buddhas nach Ceylon. Der Zahn ist in der Perücke versteckt.
Erstaunlich ist, dass im Buddhismus auch die Götter wiedergeboren werden müssen. Nur wenn sie als Menschen wiedergeboren werden, können sie ins Nirwana eingehen.
Abschließend noch eine Rundfahrt durch Colombo.
Unsere erste Nacht auf Sri Lanka.
14.03.2011
Heute ist schon um 5.30 Uhr Abfahrt. Wir wollen rechtzeitig zur Delphinbeobachtung sein. Auf dem Weg nach Norden dorthin werden wir auf die ersten Tambilipalmen oder Königspalmen hingewiesen. Man kann sie nicht essen, nur den Saft (Kokoswasser keine Kokosmilch) trinken, dieser ist aber recht köstlich.
Am Straßenrand Zuckerpalmen für Arak auch Toddi genannt. Die Blüte wird hierfür eingeritzt.
Schließlich die Arekapalme mit der Arekanuss eine Beere mit Kalk zum Betelnuss kauen.
Ein Straßendorf schließt an das nächste an. Quirliges Leben nicht nur an den Ladenständen. Man kann sich auch an der Landschaft zwischendurch nicht satt sehen. Grün fast wohin man blickt.
Während der Fahrt erhalten wir von unserem Reiseleiter diverse Informationen.
Buddhismus kenne keinen Gottesdienst, daher auch eigentlich kein „Tempel“, eher eine Andachtsstätte.
Buddha wird nicht als Gott verehrt.
Es gibt verschiedene Richtungen im Buddhismus. Der Teravada Buddhismus ist, was die Alten gelehrt haben.
Sri Lanka ist ein Land der vielen Religionen: 70 % Buddhisten
Im Westen Christen und
Muslime (sunnitisch)
Hinduisten
Schon ein General Alexanders des Großen kam nach Indien und brachte Berichte von Taprobane, dem heutigen Sri Lanka mit. Im Mittelalter wurde Taprobane bzw. Ceylon mit dem Paradies in Verbindung gebracht.
Auch Plinius der Ältere hat Berichte besser Hinweise auf Ceylon aufgezeichnet.
Der erste historische Bericht stammt von Kaiser Claudius aus dem 1 Jahrhundert n. Christus.
Buddhistische Mönche arbeiten nicht. Für die Bevölkerung ist es ein Verdienst die Mönche mit Essen zu versorgen. Die Bevölkerung muss also mehr produzieren als sie selbst verzehren kann um noch zusätzlich die vielen Mönche versorgen zu können.
Bikus ist der Mönch, Bikuni ist die Nonne; als 8 -<10 Jähriger kommen die Buben häufig ins Kloster. Es gibt kaum junge Nonnen. Meist werden erst Witwen zu Nonnen.
Da Buddha kein Vegetarier war, sind singhalesische Mönche auch keine Vegetarier.
Wie überall auf der Welt, sind auch buddhistische Heiligtümer meist auf vorbuddhistischen heiligen Plätzen errichtet.
Mit kleinen Booten, jeweils 4 – 5 Personen mit Bootsführer, geht es vom sagenhaften Sandstrand raus aufs Meer. Es dauert nicht allzu lange, bis wir die ersten Delphine zu Gesicht bekommen. Es werden immer mehr. Phantastisch, wie sie in die Luft springen, wie sie sich im Wasser tummeln. Leider geht auch dieses Erlebnis zu Ende, wir müssen ja weiter.
Gegen Nachmittag besuchen wir den Dambulla Felsen. Der Bus bleibt im Dorf, wir steigen in Tuktuks und fahren zum Höhlentempel hoch. Den letzten Rest des Weges gilt es per pedes zurück zu legen. Eng schmiegt sich die Anlage an die steil aufragende Felswand.
Ursprünglich waren es 5 Höhlen, an die man später Vorbauten anbrachte.
In einem Vorbau ist Vishnu auf dem blauhäutigen Gagarudvogel eigentlich einem Fabelwesen, abgebildet. Buddha ist in Vishnu inkarniert. An der Decke sind getrocknete Kampferblätter zum Verbrennen angebracht. Die vielen Glöckchen sind dazu da, um die Götter zu wecken, die in ihrem Rauschdasein sonst gar nicht merken würden, dass die Menschen opfern.
Lesezeichen für diesen Reisebericht setzen bei ...
-
Mister Wong
-
Google Bookmarks
-
YiGG
-
del.icio.us
-
Digg
-
StumbleUpon
-
Magnolia
-
Webnews
Bookmark in Ihrem Browser speichern Schließen