Reisebericht

Reisebericht: Good Mornig Vietnam

 
 
 
 
 
Reisebericht: Good Mornig Vietnam

Als Asienfans gehörte Vietnam schon lange zu einem unsere Favoriten. Die Reiseroute führte uns von Hanoi nach Halong, Hue, Da Nang, Hoi An, Ho-Chi-Minh-Stadt, Mekong-Delta und zum Abschluss nach Phan-Thiet zum Baden und Relaxen.

1. Tag Hanoi

 
 
 
 
 

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Am 14. April war es wieder soweit, wir flogen von Frankfurt über Taipeh weiter nach Hanoi. Im Anschluss ging es ins Hotel Galaxy*** in der Nähe des alten Stadtviertels .
Wir konnten es natürlich nicht erwarten die Stadt sofort nach unserer Ankunft zu erkunden. Bestimmte Vorstellungen hatten wir ja, aber sie wurden bei weitem übertroffen. Schon als wir das Hotel verliessen, kamen wir an unsere Grenzen. Wie überquert man eine Straße in Hanoi? Ampeln werden ignoriert oder sind nicht in Betrieb. Wir hatten den Eindruck das hier jeder so fährt wie er möchte. Das wichtigste Instrument im Straßenverkehr ist die Hupe.
Nun ja, nach einiger Zeit des Staunen und Wartens hatte eine Vietnamesin erbarmen und geleitete uns über die Straße. Unsere erste Anlaufstelle war der alte Stadtkern und wir erkannten sofort das es zu Fuß nach so einem langen Flug nicht so einfach werden würde. So kamen uns die Fahrrad Rikschas wie gerufen und wir liessen uns eine Stunde durch die Gassen von Hanoi fahren. Es war ein tolles Erlebnis, auch wenn man wegen des hohen Verkehrsaufkommen öfters die Luft anhalten musste. Was es hier zu kaufen gibt ist unglaublich, vor allen Dingen wie sie es transportieren. Nach diesen ersten Eindrücken zog es uns erst mal zurück ins Hotel, wo wir ein paar Stunden Schlaf nachholten.



2.Tag Sightseeingtour durch Hanoi

Am nächsten Tag besuchten wir auf einer halbtägigen Sightseeingtour als erstes das Völkermuseum. Es zeigt die unterschiedlichen Völker Vietnams mit Kunsterzeugnissen von 54 verschiedenen Völkergruppen die das Land bewohnen.
Einen Besuch des Hoan Kiem See und des alte Viertel von Hanoi durfte nicht fehlen. Dieses faszinierende Gebiet mit seinen schmalen Gassen wird auch " 36 Straßen" genannt, wovon die meisten nach dem Handwerk oder der Waren benannt sind, die hier ursprünglich verkauft werden. Weiter ging es zum Literaturtempel, Ho-Chi-Ming-Mausoleum und zur Ein-Säulen-Pagode. An diesem Tag haben wir sehr viel interessantes über die Vergangenheit und die Geschichte des Landes erfahren.



 
 
 
 
 

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3. Tag Fahrt zur Halong-Bucht

Nach unserem Check-Out fuhren wir am Morgen Richtung Osten zur Halong Bucht. Unterwegs besichtigten wir die Thay Phuong Pagode. Der Weg hinauf führte über Hunderte von Stufen und vorbei an vielen Ständen für die Opfergaben der Pagode. Diese besteht aus drei parallel liegenden einstöckigen Bauten auf einem Hügel, der einem Büffel ähnelt. Bekannt ist sie wegen ihrer 76 Holzfiguren die aus dem Holz des Jackfruitbaumes geschnitzten und hauptsächlich aus dem 18.Jh. stammen. Der Tag war perfekt geplant, denn zu dieser Zeit wurde dort eine Zeremonie vollzogen und es war beeindruckend als Zuschauer daran teilnehmen zu dürfen. Einen weiteren Stopp machten wir dann an der Thay Pagode, auch Pagode des Meisters oder des Himmlischen Glücks genannt, sie ist dem Thich Ca Buddha geweiht. Vor der Pagode ist eine kleine Bühne auf Stelzen in der Mitte eines Teiches aufgebaut, auf der Wasser Puppen Theater gespielt wird.
Im Anschluss ging es weiter Richtung Halong, durch zahlreiche Orte und vorbei an endlosen Reis Feldern. In Halong angekommen wurden wir zu unserem Hotel Grand Halong **** gebracht.



 
 
 
 
 

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4.Tag Bootsfahrt durch die Halong-Bucht

Für den nächsten Tag war ein 4-stündiger Bootsausflug auf einem traditionellen Holzboot durch die Halong Bucht geplant. Die Bucht gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat ihre ganz eigene Geschichte, wonach der Ha Long (herabsteigender Drache) von den Göttern geschickt wurde, um die Vietnamesen gegen Feinde aus dem Norden zu verteidigen.
Leider hatten wir kein Glück mit dem Wetter und starteten unsere Tour bei schlechten Sichtverhältnissen. Wir hatten ein wunderschönes Holzschiff und konnten es kaum glauben das wir nur zu 4 an Bord waren. Auch wenn die Sicht durch Nebel eingeschränkt war, so hatte es auch etwas mystisches die herausragenden Felsen bei diesen Lichtverhältnissen zu sehen. Vorbei an den schwimmenden Dörfern wo hauptsächlich Fisch für die Touristenboote gezüchtet wurde, ging es weiter zur Besichtigung einer Höhle. Diese war riesig und mit tollen Lichteffekten ausgestattet. Man kam sich vor wie in einer riesigen Kathedrale. Nach ca.45 Minuten war der Landgang beendet und es ging wieder an Bord, wo man uns auf der Rückfahrt noch mit einem phantastischem Mittagessen verwöhnte.
Wieder festen Boden unter den Füßen machten wir uns wieder auf die Rückfahrt
nach Hanoi, wo wir am Abend noch einen Nachtmarkt mit seinem Bunten treiben besuchten.



 
 
 
 
 

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5.Tag Flug in die alte Kaiserstadt Hue

Gespannt auf die nächste Etappe flogen wir am 5.Tag unserer Reise von Hanoi in die alte Kaiserstadt Hue. Hier änderte sich auch schlagartig die Temperatur und wir konnten in unserem Hotel Festival endlich die langen Hosen in den Koffer legen.
Noch am Vormittag begann unser Besichtigungsprogramm der alten Kaiserstadt die mehr als 140 Jahre die Hauptstadt Vietnams war.
Unsere erst Station war der alte Kaiserpalast, dieser gehört mit zum UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus Palastkomplexe, Tempel und Grabanlagen. Die im Krieg teilweise zerstörten Gebäude werden zur Zeit wiederhergestellt und Restauriert. Anschliessend führte uns die Tour zum Wahrzeichen von Hue, zur Thien-Mu-Pagode, der Brutstätte der Anti-Regierungs-Proteste während der frühen 60-ziger Jahre. Ein hier lebender buddhistischer Mönch verbrannte sich am 10.Juni 1963 auf einem Platz im Zentrum von Saigon vor laufenden Kameras aus Protest selbst.
Zum Abschluss dieser Tour konnten wir bei einer Bootsfahrt über den Duftfluss ein wenig entspannen. Seinen Namen bekam dieser durch das treiben der Blüten des Duftenden Frangipani Baums.



 
 
 
 
 

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6.Tag Kaisergräber in Hue und Weiterfahrt nach Hoi An

Am 2. und letzten Tag in Hue stand die Besichtigung eines der schönsten Kaisergräber von Hue, die Grabanlagen von Kaiser Tu Duc auf dem Programm.
Die verschiedenen Gebäude befinden sich inmitten von bewaldeten Hügeln und Seen und werden zur Zeit ebenfalls aufwendig renoviert. Nach soviel Kultur ging es nach einem kleinen Mittagessen ganz entspannt Richtung Danang über den berühmten Wolkenpass ( Hai-Van), der die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam bildet. Auf Grund der hohen strategischen Bedeutung war dieser Ort im Vietnamkrieg heiß umkämpft. Alte Bunkeranlagen stehen heute noch Zeugnis für diese Zeit.



 
 
 
 
 

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7.Tag Hoi An und seine Sehenswürdigkeiten

Am nächsten Morgen machten wir uns auf, das malerische Städtchen Hoi An zu erkunden. Es gab viel zu sehen, die Altstadt mit ihren vielen und verträumten kleinen Geschäften, den Wochenmarkt, Kaufmannshäuser, Versammlungshäuser, Tempel und Pagoden sowie die berühmte alte Japanische Brücke. Bei einer Bootsfahrt über den Thu Bon Fluss hatten wir Gelegenheit die Fischer bei ihrer Arbeit zu beobachten.
Hoi An ist ein wunderschönes Städtchen in dem wir gerne noch länger geblieben wären aber am nächsten Tag sollte die letzte Etappe unserer Rundreise beginnen.



 
 
 
 
 

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8.Tag Von Danang nach Saigon

 
 
 
 
 

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Sehr früh (5:30 Uhr) wurden wir abgeholt und starteten mit reichlich Verspätung unseren Flug von Danang in die quirlige Metropole Saigon. Damit wir unser Tagesprogramm noch einigermaßen einhalten konnten, fuhren wir uns nach einer kleinen Stärkung direkt nach Cu Chi. Dort befindet sich das bekannte Tunnelsystem, das wegen seiner strategisch günstigen Lage während des Vietnamkrieges ein wichtiger Stützpunkt der Vietcong war. 200 km lange unterirdische Gänge verbanden Kommandostände mit Krankenhäusern, Schutzräumen und Waffenfabriken. Weitere Informationen unter meinen Tipps.
Am frühen Abend fuhren wir zurück nach Saigon, wo wir im Sapphire Hotel*** eincheckten.



9.Tag Mekong Delta

Am nächsten Tag starteten wir nach einem guten Frühstück von Saigon ins Mekong Delta nach Cai Be. Der Mekong hat eine Länge von ca.4500 km und ist damit einer der längsten Ströme der Erde. Auch sein Deltagebiet ist eines der größten auf dieser Welt.
In Cai Be angekommen gingen wir an Bord eines der lokalen Boote um uns u.a. den schwimmenden Markt anzuschauen. Dieser Markt mit Früchte- und Gemüsebarken findet neben einer am Flussufer gelegenen, wunderschönen katholischen Kathedrale statt. Das Angebot an Früchten war riesig, hier sah und kosteten wir Obstsorten die bei uns in Europa unbekannt sind.
Weiter führte uns der Weg durch kleine Wasserstraßen und Kanäle und wir machten unterwegs an einer Mekong-Flussinsel halt, wo wir unser Mittagessen einnahmen.
Zum Essen wurden Nudelsuppe, Frühlingsrollen mit Chilisoße, Tigerpraws und Elefantenohrfisch mit Reis gereicht. Einen Reisschnaps zur Verdauung gab es im Anschluss. Es war einfach köstlich.
Nach dieser ausgiebigen Pause führte uns der Weg weiter durch die engen Wasserstraßen , vorbei an treibenden Wasserhyazinthen und Wasserspinat zu einer lokalen Heimwerkstätte. Hier hatten wir die Gelegenheit, Einheimische bei der Herstellung traditioneller Köstlichkeiten wie getrocknete Früchte, Reis-Pfannekuchen, Bonbons und Puffreis beobachten. Bei einer Tasse Lotus Tee haben wir diese natürlich gekostet.
Die Weiterfahrt führte uns aus den kleinen Kanälen des Mekong-Delta wieder zurück nach Ving Long wo wir von Bord gingen und die Rückfahrt nach Saigon antraten.



 
 
 
 
 

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10.Tag Ho Chi Minh Stadt

Der letzter Tag unserer Rundreise brachte uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole von Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon).
Wir besuchten das Hauptpostgebäude, das Rathaus, die Kathedrale Notre Dame im Zentrum des Regierungsviertels und das alte Opernhaus. Ebenfalls schauten wir uns den Palast der Wiedervereinigung an, der am 30. April 1975 von den nordvietnamesischen Panzern gestürmt und somit das Ende Südvietnams bedeutete. Er befindet sich heute noch im Originalzustand und alle Räume sind zu besichtigen.
Zum Schluss ging es ins Kriegsmuseum wo Bilder, Waffen und Daten über den Vietnamkrieg zusammengetragen sind.



 
 
 
 
 

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Ende der Reise durch Vietnam

Hier endet unsere Reise von Hanoi bis Saigon und wir haben ein tolles Land kennen lernen dürfen.
Ich habe die Hotels unserer Reise absichtlich nicht näher beschrieben, diese findet Ihre unter meinen Tipps zur Reise. Wer noch mehr Informationen haben möchte sollte unbedingt auf unserer Homepage vorbei schauen. Gerne beantworten wir auch Eure Fragen.

Damit aber noch nicht genug. Der zweite Teil unserer Reise sollte das Programm mit einem 11- tägigen Badeurlaub in Phan Thiet abrunden. Dieser Bericht folgt separat!!!!



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