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Reisebericht: Köln - Koblenz
Der dritte Tag eines nicht im voraus geplanten Urlaubs...
- soweit die Füße tragen -
- wir machen den Weg frei -
- wohin die Bahn uns fährt -
- immer der Nase nach -
Heute klingelt mal der Wecker...
Die drei Teile in den Trolley - Frühstück - und zu Fuß runter zum Rhein.
Auch um diese Zeit, 8:30 Uhr ist noch ordentlich (Berufsverkehr) was los auf den Straßen, den Fußwegen und der Rheinpromenade.
Radfahrer, Kickboarder, Jogger - und Reisegruppen!
Der An/Ableger unseres Schiffes, ist direkt neben dem Anleger der Flußkreuzfahrtschiffe. Hier hat scheinbar eines gerade festgemacht und zu 9:00 Uhr sind Landausflüge angesagt. An der Promenade stehen rechts und links verteilt, fünf Reisegruppenleiter mit je einem gelben Schirm und sammeln ihre Schäfchen. Alles strömt von Bord, auf der Promenade strömt der Berufsverkehr und dann - geht nix mehr!!! Ein großes Knäuel...
Wir gehen auf Kollisionskurs - volle Fahrt voraus.
Die Fahrkarten am Kiosk gekauft und angestellt, an einer schon sehr langen Warteschlange.
Es sind viele Leute am Pier gestanden und haben sich an Bord gedrängelt. Mit unserem Koffer im Schlepptau haben wir abgewartet und bringen diesen nun erst einmal im Unterdeck, an der Garderobe unter.
An Oberdeck finden wir noch einen freien Tisch, holen uns Stühe und richten uns auf einen längeren Aufenthalt ein.
Strahlend blau und klar ist der Himmel und ein seichtes Lüftchen weht. Als das Schiff ablegt - weht es kräftiger, pünktlich um 9:30 Uhr geht es mit der Godesburg los.
Es geht vorbei am Schokoladen- und dem Museum für Sport und Olympia. An den drei architektonisch interessanten Kranhäusern entlang, unter der Severins Brücke hindurch. Die Häuser werden weniger - die Geräusche leiser - das Ufer wird grüner...
Unser Tisch steht an Oberdeck, in der Sonne, im Windschatten. Ich komme gar nicht dazu, meine Beine mal lang zu machen... Immer gibt es etwas zu sehen - zu fotografieren! Am Tisch nebenan sitzen zwei ältere Damen, die sind schon völlig angenervt.
"jibbet jar nit - wat rennt die denn da immer rum?"
- ca. fünf Stunden dauert diese Strecke
- ca. 30 - 35 Rheinkilometer legt das Schiff zurück
- KD Siebengebirgsticket, Ausstieg und Weiterfahrt auf der gesamten Strecke möglich
- kostet 26,80€ p. Person.
- 10:25 Uhr Köln - Porz
- 11:10 Uhr Köln - Wesseling
- 12:30 Uhr Bonn
- 13:00 Uhr Bad Godesberg, das Hotel auf dem Hang
- 13:30 Uhr Königswinter
- 13:50 Uhr Bad Honnef
- 14:10 Uhr Unkel
- 14:20 Uhr Remagen, die berühmten Brückenpfeiler
- 14:50 Linz, ist die erste Station, an der Passagiere aussteigen! Bisher sind immer nur Leute zugestiegen.
- 15:20 Uhr es kommt noch Bad Breising und genau gegenüber
- 15:25 Uhr Bad Hönningen, Endstation.
Hier macht das Schiff eine Stunde Pause und fährt dann mit der Strömung des Rheines in ca. 3h wieder zurück nach Köln und kommt dort um 20:00 Uhr an.
Der Anleger in Bad Hönningen, mündet genau auf der Terasse eines Cafe's, des dortigen Campingplatzes! Etwas gewöhnungsbedürftig. Da keine Ausschilderung sichtbar ist, wenden wir uns an den Aufseher des Platzes, wie andere Passagiere auch. Zwei Damen auch mit Trolleys bestückt, wird gerade der Weg zum Bahnhof - auf englisch - erklärt. Da ich später dazu gekommen bin, lasse ich die Mädels losmarschieren und frage den Aufseher, ob ich das so richtig verstanden hätte...
Die nächste rechts und dann die zweite links... Ein liebenswürdiger, älterer Herr, der mir gerne Auskunft gibt. Also zotteln wir hinter den Mädels her und haben Sie bald eingeholt. Wir kommen ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass die beiden aus Kalifonien und Colorado sind. Mutter und Tochter, auch auf dem Weg von Köln, allerdings wollen Sie heute noch bis Heidelberg. Na dann - good luck!
Am Bahnhof ziehen wir zwei Tickets aus dem Automaten, der Zug kommt und es geht weiter, innerhalb von 40 Minuten sind wir in Koblenz.
Auch hier ist direkt am Bahnhof die Tourist-Information und auch hier rausche ich direkt an den Tresen.
"Ich hätte gerne ein Zimmer..."
"Koblenz ist ausgebucht!"
" Wie bitte?"
"Ich schau dann mal!"
"Ich bitte drum!"
--- Tastaturgeklapper ---
??? (Dejavue) ???
"Da wäre noch ein Zimmer im Hotel XYZ, für 137,50€!
"Sicher?"
"Sicher!"
"Zu teuer..."
--- Tastaturgeklapper ---
"Ach ja, hier ist noch eines für 73€, gleich genau gegenüber!"
"Geht doch!"
Sie druckt mir eine Reservierungsbetätigung aus und ich bekomme wieder meinen obligatorischen Stadtplan.
Wir trollen uns nach gegenüber, melden uns an der Rezeption...
Aber - unsere Reservierung (per Mail) ist noch nicht angekommen!
Das Zimmer ist aber noch da !?! Glück gehabt!
Schnell nach oben, den Trolley abstellen, Jacken weg und wieder los in die Stadt.
In der FuZo finde ich in einem Geschäft ein paar (lang gesuchte) Schuhe - einen Stand mit dänischem Softeis - am Markt ein italienisches Restaurant mit leckerer Pizza und danach den Weg hinunter zur Moselpromenade.
Inzwischen ist es kurz nach 20 Uhr und die Sonne geht schon unter. Wir stehen am deutschen Eck und können gar nicht so schnell schauen, wie die Sonne in der Mosel versinkt und ein wundervoller Sonnenuntergang diesen wundervollen Tag beschließt.
Morgen geht es (leider) weiter...
... nach Heidelberg!
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... mal sehn, wo ihr landet? :-)))
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... der Tag verging sooooo schnell - bin schon gespannt, wie es nach und in Heidelberg weiter geht!
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ich auch ;-))) lg
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Und ich, liebe Petra, habe nach diesem geschilderten Teil Deiner Reise den Eindruck gewonnen, dass es besser werden kann und muss. Irgendwie liegen Deine Nerven blank. Oder irre ich mich trotz Deiner "wunderschönen" (Deine Formulierung) Erlebnisse auf dem Weg von Köln nach Koblenz? Ich begleite Dich in Gedanken weiter flussaufwärts und freue mich auf neue Nachrichten.
Na denn, sagt ein Hamburger, der Dich aus Hessen herzlich grüßt:
Eberhard -
Hallo Eberhardt, vielen Dank für deine "Einschätzung!" Eeeeeigentlich nicht... ich kann mit dieser "Art" Reisen gut umgehen! Mein Mann zwar weniger, aber ich hab kein Problem mit ausgebuchten Hotels... Es findet sich immer was... ;-))) und wenn es ein RC-Kollege ist!!! Sonst wären wir nicht auf diese Reise gegangen... Vielen Dank, lg aus dem regnerischen Norden
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Warum ist es am am Rhein so schön ? Weil Du uns mit deinen Reisebericht mit allen Höhen und Tiefen deiner Rheinreise bekannt machst !!!
LG Hans -
Hallo Petra,
Danke, dass Du mich mitgenommen hast auf diese interessante Tagestour - und Respekt vor Deinem Verhandlungsgeschick bei einheimischen "Tourist-Informations"!
LG Beate -
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Liebe Petra! Auch dieser Tag war wieder spannend und unterhaltsam beschrieben. Hat Freude gemacht Dich auch auf diesem Streckenabschnitt zu begleiten.
LG Ursula -
Hallo Ihr Drei - herzlichen Dank!!! - Bekanntlich hat der Rhein ja auch seine "Untiefen!" und Sandbänke... - Ich bin ja fast selber eine Tourist - Info -Tante... - spannend waren unsere Tage schon (fand ich !) Vielen Dank!!! lg, Petra
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man muß nicht in die ferne schweifen...
viel zu selten,lotet man aus, was deutschland zu bieten hat.
gruß, tina -
Liebe Petra, eine interessante Art zu reisen, die ich bestimmt gerne einmal nachmache. Gibt es auch die Situation, dass das Schiff Passagiere wegen Überfüllung abweist? Ich könnte mir das bei strahlendem Wetter vorstellen.
LG Ursula -
Hallo Ursula, interessante Frage... Es gibt ja bestimmt wie in jedem Fahrzeug, auch hier eine Höchstgrenze an Passagieren! Erlebt habe ich das bisher nicht! Hier auf dem Schiff war auch nur das Oberdeck (Außendeck) so voll. Im Schiff selber, waren alle Plätze frei. lg, Petra
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Schön das dein Bericht es auf der Sartseite geschafft hat. Hatte es als du es veröffentlicht hattest schon gelesen.
LG Anneken
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Vielen Dank!!! Ja - habe ich gerne gesehen! Danke für deine Treue!
lg, Petra
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