Viti und Annette unterwegs in Griechenland

Reisebericht

Viti und Annette unterwegs in Griechenland

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15. Oktober 2009 Bern – Athen

Nach unserer langen Chinareise war Viti bis in den Herbst mit der Verarbeitung der Erlebnisse beschäftigt. Er arbeitete viele Abende an Fotobüchern, sichtete alle Bilder, traf eine Auswahl und bereitete diese auf. Im August hatten wir Veloferien gemacht, denn an Kulturferien war noch nicht zu denken. Dafür war Vitis Kopf einfach noch nicht frei genug. An einem verregneten Sonntag Ende September, die Fotobücher waren mittlerweile praktisch fertig, strahlte 3sat einen Thementag mit dem Thema Altes Griechenland aus. Viti hatte noch Ferien übrig und musste diese noch dieses Jahr beziehen. Annette trat per 1. November eine neue Stelle an. Nach dem Thementag auf 3sat entschieden wir ganz spontan, noch nach Griechenland zu fliegen. Zeit hatten wir gut zwei Wochen, in denen wir Athen und die Peloponnes besichtigen wollten.
Am 15. Oktober, einem Donnerstag, war es so weit. Um 7:34 bestiegen wir den Zug nach Genf, wo wir kurz nach halb 10 auf dem Flughafen eintrafen. Es war kalt und wir hechteten in die Abflughalle. Da trafen wir direkt auf Annettes Cousine Myriam. Sie arbeitet als Polizistin und hatte gerade Dienst auf dem Flughafen. Welch ein Zufall. Wir wechselten ein paar Worte und erfuhren, dass auch sie vor ein paar Wochen auf der Peloponnes war. Wir checkten dann ein und gaben die Koffer ab. Viti vertat sich die Wartezeit, indem er an dem Tagebuch der Veloferien in Frankreich weiter schrieb. Dieses wollten wir mit ein paar Bildern noch auf Geo-Reisecommunity veröffentlichen. Abflug war um 11:25. Das Wetter war wunderbar und wir hatten einen wunderbaren Blick aus dem kleinen Flugzeugfenster auf die Alpen. Der Mont Blanc war direkt unter uns. Somit hatten wir diesen Berg im 2009 praktisch aus allen Himmelsrichtungen einmal gesehen. In der Ferne konnten wir das Matterhorn ausmachen. Noch weiter weg entdeckten wir unsere Heimatberge Eiger, Mönch und Jungfrau.
Über Griechenland flogen wir über eine dichte Wolkenschicht. Der Flugzeugsprecher meldete für Athen bewölkt und 15°C. Das hätte eigentlich schon besser sein dürfen, waren wir der Meinung. Pünktlich landeten wir und kurz darauf standen wir schon am Schalter von Hertz, wo wir ein Auto reserviert hatten. Bewölkt war eine beschönigende Beschreibung für das Wetter, denn es Regnete in strömen. Wir hatten schon nasse Füsse, bevor wir den Parkplatz von Hertz erreicht hatten. Da nahmen wir einen silbergrauen Seat Leon in empfang. Unsere Koffer hatten perfekt Platz und so konnten wir schon bald losfahren. Auf der Autobahn ging es gleich nach Athen. Viti findet sich im Athener Stadtverkehr gut zurecht. Etwas ungewohnt sind noch die Strassenschilder, die zuerst in Griechisch erscheinen und erst direkt an der Kreuzung auf Englisch. Viti fand aber auf anhieb den Weg in das Plaka-Viertel, der Altstadt von Athen. Parkieren ist in Athen nicht ganz einfach und billig. Wer ausser uns ist wohl noch so blöd, mit dem Auto nach Athen zu fahren? Wir steuerten gleich das erste Parkhaus an, gaben dort am Eingang den Schlüssel ab, was in Athen üblich ist, und erkundeten die nähere Umgebung zu Fuss. Wir nahmen Kurs auf das Hotel Adonis, das uns gemäss Reiseführer am einladendsten erschienen war. Das Hotel war voll. Die Lage war aber bestechend. So steuerten wir gleich das Hotel Vis-à-Vis an, das Hotel Acropolis House. Da war noch ein Zimmer für eine Nacht frei, das wir auch gleich nahmen. Wir holten nun unsere Koffer aus dem Auto und rollten diese zum Hotel. Unterwegs kauften wir in einem Bioladen Trinken und Snacks, so dass wir den Rest des Nachmittags in Ruhe angehen konnten. Wir machten eine Siesta, denn Lust auf mehr nasse Füsse hatten wir nicht. Der Rezeptionist empfahl uns ein Restaurant gleich um die Ecke. Dieses sah auch ganz nett aus. Wir drehten aber trotzdem zuerst noch eine Runde. Wir realisierten, dass unser Hotel wirklich ideal lag. Wir waren mitten in der Altstadt und alle Sehenswürdigkeiten und viele Restaurants liegen in unmittelbarer Nähe. Wir entschieden uns, in das empfohlene Restaurant zu gehen. Wir bestellten je eine Mezze und eine Hauptspeise. Viti hatte Fawa, ein Bohnen-Püre, und Hackfleischbällchen gewählt, Annette Melanzanasalata und Paprika mit Wurst und Tomaten. Uns schmeckte die bodenständige Küche mit orientalischem Touch sehr. Wir assen so viel, dass ein Dessert unmöglich mehr Platz hatte. Wir rollten uns nach Hause in unser Zimmer und waren gespannt, was wir hier in den nächsten Tagen erleben würden.



16. Oktober 2009 Athen

Archäologisches Nationalmuseum...

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Das Wetter hatte sich nicht wesentlich verändert. Der Himmel war mit schweren Regenwolken verhangen, aus denen es zeitweise tröpfelte. Mit dem Hotel hatten wir aber glück und wir konnten eine weitere Nacht buchen. Das Frühstück war ganz gut und wir beschlossen Bekanntschaft mit einer in Zürich lebenden Hamburgerin. Wir überlegten uns, was wir an so einem regnerischen Tag machen könnten. In Athen gibt es viele gute Museen, bei deren Besuch das Wetter nun wirklich keine Rolle spielt. Doch mit welchem sollten wir beginnen? Die Wahl fiel auf das Archäologische Nationalmuseum. Wir beschlossen, mit dem Auto dahin zu fahren. Die Parkplätze konnten nur noch billiger werden. Also schritten wir zum Parkhaus und liessen uns unser Auto zurückgeben. Viti fühlt sich glücklicherweise nicht unwohl im dichten Stadtverkehr. Ohne Umwege gelangten wir zum Museum, in dessen Nähe wir tatsächlich unser Auto günstiger unterbringen konnten.
Das Archäologische Nationalmuseum besitzt die weltweit grösste an Kunst aus der griechischen Antike und zählt deshalb zu den Must-See von Athen. Wie wir beim Eintreten in die Vorhalle gleich merkten, liegt Athen auf der Hauptroute für Kreuzfahrtschiffe im östlichen Mittelmeer. Vor dem Eingang stauten sich die Gruppen von verschieden Kreuzfahrtschiffen. Es war gerammelt voll. Wir liessen uns da nicht gross abschrecken, denn das hilft nichts. Wir kauften Eintrittskarten und beschlossen, das Museum in chronologischer Reihenfolge der Ausstellungsstücke zu besichtigen. Also starteten wir gleich mit einem der Prunkstücke des Museums, der goldenen Maske des Agamemnon. Die Maske wurde von Schliemann in Mykene gefunden und stammt aus dem 16. Jh. v. Chr. Wir standen in die Schlange der sich vor der Vitrine drängenden Touristen und konnten dann auch für ein paar Sekunden die Nase auf die Scheibe kleben, um die Maske zu bestaunen. Vor den anderen Vitrinen ging es etwas ruhiger zu und her, obwohl der darin ausgestellte Goldschmuck nicht minder eindrücklich ist. Wir waren baff von dem kunsthandwerklichen Können der Mykener.
Nach der mykenischen Kunst gelangten wir in den Saal mit Stücken aus der geometrischen Zeit. Gezeigt wird hier vor allem Keramik, was Viti jeweils relativ schnell hinter sich bringen kann. Dann kamen die Epochen der Archaischen Zeit und der Klassischen Zeit. Dies fanden wir hoch spannend. Ausgestellt waren grossplastische Marmorstatuen, so genannte Kouroi. Wir lernten so gleich die Statuen aus den einzelnen Epochen zu unterscheiden, was eigentlich gar nicht so schwer ist. Die berühmteste Monumentalstatue im Museum ist wohl der Blitze schleudernde Zeus, eine der nur ganz wenigen erhaltenen monumentalen Bronce-Statuen aus der griechischen Klassik. Diese broncenen Statuen wurden von den Römern, die ab 146 v. Chr. Griechenland besetzten, nach Rom transportiert, wo die Statuen in Marmor von Steinmetzen kopiert wurden. Während wir im Museum waren, zeigte sich das Wetter von seiner stürmischen Seite. Wir hörten, wie Hagelkörner auf das Dach prasselten. Als wir aber um kurz vor Zwei wieder aus dem Museum hervor kamen, lichtete sich zu unserer Überraschung der Himmel und die Sonne schien.



Archäologisches Nationalmuseum - Mykenische...



Viti und Annette beim...

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Wir kauften uns Teigtaschen mit Spinat und Käse und setzten uns auf eine Bank. So gestärkt holten wir unser Auto und fuhren zurück in das Plaka-Viertel. Direkt vor unserem Hotel gab es ein bewachter Parkplatz, wo wir das Auto abstellten. Wir beratschlagten, was wir nun machen sollten. Wir waren eigentlich auf eine Siesta eingestellt, doch jetzt war das Wetter so schön, dass wir das fast nicht machen konnten. Also ergriff Viti den Fotorucksack und wir schritten Richtung Akropolis. Für einen Besuch dieses Wahrzeichens Griechenlands konnten wir uns aber doch nicht entscheiden. Wir beliessen es bei einem Ausblick vom Areopagen-Hügel. Schon so wirkte die Akropolis sehr imposant auf uns. Wir beschlossen, stattdessen die Überreste der griechischen Agora zu besichtigen. Glanzstück der griechischen Agora ist der Hephaistos-Tempel. Es ist eines der am besten erhaltenen griechischen Tempel, das dank der Umwandlung in eine christliche Kirche. Insbesondere Viti war begeistert von dem Bau. Er hatte Freude an der tollen Stimmung. Es waren einige chinesische Touristen da, die fotografiert werden wollten. Viti übernahm den Job und zählte auf Chinesisch auf Drei. Grosses erstaunen und ein Gruppenfoto mit Viti war die Folge. Langsam bekamen wir Durst. Gleich ausserhalb der Agora setzten wir uns in ein Restaurant und tranken gemütlich Eistee. Zu Fuss nahmen wir Kurs Richtung Hotel, wobei wir nicht den direktesten Weg wählten, sondern noch bei zwei Plätzen mit alten byzantinischen Kirchen vorbei kamen.
Wir waren recht müde, als wir endlich wieder im Hotel waren und lagerten unsere Füsse erstmal hoch. Vom Rezeptionisten liessen wir uns ein zweites Restaurant empfehlen. Auch da schlugen wir uns die Bäuche ordentlich mit Mezze und Hauptspeise voll. Auch hier genossen wir das Essen, das ganz nach unserem Geschmack war.



Viti und Annette auf dem Aeropag in Athen



Hephaistos-Tempel - Athen

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Agora
Die Agora bildete etwa 1000 Jahre lang als Markt- und Versammlungsplatz das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum des antiken Athens. Von mykenischer Zeit bis ins ausgehende 7. Jh. v. Chr. diente das Gelände als Begräbnisplatz. Seit der Zeit Solons (frühes 6. Jh. v. Chr.) wurde es als Agora genutzt, deren älteste Bauten im Westen am Fuß des Agora-Hügels entstanden.
Schräg durch die Agora zieht der Panathenäen-Weg. Die Panathenäen, das »Gesamtfest der Athena«, wurden seit Peisistratos (6. Jh. v.Chr.) alle vier Jahre am 28. Hekatombaion (Juli/August), dem Geburtstag der Göttin Athena, gefeiert. Vom Pompeion im Töpferviertel Kerameikos bewegte sich der Festzug über die Agora hinauf zur Akropolis. Die teilweise erhaltene Pflasterung der antiken Prozessionsstraße, des Panathenäen-Wegs, stammt aus dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert.
Das Zentrum der Agora nimmt das Odeion des Agrippa ein. Um 20 v. Chr. von dem römischen Feldherrn Agrippa, dem Schwiegersohn von Augustus, errichtet, enthielt es einen quadratischen Saal mit einer Bühne und 18 Sitzreihen für etwa 1000 Zuschauer. Der Eingang lag an der Südseite. Im 2. Jh. n. Chr. wurde ein neuer Eingang im Norden geschaffen. Je drei Tritonen und Giganten - drei der Figuren stehen noch - trugen das Vorhallendach. Nachdem das Odeion von den Herulern zerstört worden war, entstand an dem Platz um das Jahr 400 ein Gymnasion.
Der Agora-Hügel wird vom Hephaistos-Tempel beherrscht. Das Hephaistion - unweit des Schmiede- und Handwerkerviertels gelegen - war den Gottheiten der Schmiede und der Künste, Hephaistos und Athena, geweiht. Es ist einer der am besten erhaltenen griechischen Tempel, da es dank der Umwandlung in eine christliche Kirche der Zerstörung entgehen konnte.
Der dorische Tempel, der ungefähr zur gleichen Zeit wie der Parthenon auf der Akropolis entstand, weist den klassischen Grundriss von 6:13 Säulen auf. Der beschädigte Pronaos-Fries zeigt Kampfszenen mit zuschauenden Göttern, der Westfries Kämpfe von Lapithen und Kentauren: In der Mitte sieht man den als unverwundbar geltenden Lapithen Kaineus, der von zwei Kentauren in die Erde gerammt wird. Trotz der räumlichen Enge war das um 420 v. Chr. in der Cella aufgestellte Kultbild von Hephaistos und Athena - geschaffen von Alkamenes - von Säulen umgeben.
Als man den Tempel wohl im 5. Jh. in eine christliche Kirche umwandelte, wurde die hölzerne Dachkonstruktion durch das noch vorhandene Tonnengewölbe ersetzt. Als König Otto l. 1834 in die neue Hauptstadt Griechenlands einzog, wurde er in der dem hl. Georg geweihten Kirche mit einem Gottesdienst begrüsst. Es war die letzte liturgische Handlung in diesem Gebäude, das bis ins 20. Jh. als Museum diente.



Hephaistos-Tempel - Athen



17. Oktober 2009 Athen

Akropolis-Museum - Athen

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In der Nacht hatte es wieder begonnen zu Regnen, und als wir aufstanden, prasselte es noch ordentlich auf die Dächer von Athen. Wir gingen frühstücken und beratschlagten, wie wir den Tag gestalten wollten. Wir schätzten die Chance auf eine Siesta hoch ein. Wir beschlossen, das neu eröffnete Akropolis-Museum zu besichtigen. Zuerst mussten wir aber unser Hotelzimmer noch für eine weitere Nacht buchen. Es war noch frei und wir mussten nicht noch das Hotel wechseln. Viti ergriff den original-chinesischen Qualitätsregenschirm, den wir vor praktisch genau einem Jahr in Jiuzhaigou gekauft hatten und wir spazierten zu besagtem Museum, das nur fünf Minuten zu Fuss vom Hotel entfernt lag. Das neue Akropolis-Museum wurde vom Schweizer Architekten Tschumi neu gebaut und war dieses Jahr eröffnet worden. Es bildet den Akropolishügel mit dem Parthenon ab. Der Eintritt war noch ermässigt und kostete lediglich 1 Euro. Wir waren noch relativ früh dran für einen Sonntag. Trotzdem war es schon recht voll. Als HLK-Ingenieur hat Viti viel mit Architekten zu tun. Er war erstaunt, dass in einem solchen Prestigebau die Lüftungsauslässe für Alle so gut zu sehen sind, das kennt er von zu Hause nicht, da darf keine Technik sichtbar sein. Nach dem chronologisch konzipierten Nationalmuseum von Gestern fanden wir uns in den grossen Ausstellungsräumen anfangs nur schlecht zurecht. Wir hatten das Gefühl, dass die Ausstellungsstücke fast untergingen in den grossen Sälen. Der oberste Stock ist ganz dem Parthenon-Tempel auf der Akropolis gewidmet. In angenehmer Höhe wird hier der innere und äussere Fries des Tempels gezeigt. Durch die Glasfassade hat der Besucher einen ständigen und direkten Bezug auf den Tempel. Schade nur, dass hier nur die Gipsabdrücke der Originale zu sehen sind. Der originale Fries wurde wie so vieles nach London abtransportiert. Es wäre doch schön, wenn die Originale auch wieder an der originalen Stätte zu sehen wären.
Die Menschenmassen nahmen zu. Wieder waren viele Kreuzfahrtschifftouristen unterwegs. Dazu kamen die griechischen Besucher. Es war ja Sonntag und wo will man sonst hingehen, wenn es regnet. Wir spannten unsere Schirme wieder auf und suchten nach einer Bäckerei, um wieder Teigtaschen zu kaufen. Wir fanden welche in einer Bäckerei nahe unserem Hotel. Es regnete immer noch und die Chance, dass es aufhören würde, schätzten wir als sehr klein ein. Was lag da näher, als eine Siesta im Hotelzimmer. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag dösend oder Frankreich-Tagebuchschreibend. Wir hatten auch keine Lust auf mehr nasse Füsse und gingen kurzerhand gleich noch einmal in das Restaurant an der Ecke. Wir probierten zwei neue Mezze und Hauptspeisen aus. Auch beim zweiten mal waren wir voll zufrieden mit der Köchin.



Akropolis-Museum - Athen



18. Oktober 2009 Athen – Ägina

Viti und Annette vor dem...

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Nach unserem verregneten Ruhetag waren wir nun gespannt darauf, ob sich das Wetter nun gebesserte hatte. Viti war schwer der Meinung, es wäre an der Zeit, denn er hatte keine Lust auf einen weiteren Museumstag. Wir hatten noch den Wetterbericht studiert gehabt, der für heute besseres Wetter ankündigte. Die ganze Nacht über hatte es geregnet. Der Blick aus dem Fenster zeigte, dass es mittlerweile aufgehört hatte zu regnen, doch der Himmel war noch recht wolkenverhangen. Wir liessen uns die Stimmung aber nicht weiter verderben und gingen frühstücken. Wir checkten dann aus, denn wir spekulierten darauf, dass wir heute Athen verlassen würden. Wir brachten die Koffer aber gleich wieder zurück ins Hotel. Der Parkplatzwärter war noch nicht aufgestanden und wir konnten die Koffer nicht einladen. Wir waren gespannt, ob der Parkwärter überhaupt kommen würde, denn es war ja Sonntag.
Wir spazierten nun erst einmal zum Olympieion, den Überresten des gewaltigen Zeus-Tempels. Dies war einst Athens grösster Sakralbau und geht auf das 6. Jh. v. Chr zurück. Allerdings wurde er nie vollendet. Die Bauzeit zog sich über 600 Jahre hin. Die erhaltene Gruppe von 13 Säulen ist von imposanter Grösse. Viti wusste, dass wenn man am Morgen kommt, ein schönes Bild mit der Akropolis im Hintergrund machbar ist. Wir stapften durch die Pfützen im Gelände und positionierten uns. Es zeigte sich bald, dass unser Optimismus bezüglich des Wetters nicht enttäuscht werden sollte. Bald schon öffneten sich in den regelrecht dahindüsenden Wolken Lücken, durch die erste Sonnenstrahlen hindurch stachen. Der Zeus-Tempel und die Akropolis wurden so in schönes Licht getüncht. Wir waren happy. Nächstes Zwischenziel Richtung Akropolis war das Hadrians-Tor, das an einer tosenden Kreuzung steht. Da war der Himmel schon blau und nur noch wenige weisse Wolken fegten über den Himmel.



Olypieion mit Akropolis im...

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Olympieion
Als im 19. Jh. die Odos Singrou von Piräus nach Athen angelegt wurde, plante man sie so, dass sie auf zwei mächtige Säulen zu führte. Diese gehören zum Olympieion, das das Gelände östlich der Akropolis beherrscht. Dieser größte Athener Sakralbau geht auf die Peisistratiden (6. Jh. v. Chr.) zurück. Der Seleukide AntiochosIV. (175 - 164 v. Chr.) nahm den Bau wieder auf, doch erst Kaiser Hadrian ließ ihn 130 n. Chr. fertig stellen.
Als Ausdruck des Geschmacks der Tyrannenzeit, eines syrischen Königs und eines römischen Kaisers, war und blieb der Tempel des Olympischen Zeus ein Fremdkörper für das attische Gefühl des Maßes. Noch heute steht das Olympieion im Schatten der Akropolis, obgleich seine bauliche Qualität stärkere Beachtung verdient hätte. Verschwunden ist die Cella, die einst neben dem Kultbild des Zeus eine Hadrians-Statue enthielt; verschwunden ist auch ein Großteil der 104 Säulen, für die 15 500 t Marmor verwendet wurden. Doch ist die erhaltene Gruppe der 13 Säulen an der Südostecke von imposanter Größe. Hinzu kommen an der Südseite noch zwei stehende und eine 1852 umgestürzte Säule. Es ist strittig, ob die 13 Südostsäulen dem hellenistischen, die drei Südsäulen dem römischen Bau angehören oder ob sie alle aus römischer Zeit.



Olypieion mit Akropolis im Hintergrund - Athen



Hadrianstor - Athen

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Hadrianstor
Westlich des Olyrnpieion-Bezirks steht am verkehrsreichen Leoforos Amalias das Hadrians-Tor (131/132 n. Chr.), das die Grenze zwischen dem alten Athen und der römischen Stadterweiterung bezeichnet, zwischen der »Stadt des Theseus« und der »Stadt des Hadrian«, wie es Inschriften außen und innen am Tor formulieren.



Hadrianstor - Athen



Viti und Annette auf der...

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Nun gab es kein halten mehr und wir schritten schnurstracks auf die Sehenswürdigkeit Athens schlecht hin zu, der Akropolis. Die Akropolis ist der Inbegriff eines klassischen Baudenkmals der Antike. Anfänglich stand auf dem 160 m hohen Felsklotz die Königsburg von Athen. Später diente sie ausschliesslich als Sitz der Schutzgötter der Stadt. Im Mittelpunkt der Anlage steht der Parthenon, dem Tempel der jungfräulichen Athena. Er wurde um 440 v. Chr. errichtet. Über 2000 Jahre blieb der Tempel gut erhalten, bis 1687 eine venezianische Granate im Parthenon einschlug und das darin angelegte türkische Pulvermagazin in die Luft jagte. Die Abgase des 20. Jahrhunderts gaben dem Tempel den Rest. Und so wird der Parthenon grundlegend restauriert und ist immer teilweise eingerüstet. Wir schritten als erstes zum Erechtheion, dem zweiten bekannten Bau auf der Akropolis. Berühmt ist vor allem die Korenhalle. Die originalen Koren stehen aber längst im Museum. Auch heute waren wieder ganze Kreuzfahrtschiffe unterwegs. Dies ist wohl ein Dauerzustand. Wir waren aber darauf eingestellt und so störte uns das nicht weiter. Viti versuchte sich in einigen Pfützenspiegelfotos, was einige Nachahmer fand. Wir drehten eine Runde um das ganze Areal und genossen den Ausblick auf das Bauwerk und die Stadt. Mit dem Feldstecher konnten wir die Insel Ägina erkennen, die im saronischen Golf vor Athen liegt. Langsam festigte sich der Gedanke, dass dies unser nächstes Etappenziel sein könnte. Wir setzten uns hin, durften unsere Essensvorräte aber nicht Essen. Erlaubt war nur Wasser.



Viti und Annette auf der Akropolis - Athen



Akropolis - Athen

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Akropolis
Die Akropolis, Inbegriff des klassisch-antiken Baudenkmals, ist das bekannteste Bauwerk Griechenlands und die Hauptattraktion von Athen. Die auf einem 156 m hohen Kalksteinfelsen - der nach Norden, Osten und Süden steil abfällt - errichtete »Hochstadt« war zunächst Burg der Könige von Athen und zugleich altehrwürdige Kultstätte; später diente sie ausschließlich als Sitz für die Schutzgötter der Stadt. Dieses religiöse Zentrum des antiken Athens erhielt in der Zeit des Perikies seine klassische Ausgestaltung. Ungeachtet der Zerstörungen im Lauf der Jahrtausende - nicht zuletzt durch die verheerende Explosion im Jahr 1687, als eine venezianische Granate das im Parthenon angelegte türkische Pulvermagazin explodieren ließ und diesen berühmten, damals über 2100 Jahre alten Tempel zur Ruine machte -, geht von diesen Bauten noch immer etwas vom Glanz des Perikleischen Zeitalters aus. Im 19. und frühen 20. Jh. wurde durch Abräumen nachantiker Einbauten und durch Restaurierungsarbeiten der klassische Zustand des 5. Jhs. v. Chr. so weit wie möglich wieder sichtbar gemacht.
Andererseits blieb es dem 20. Jh. vorbehalten, in wenigen Jahrzehnten mehr zu zerstören als die Jahrtausende zuvor. Die Abgase von Haushalten und Verkehr, aber auch die rund drei Millionen Besucher, die Jahr für Jahr zur Akropolis hinaufsteigen, haben dazu geführt, dass Felsboden und Marmorbelag abgetreten wurden, der pentelische Marmor sich allmählich in Gips verwandelt und die noch erhaltenen klassischen Skulpturen zerbröseln Als die Zerstörung ein
beängstigendes Ausmaß angenommen hatte, rief die Unesco, die die Akropolis 1987 zum Weltkulturerbe erklärte, ein Hilfsprogramm zu ihrer Rettung ins Leben. Seitdem wird auf dem Akropolisfelsen permanent restauriert und rekonstruiert.
In mykenischer Zeit folgte die »kyklopische« Burgmauer eng dem
Geländeverlauf; in der Nordmauer gab es zwei kleine Pforten, die zur Klepsydra-Quelle, die die Akropolis mit Wasser versorgte, und zu den Grotten des Nordhangs führten. An der Stelle des späteren Alten Athena-Tempels stand ein Königspalast.
Aus archaischer Zeit, 7. / 6. Jh. v. Chr., haben sich Reste einiger Gebäude sowie Teile zweier Tempel erhalten. 480 v. Chr. wurden alle archaischen Bauten von den Persern zerstört. Beim Wiederaufbau, der unmittelbar nach der Zerstörung begann, verwendete Themistokles Säulentrommeln und Gebälkstücke, die noch heute in der Nordmauer zu sehen sind. Die südliche Begrenzung des Burgbergs wurde nach 467 v. Chr. von Kimon verändert, der die noch heute vorhandene geradlinige Mauer zog. Innerhalb der durch Kimon erweiterten Burgfläche entwickelte Perikies das klassische Auf- und Ausbauprogramm. Zwischen 447 und 406 v. Chr. entstanden der Parthenon, die Propyläen, der Tempel der Athena Nike und das Erechtheion. Als einziger Bau aus späterer Zeit sind vor der Ostfront des Parthenons die Reste eines Rundtempels für Roma und Augustus aus der frühen römischen Kaiserzeit verblieben.



Akropolis - Athen



Parthenon - Athen

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Parthenon
Hinter den Propyläen steigt der Burgfelsen allmählich an. Vorbei am Heiligtum der Artemis Brauronia und der Chalkothek, in der bronzene Weihgeschenke und Waffen aufbewahrt wurden, gelangt man zum Parthenon.
Der Tempel der Athena Parthenos, der jungfräulichen Athena, in den Jahren 447 bis 439 v. Chr. errichtet - die Giebelfiguren wurden 432 v. Chr. vollendet -, ist das Meisterwerk der Baumeister Iktinos und Phidias, dem Perikles die Gesamtleitung des Akropolis-Ausbaus übertragen hatte. Dabei knüpfte man an einen Vorgängerbau an, der jedoch schmaler war. An der Südseite ist das ältere Fundament, das im Osten weiter vorspringt, zu sehen.
Der Tempel erhielt nun 8 Säulen an den Schmalseiten statt wie bisher 6 und 17 statt 16 Säulen an den Langseiten. Das Dach war mit Marmorziegeln gedeckt, die Löwenköpfe an der Traufleiste waren nicht durchbohrt und dienten daher nicht, wie üblich, als Wasserspeier; Wasserabläufe gab es an den vier Tempelecken. Dübellöcher am Architrav der Ostseite erinnern daran, dass hier Schilde angebracht waren, die Alexander der Große 334 v. Chr. in der Schlacht am Granikos erbeutet und der Göttin Athena geweiht hatte.
Im ersten der beiden Tempelräume - dessen Decke von vier ionischen Säulen getragen wurde - wurde wohl der Staatsschatz aufbewahrt. In dem anderen stand das Goldelfenbeinbild der mit Lanze und Schild bewaffneten Athena. Das nur durch Beschreibungen und spätere Kopien überlieferte war eine der berühmten Arbeiten des Phidias und wurde 438 v, Chr. vollendet. Die für die Gewandteile benötigte Goldauflage wird mit über 1000kg angegeben, für Gesicht und Hände verwendete Phidias Elfenbein. Das Werk kam später wie die Athena Promachos nach Konstantinopel und ging dort verloren.
Berühmt war auch der Skulpturenschmuck des Parthenon: die beiden Giebel, die dorischen Metopen und der an der Cellawand oben umlaufende ionische Fries. Teile davon sind im Akropolis-Museum untergebracht, einige im Pariser Louvre, das meiste im Britischen Museum in London. Die 432 v. Chr. fertig gestellten Giebel zeigten den Streit zwischen Athena und Poseidon um das attische Land. Die 92 Metopen des dorischen Frieses stellten ebenfalls mythische Szenen dar. Der ionische Fries an der Cella-Außenwand stellt den Zug dar, der am großen Panathenäen-Fest, das alle vier Jahre stattfand, vom Gymnasien über die Agorä zur Akropolis hinaufzog, um der Göttin Athena einen neuen »Peplos« (Gewand) zu überreichen.



Parthenon - Athen



Erechtheion - Athen

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Erechtheion
Das Erechtheion, von 421 bis 406 v. Chr. errichtet und damit der jüngste Bau der klassischen Akropolis-Gestaltung, umschließt mehrere sehr alte Heiligtümer. Auf diese hatte der Neubau Rücksicht zu nehmen, woraus sich sein komplizierter Grundriss erklärt. Den Ostteil nahm der Tempel für das hölzerne Kultbild der Stadtherrin Athena Polias ein. Im Westteil des Gebäudes befand sich u. a. das Grab des Königs Erechtheus, der dem Ganzen den Namen gab, ferner das Grab des Urkönigs Kekrops. Dieses lag unter der nach Süden vorspringenden Korenhalle, deren Gebälk von sechs Mädchengestalten (Karyatiden) statt Säulen getragen wird; die Originale sind im Akropolis-Museum untergebracht.



Erechtheion - Athen



Blick auf das Odeion des...

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Die Sonne war mittlerweile kräftig und so beschlossen wir, die Akropolis zu verlassen. Wir spekulierten, dass wir auf dem Filopappos-Hügel schon etwas zu uns nehmen könnten. Wir wanderten also auf diesen Hügel, der gegenüber der Akropolis liegt und von dem aus man einen wunderbaren Ausblick auf die Akropolis haben soll. Dem können wir beipflichten. Hier lies es sich gemütlich speisen, denn hier hin verirrte sich kaum jemand.
Wir stiegen danach vom Hügel hinunter in die Stadt, um noch einige weitere Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Als erstes kamen wir an der römischen Agora vorbei, dessen Attraktion der Turm der Winde ist. Gleich daneben befinden sich die Überreste der Hadriansbibliothek, ebenfalls ein Relikt aus römischer Zeit. Von den Strassen rings um hatten wir eine schöne Aussicht auf diese beiden Ruinen. Langsam spazierten wir zurück zum Hotel. Der Parkwächter war unterdessen erschienen und hockte auf seinem Sessel. Somit gab es kein Hindernis mehr, um aus Athen hinaus zu kommen. Wir setzten uns in ein Strassen-Café und tranken ein Frappé. Das ist ein eiskalter, geschäumter Café, ein wahres Aufputschmittel.



Aussicht vom Filopappos-Hügel - Athen



Römische Agora - Athen

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Römische Agora
War die griechische Agora im Lauf der Zeit allmählich ausgebaut worden, so wurde die Römische Agora, angelegt um Christi Geburt, nach einem einheitlichen Entwurf konstruiert. Der Platz besitzt zwei Tore, im Westen das zwischen 12 v. Chr. und 2 n. Chr. errichtete dorische Tor und im Osten ein ionisches Propylon, das vermutlich aus der Zeit Kaiser Hadrians (2. Jh.) stammt.
Der Turm der Winde ist heute in das Gelände der Römischen Agora mit einbezogen. Der achteckige, um 40 v. Chr. errichtete und ausgezeichnet erhaltene Turm enthielt eine Wasseruhr, die die Zeit anhand des Wasserstands in einem Zylinder anzeigte. Seinen Namen verdankt der Turm den Reliefdarstellungen der acht Windgottheiten.
Die Anlage neben dem Eingang zu diesem Grabungsbezirk ist eine marmorne Latrine mit Sitzen für fast 70 Personen (l. Jh. n.Chr.). In türkischer Zeit wurde in den Nordteil des Marktes die Fethiye-Moschee gebaut, die heute als Fundmagazin.



Römische Agora - Athen



Ausfahrt aus dem Hafen von Piräus

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Wir beratschlagten uns und beschlossen, dass wir versuchen sollten, ob wir nach Ägina gelangen konnten. Wir holten die Koffer und lösten das Auto wieder ein. Wir fuhren schnurgerade Richtung Piräus, das mit Athen längst ein zusammenhängender Moloch bildet. Es war Sonntag und auf den Strassen war nur wenig los. Wir fanden gleich den richtigen Fährterminal. Fähren nach Ägina fuhren alle halbe Stunde los. Das hatte also wunderbar geklappt. Wir warteten 20 Minuten und rumpelten dann auf die Fähre. Kurz darauf stachen wir in See. Wir setzten uns auf das Oberdeck und blickten lange auf Athen zurück. Nach gut einer Stunde war die Insel schon gut in Sicht. Wir konnten sogar den berühmten Tempel von Aphaia ausmachen. Wir bogen um ein kleines Kap und schon kam der Ort Ägina in Sicht. Annette nahm den Feldstecher hervor und suchte die Hafenpromenade nach einem Hotel ab. Die Wahl fiel auf die Unterkunft Pavlou. Wir rumpelten von der Fähre und steuerten das besagte Hotel an. Pavlou und seine Frau begrüssten uns sehr nett und wir fanden sie gleich sympatisch. Wir waren die einzigen Gäste, die sich hier einquartierten. Die Zimmer waren alt aber einigermassen sauber. Die Aussicht vom Balkon auf den Hafen wunderbar. Pavlou erklärte uns eingehend und gestikulierend, wie wir wo welchen Schalter finden würden und wie wir zu Warmwasser kämen. Langsam senkte sich die Sonne und es wurde kühl. Warm angezogen in unsere Skijacke schritten wir die Hafenpromenade ab auf der Suche nach einem Restaurant. Restaurants gab es relativ wenige, die meisten Lokale waren Bars, in denen die Männer Fussball sahen. Die Wahl war also nicht sehr schwierig und wir assen gemütlich draussen mit Blick auf den Hafen. Wir fanden es enorm romantisch und waren sehr zufrieden, hier her gekommen zu sein.



Im Hafen von Aegina


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Kommentare

  • Blula

    Ein in jeder Beziehung Riesenbericht. Ich möchte mich da meiner Vorrednerin voll und ganz anschließen. Auch ich habe diese Stätten vor vielen, vielen Jahren einmal besucht und kann mich an alle diese Orte noch sehr gut erinnern. Dieser wunderbare von Euch war auch schon deswegen lesenswert für mich. Ja... und Eure Fotos sind wirklich grandios.
    LG Ursula

  • pwferus

    Hallo Zusammen, vielen Dank für Eure ausführliche Beschreibung. Als Vorbereitung für unseren Urlaub sehr hilfreich. Nachdem jeder von uns sechs eine Sehenswürdigkeit vorbereiten muss war mir der sehr ausführliche Teil über Mistras besonders hilfreich. Danke dafür.
    LG Peter

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