Reisebericht

Reisebericht: In der Heimat Bonapartes

 
 
 
 
 
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Vorbereitung

Der Weg ist das Ziel

Vor einigen Jahren habe ich einen Diavortrag über Korsika beim ADFC besucht. Die Erzählung über diese rätselhafte Insel hat mich damals sehr fasziniert. Davor wusste ich nur, dass sie die Heimat von Bonaparte gewesen ist. Schon damals habe ich mich entschlossen, so eine Reise einmal unbedingt zu unternehmen. Normalerweise fahre ich zusammen mit meiner Frau Nadja. Nadja regt mich immer zu Heldentaten an, aber sie lässt mich sie nie zum Zuge kommen. Leider mag sie überhaupt nicht Radfahren, und im Zelt übernachten wollte sie auch nicht. Ich setzte mich mit 'Natours“ in Verbindung und bekam die nötigen Informationen.



1.Tag

4. Mai Samstag
Düsseldorf – München – Livorno - Bastia
Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach München, wo sich alle Gruppen sammelten und danach mit dem Bus nach Livorno. In der Nacht regnete es die ganze Zeit.



 
 
 
 
 

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Als wir nach Livorno kamen, schien die Sonne und das gute Wetter stellte sich wieder ein. Wir hatten Verspätung zur Fähre und bekamen die gute Möglichkeit, einige Stunden in der Stadt zu verbringen. Im Vergleich zu anderen bekannten italienischen Städten ist Livorno für Touristen weniger von Interesse. Aber es war meine erste Bekanntschaft mit Italien und ich war sehr froh. In der Stadt gibt es Kanäle, eine Festung und wir besuchten einen Marktplatz. Es war interessant, die Atmosphäre der Stadt, die lebendigen Strassen und den chaotischer Verkehr zu fühlen. In einem kleinen Laden kaufte ich mir verschiedene italienische Spezialitäten und aß auf der Bank im Park. Italienisch klingt wie eine Musik: Bon Giorno, Seniore!



 
 
 
 
 

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In den großen Bauch der Fähre gingen viele Autos und Menschen hinein. Wir stiegen hinauf und nahmen Platz. Endlich fing der Urlaub an! Als wir an Elba vorbei fuhren, wurde meine neue Baseballmütze vom starken Wind ins Meer geweht. Die erste Opferung!



 
 
 
 
 

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In Bastia startete die Korsikareise. Unsere Gruppe sammelte sich. Wir sind 17 Leute. Keine Raucher. Mein Fahrrad ist am schlechtesten von allen, aber, bestimmt, das billigste.



 
 
 
 
 
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Unterwegs in Erbalunga machten wir unsere erste Cafe-Pause. Kastanienbier „Pietra“ kostete 4 Euro. Korsika ist teuer. Wir machten bald unsere erste Bekanntschaft mit korsischer Küche in einem Restaurant. Am günstigsten war es, ein Menu zu wählen, was aus drei Gängen bestand.



 
 
 
 
 

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Erste Übernachtung war in Marine de Sisco. Es war geplant, zu zweit im Zelt zu schlafen, aber da 9 Leute ihre eigenen Zelten mitgenommen hatten, bekam ich auch ein persönliches Zelt. Gut, viel Platz...




 
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Kommentare
  • libau 18.01.2008 | 05:05 Uhr

    Das ist aber eine wunderschöne Geschichte.

  • jakutien 18.01.2008 | 08:57 Uhr

    Dieser Bericht aus Korsika macht viel Freude.

  • MarcoRiccio 19.01.2008 | 20:41 Uhr

    Dein Bericht hat mir wirklich gut gefallen. Kompliment!
    Du hast Recht - man muß nicht immer um die halbe Welt reisen. Es gibt auch Abenteuer vor der Haustüre ;-)
    Grüße Marco

  • mkuhn 08.02.2008 | 21:09 Uhr

    Ich sollte mal nach Korsika fahren - zu diesem Schluss bin ich beim Lesen Deines Berichts gekommen. Danke für die Anregung!
    Viele Grüße Mareike

  • Kabeljau 16.07.2010 | 09:09 Uhr

    Ein weiterer Grund um nach Korsika zu fahren.
    Sehr schön geschrieben der Bericht.

    Gruß
    Kabeljau

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