Reisebericht

Reisebericht: Kreuz und quer durch Südnorwegen

 
 
 
 
 
Reisebericht: Kreuz und quer durch Südnorwegen

Von Oslo nach Trondheim, dann zurück über die Fjordküste nach Bergen und Stavanger - das hört sich ganz einfach an. Doch auf der Suche nach guten Wetter wurde daraus ein Zick-Zack-Kurs, bei dem wir zumindest die Höhepunkte wie den Geirangerfjord oder die Jotunheimen-Bergstraße bei schönem Wetter erlebt haben.

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Die lange Fahrt nach Oslo

 
 
 
 
 

(1 Stimme)

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Es hatte einige Überzeugungsarbeit gekostet, meine Frau zu überreden, in den kühlen Norden in Urlaub zu fahren. Aber die Aussicht, mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein, hatte dann den Ausschlag gegeben.
Als erstes mussten wir den günstigsten Weg aus Bayern in den Norden finden. Die Frage war, wo mieten wir das Wohnmobil - in Oslo oder noch in Deutschland. Nach einiger Suche im Internet stellte sich heraus, dass die Mietpreise in Norwegen etwa doppelt so hoch wie in Deutschland waren. Zudem galten in Hamburg bereits Nachsaisonpreise. Deshalb buchten wir via Internet ein Wohnmobil in Hamburg und fuhren mit unserem vollgepackten Auto am ersten Tag bis Soltau und am nächsten Morgen zur Übergabe nach Hamburg.
Da ich Wohnmobile aus den USA und Kanada kannte, war ich gespannt, wie man mit einem so breiten Gefährt auf unseren relativ engen Straßen unterwegs sein würde. Daher war ich zunächst angenehm überrascht, dass die hiesigen Wohnmobile wesentlich schmaler als die in USA sind. Doch als wir uns im Inneren umschauten, stellten wir fest, dass diese 30 cm auch im Innenraum fehlten. Demzufolge war es recht mühsam, unser Gepäck zu verstauen. Die Kleidung hatte ja noch Platz, aber da bekanntermaßen Bier in Norwegen recht teuer ist und zudem in Bayern das beste Bier gebraut wird, hatten wir einen Kasten Bier dabei, der nun ebenso wie unsere anderen Lebensmittelvorräte schwer unterzubringen war. Wir schlichteten also die Bierflaschen und andere Lebensmittel einzeln in allerlei Nischen im Auto.
Schließlich hatten wir es doch geschafft und konnten uns auf den etwa 550 km langen Weg nach Frederikshavn machen, das wir erst in der Abenddämmerung erreichten. Die Abfahrt der Fähre der Stena Line war erst am nächsten Morgen, so dass wir die Nacht auf einem nahegelegenen Campingplatz verbrachten.
Nach der langen Fahrstrecke an den beiden Vortagen war die Überfahrt mit der Fähre, die wir auch übers Internet gebucht hatten, nach Oslo entspannend. Im Oslofjord begegneten wir vielen anderen großen Fähren und Kreuzfahrtschiffen, bevor wir nach etwa 9 Stunden in Oslo anlegten und dort einen Campingplatz am nördlichen Stradtrand ansteuerten.




 
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Kommentare
  • J_und_E 03.02.2008 | 19:31 Uhr

    Unterhaltsamer und invormativer Bericht mit schönen Bildern! Liebe Grüße Elli und John

  • freeneck-farmer 01.04.2008 | 16:54 Uhr

    Schön beschrieben, viel info und schöne Bilder.
    Wir waren auch schon mal mit unser Wohnmobil in Süd-Norwegen, aber es ist schon etwas her und ich kann mich an alle Details nicht erinnern. Wir haben den Fahrt mit den Flambahn gemacht waren aber enttäuscht.

    MfG Anneken
    www.freihals.de

  • agezur 03.08.2011 | 16:16 Uhr

    Ich bin erstaunt und auch ein bisschen traurig dass die älteren Reiseberichte und vor allem die Bilder so schlecht bewertet wurden. Das ist ein wunderbarer Reisebericht, mit schönen Bildern, viel Information, kurzweilig und allem was man gerne über eine solche Reise wissen will. Ich kann nur empfehlen - nicht ärgern!!!!
    LG Christina

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