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Reisebericht: Reise nach Jerusalem 4
Auszüge aus dem Internettagebuch meiner Fahrrad Pilgerreise nach Jerusalem.
Teil 4: Damaskus - Jerusalem
29.05.2007
Hey,
schoene Gruesse aus dem haschemitischen Koenigreich Jordanien. Bin heute in einer Gewalttour bis Amman gekommen. Hatte keine Lust in der Wueste zu bleiben. Hab hier ein schoenes saubilliges Hotel, werde morgen die Stadt besichtigen und uebermorgen ne Bustour nach Petra machen (Das ist da, wo Indiana Jones den heiligen Gral findet).
Sonntag 27.05.07
Heute gibts mal ordentlich sight seeing in Damaskus. Auch hier gibts viel christliche Tradition und vor allem Geschichte (Paulus und Kollegen). Sehr interessant. Von der Stadt an sich hat mir Aleppo aber besser gefallen. Sieghart und Frieder meinten, Aleppo sei ein Molloch und da haben sie auch Recht. Ich finde das aber gut. Da ist irgendwie mehr Leben drin. Vielleicht gibts in Damaskus auch einfach zuviele Touristen.
Das Auswaertige Amt weisst auf seiner Internetseite auf die voellig zerstoerte Stadt Al
Quneitra am Fuss des Golan hin. Um die zu besichtigen, braucht man eine Genehmigung des Militaerattacheebueros in Damaskus. Ich also dahin, Genehmigung beantragen. Dort erwarten mich fuenf Zivilisten mit Kalaschnikow, die meinen, ich solle meinen Pass da lassen dann koenne ich die Genehmigung morgen abholen.
Ja genau, ich gebe irgend nem dahergelaufenen Paramillitaer meinen Pass.
Also staenkern bis ein Vorgesetzter kommt. Der meint, da ja heute der Praesident wiedergewaehlt wuerde, sei Feiertag und das Buero sei geschlossen (Interessantes Demokratieverstaendnis.). Weil ich aber so lieb sei und sie auch freundlich sein wollten, wuerden sie mir trotzdem eine Genehmigung ausstellen. Ich solle um halb acht wiederkommen.
Alles klar. Ich um halb acht wieder dahin. Jetzt stehen da bestimmt zwanzig Bedienstete des Militaerattachees in Assad T-Shirts auf der Strasse und tanzen weil: Feiertag . Ich werde sofort aufgefordert mitzutanzen und als ich mich rausreden will, setzt mein Ansprechpartner ein suifisantes Grinsen auf und sagt:
"No dance, no permisson".
Da hab ich wohl keine Wahl, ist ja schliesslich kein Rechtsstaat hier.
Dafuer hab ich jetzt mal mit dem syrischen Militaerattache in Damaskus getanzt und ihr nicht.
Ha.
29.05.2007
Montag: 28.05.07
Bis nach Al Quneitra sind es etwa 70 Kilometer. Unterwegs ueberholt mich ein riesiger weisser Gelaendewagen mit der Beschriftung UN. Was die Feuerwehr fuer die Jo ist, sind solche Autos fuer mich. Wenn ich gross bin will ich auch mal sonn Auto haben ;-)
In Khan Arnabeh gibts ploetzlich einen Check Point. Schon von weitem sind die weissen UN-Panzersperren zu sehen und ich nutze die Gelegenheit schnell noch ein paar unbemerkte Fotos zu machen. Am Check Point steht Juergen. Juergen ist oesterreichischer Blauhelmsoldat und passt auf, dass hier kein syrisches Millitaer in die entmillitarisierte Zone um den Golan einfaehrt. Dann waer die naemlich nicht mehr entmilitarisiert. Ich finds toll noch mal deutsch zu sprechen und auch Juergen freut sich ueber die Abwechslung vom langweiligen Dienst.
Zwei km weiter dann schon wieder eine Strassensperre. Natuerlich wieder alles Zivilisten mit automatischen Waffen. Koennen die sich keine Uniformen leisten? Das ist ja furchtbar. Ich werde gehoerig kontrolliert und bekomme einen Begleiter (alleine darf man nicht nach Al Quneitra). Werde zu allen Punkten gefuehrt, die ich aus syrischer Sicht sehen muss (Krankenhaus etc.), dann gehts zurueck zur Strassensperre.Hier gibts ploetzlich ein Problem. Angeblich gilt meine Genehmigung nur fuer Al Quneitra und nicht fuer die Zone drumherum . Ich darf jetzt alleine nirgendwo mehr hin. Irgendwer ruft angeblich einen General!! an und der entscheidet angeblich, ich muesse wieder nach Damaskus. Jetzt werde ich aber sauer. Ihr spinnt wohl. Das sind siebzig km nach Norden. Ich will aber nach Sueden.
Nichts zu machen.
Werde in einen Bus gesetzt und bin um vier Uhr wieder da, wo ich heute morgen losgefahren war.
Im Nachhinein hab ich mich etwas geaergert, da so einen Terz gemacht zu haben. Weiss der Himmel, was die in so einer Diktatur mit dir machen wenn sie dich scheisse finden.
Als ich dann so gegen fuenf wieder aus der Stadt fahre find ich die ganze Sache schon wieder irgendwie lustig. Haette denen besser mal erzaehlt, wie tide ich mit dem Militaerattache in Damaskus bin, dann haetten die mich nicht so behandelt.
@ Andi: Solltest Du vorhaben, Al Quneitra zu besuchen, sag denen in Damaskus, dass Du danach an die jordanische Grenze willst. Die Genehmigung bekommst Du bestimmt auch. Sonst steht Dir wohlmoeglich der gleiche Buerokratie- Willkuerbloedsinn bevor.
Damaskus - Al Quneitra - Damaskus - vierzig km suedlich von Damaskus
Strecke: 112,31 km
Schnitt: 17,76 km/h
Gesamt: 4682 km
Der Rest kommt morgen, muss jetzt ins Bett. Schlaft alle gut.
Peter
30.05.2007
Dienstag: 29.05.07
Habe zwar wieder den ganzen Tag starken Gegenwind aber heute bin ich ganz froh drum. Ohne den ist die Hitze nicht zu ertragen.
Gegen halb zwei erreiche ich die syrisch/jordanische Grenze. Auf der syrischen Seite ist die Haelfte der Grenzer, Polizisten und Soldaten wieder nur an der Bewaffnung zu erkennen. Dann zwei Kilometer Niemandsland und man ist in einer anderen Welt. Alle korrekt gekleidet, mit Sicherheitsschuhen und ohne Kalaschnikows. Die Empfangshalle ist mit Marmor ausgekleidet. Dafuer gibt's hier fuenf Kontrollen und nicht wie sonst ueblich nur drei. Den Stempel ins Globetrotters LogBook gibts von hoechster Stelle in der VIP Lounge der Grenze.
Um drei Uhr bin ich in Jordanien. Herzlich Willkommen.
Von hier sind es noch 86 km nach Amman. Eigentlich will ich noch eine Uebernachtung zwischen schieben aber in der Wueste ist's mir einfach zu heiss. Haue also noch mal ordentlich rein und erreiche um halb zehn die jordanische Hauptstatt Amman. Unterwegs sehe ich auch die ersten Kamele am Wegesrand.
Vierzig km suedlich von Damaskus - Amman
Strecke: 149,65 km
Schnitt: 18,05 km/h
Gesamt: 4832 km
syrisch/jordanische Grenze bei 4748 km
31.05.2007
Hallllllllllllo.
Na? gehts Euch auch noch allen gut?.
Hab mir gestern Amman angesehen. Das war ganz interessant aber nicht unbedingt toll. Wenn man stirbt, ohne in Amman gewesen zu sein, muss man nicht traurig sein. Auch in Jordanien gibts an jeder Ecke Bilder von Koenig Abdullah II aber die sind ja schliesslich auch ne Monarchie. Da gehoert der Personenkult auch dazu. In Syrien waren die staendigen Assad Bilder einfach nur laecherlich.
Ich wuesste mal gerne, ob die Syrer alle nur so zufrieden spielen, oder ob die wirklich glauben, sie haetten ihren Praesidenten mit mit weit ueber 90% der Stimmen gewaehlt.
Heute hab ich fuenfhundert Kilometer gemacht :-()
Aber mit dem Bus ;-)
War in Petra. Ich kann nur sagen: "Tickets kaufen, nach Jordanien fliegen und Petra besichtigen". Der absolute Wahnsinn. Natuerlich sofort alles voller Japaner. Im Urnengrab habe ich ne deutsche Reisegruppe und damit Ina und Samanta getroffen. Haben uns den Rest der Stadt dann zusammen angeschaut. Echt unglaublich. Muesst Ihr euch selber ansehen, kann ich nicht beschreiben. Es war auf jeden Fall ein sehr schoener Tag.
http://de.wikipedia.org/wiki/Petra_%28Stadt%29
Stimmt jetzt ist's echt nur noch ein Katzensprung. Von hier aus kann ich zu Fuss nach Jerusalem gehen (mache ich zur Not auch.)
Morgen gehts dann wohl ueber die Grenze. Werde mich die 1100 Hm in die Tiefe stuerzen und erst ans tote Meer, dann ueber die Grenze und dann vielleicht noch nach Qumran fahren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Qumran
Habe allerdings keine Ahnung wie lange das an der Grenze dauert. Das Auswartige Amt warnt Reisende mit syrischen Stempeln im Pass vor ausgiebigen Befragungen durch die Israelis. Weiss also nicht ob ich nach der Grenze noch Zeit habe (Hoffentlich lassen die mich ueberhaupt rein).
Es ist auch leider nicht moeglich hier ne Israelkarte aufzutreiben und auf meiner
Jordanienkarte hoert die Strasse auf der Koenig Hussein Bruecke auf . Habe also auch noch gar keine Ahnung wie es da hinten weitergeht.
(@Fredden: Danke fuer den Tipp mit Jericho, das hoert sich gut an)
Wenn alles so klappt wie geplant komme ich also am Samstag in Jerusalem an.
Oh je.
Mal sehen.
Noch ein letztes Mal schoene Gruesse aus Arabien (hoffentlich)
Peter
03.06.2007
Hey,
bin in Israel *freu*. Aber der Reihe nach.
Freitrag: 01.06.07
Von Amman gehts schrecklich weit runter und wird schrecklich heiss. Hier gibts jetzt alle paar Meter ne Kontrolle durch das Millitaer. Fahre ans Tote Meer schwimmen. Das ist vielleicht mal albern. Man bekommt die Beine ueberhaupt nicht ins Wasser. Voellig gaga.
Am Strand gibts den uebelsten Schlamm, den ich den ganzen Tag nicht mehr von den Fuessen bekomme. Laut der Werbung hier ist das aber ein super Beauteyprodukt. Ihr glaubt gar nicht, wie schoen meine Fuesse jetzt sind.
Den ersten Grenzuebergang ueber dem Toten Meer gibts nur auf meiner Karte, ich fahre daher noch weiter nach Norden zur Koenig Hussein Bruecke (Allenby Bridge). Werde furchtbar kontrolliert (What are the names of your grandfathers?) und dann wird mir gesagt, der Uebergang sei geschlossen und zwar heute, morgen und am Sonntag. Ich koenne Montag rueber.
Also noch weiter nach Norden. Das die Prince Muhammed Bruecke schon seit zwei Jahren geschlossen ist erfahre ich auch erst da. Jetzt gibts nur noch eine Moeglichkeit und das ist die Scheich Hussein Bruecke. Das ist aber schrecklich weit im Norden.
Heute gehen mir alle Leute hier furchtbar auf die Nerven. Jeder bruellt wieder hinter dir her, jeder will dir was verkaufen, alle hupen, ueberall Muell und tote Viecher. Ganz schlimm sind Gruppen von kleinen Jungen. Da gibts nur eins, anschleichen und Vollgas geben, wenn sie dich entdeckt haben. Die laufen dann hinter dir her als waehrst du das letzte Flugzeug aus dem Kessel.
Fahre zum biwakieren noch weit in die Berge bis weit und breit kein Mensch mehr zu
sehen ist.
Amman - Al Balawina
Strecke: 117,93 km
Schnitt: 17,42 km/h
Gesamt 4950 km
03.06.2007
Samstag: 02.06.07
Um halb zwei wird uebelst an meinem Zelt geruettelt. "Hello, Hello". In Erwartung einer Polizeistreife stecke ich den Kopf aus dem Eingang und sehe drei Araber, die mich nur schnell fragen wollten, wie alt ich bin und wie ich heiße.
NACHTS UM HALB ZWEI.
Diese Leute halte ich nicht mehr lange aus.
Morgens gehts auf dem schnellsten Weg an die Grenze. Dauert alles in allem vier Stunden und ist mit Abstand die heftigste Kontrolle, die ich in meinem Leben erlebt habe. (@Doggi, das machen wir zwei mal zusammen) Die Israelis sind aber echt freundlich nur eben auch sehr gruendlich.
Alls ich die Grenze verlasse ueberholt mich ein Auto. Es hupt nicht, aus dem Beifahrerfensterfenster bruellt mir keiner seine Zuneigung entgegen und aus dem Auspuff kommt kein schwarzer Qualm. Es liegt kein Muell mehr an der Strasse, man kann tief einatmen, ohne Angst haben zu muessen Verwesungsgestank zu riechen und nirgendwo haengen irgendwelche Fuehrerbildchen. Als ich die Frau an der ersten Tankstelle frage, ob ich mit Kreditkarte zahlen koenne, sagt sie nur: "Sure".
Dies ist wirklich das gelobte Land. Endlich. Welcome back in civilisation.
Zelte am See Genesareth und versuche drueber zu laufen. Klappt aber nicht. Hab ich wohl was falsch gemacht ;-)
Sehr schoen hier.
Al Balawina - Tiberias
Strecke: 69,99 km
Schnitt: 16,10 km/h
Gesamt: 5020
jordanisch/israelische Grenze bei 4982 km
Ach ja, hab die 5000 geknackt
03.06.2007
Sonntag: 03.06.07
Nachdem ich unglaublich lange die steilsten Berge rauf gefahren bin sehe ich ein Monument: Sea Level.
Jetzt erst :-()
Hatte mich auf 1400 Metern vermutet. In Nazareth besuche ich die Verkuendigungskirche (@Fredden: Heisst die so?) und fahre dann nach Haifa ans Meer. Weiter komme ich heute nicht, bin irgendwie so kraftlos. Werde hier nen Tag bleiben und morgen u.a. nach Akko fahren.
Bin froh wieder in der Zivilisation zu sein, leider sind hier auch die Preise sofort wieder auf westlichem Niveau (oder sogar drueber). Naja, man kann nicht alles haben.
Hab den Tacho nicht hier, trage die Kilometer nach.
@skyfly: Danke fuers reinsetzen
Danke fuer Euere ganzen Glueckwuensche aber es wird jetzt wohl doch noch etwas dauern bis ich da bin.
Schoeoeoeoeoe
05.06.2007
Hey,
bin in nem kleinen Dorf zwischen Tel Aviv und Jerusalem bei Amira. Die hab ich eben an ner Tankstelle nach nem Hostel oder nem Campingplatz gefragt und sie hat mich kurzerhand eingepackt und mit zu sich nach Hause genommen .
Heute wars nicht so prall. Ich glaube ich hatte so was wie nen Hitzschlag oder Sonnenstich. Hab zwar sehr viel getrunken aber davon wurde mir nur uebel. Jetzt gehts besser.
Hoffentlich ist das keine Krankheit . Das wuerde jetzt auf den letzten paar Metern noch fehlen. Morgen solls angeblich noch heisser werden als heute und es geht 800 Meter den Berg rauf .
Bin ja mal gespannt.
Ein Gefuehl hat sich eigentlich noch nicht eigestellt. Bin einfach nur froh, da zu sein (morgen).
Die letzten Tage liefs irgendwie nicht mehr. Mal sehen wie es morgen wird.
Hab uebrigens nen Flug. Fliege am 14. von Kairo nach Bruessel . Das war preislich nicht zu schlagen. Muss den Rest dann mit Zug- und Busfahrten machen. Das ist nicht mehr lange und das ist mir auch ganz lieb. Ich will ne Waschmaschine und ne Jeans und nen Kleiderschrank und und und.
Haifa - Bet Arif
Strecke: 99,93 km
Schnitt: 19,68 km\h
Gesamt: 5191 km
Das war jetzt die letzte Nachricht von unterwegs. Die naechste kommt (hoffentlich) aus Jerusalem.
Gute Nacht
Peter
06.06.2007
Ich bin da :-()
Habe heute um 15.45 Uhr east european summer time (14.45 Uhr MESZ) den Kilometerzaehler vor der Grabeskirche in Jerusalem bei 5245 km gestoppt.
Nach ca. 300 Stunden an 52 Tagen auf dem Rad, ca 2 Millionen Tritten in die Pedalen, 12 Staatsgrenzen, 11 Waehrungen, fuenf Alphabeten, ca 20 Hundeattacken (vier gefaehrlich), allen LKW dieser Erde, ca 50 gebrochenen Speichen, zwei platten Reifen, unzaehligen toten Tieren, unglaublich vielen freundlichen und auch ein paar doofen Menschen und gaaanz vielen guten Erfahrungen.
In der Grabeskirche war ich nur kurz. Durfte mit all den vermeintlichen Sprengstofftaschen mit dem Rad nicht mal in die Naehe der Kirche. Eine BBC Korrespondentin hat dann kurz drauf aufgepasst. Naja, gehe morgen noch mal hin.
Wohne bei den Benediktinern in der Dormitio auf dem Zionsberg. Stylischer geht's jawohl kaum.
Heute gings soweit ganz gut. Ich hatte so eine Angst vor dem Berg, der war aber irgendwie gar nicht schlimm. Glaube auch noch nicht, dass das 800 HM waren.
Nach Aegypten fahre ich uebrigens mit dem Bus. Hab echt mal keinen Bock mehr auf radfahren.
Gehe jetzt mit Ina aus Petra noch in die Altstadt und beginne hier morgen das volle
Besichtigungsprogramm.
Ja, was soll ich noch sagen?
Ich bin da :-)
Peter
08.06.2007
Hatte gerade so viel geschrieben und dann stuerzt der daemliche IE ab. Ich hasse dieses Programm.
Jetzt gibts nur noch mal die Kurzfassung.
Jerusalem toll. Zu viele Touristen. Den Rest dazu muendlich ;-)
Da der Ausflug nach Aegypten ja nicht mehr zu dieser Pilgerfahrt gehoert sondern nur der Heimreise und touristischen Zielen dient, will ich mich jetzt hier schon mal bedanken. Wer also kein salbungsvolles Gelaber mag liesst besser nicht weiter.
Zunachst moechte ich mich bei allen bedanken, die uns/mich auf dieser Reise bei sich aufgenommen, oder durch ihre Freundlichkeitdazu beigetragen haben, dass wir uns/ ich mich in der Fremde wohlgefuehlt hab/en. Sie haben diese Fahrt zu dem gemacht, was sie war, ein unvergessliches und wunderschoenes Erlebnis.
Im Besonderen moechte ich da nennen:
-Max, Wuerzburg, Deutschland
-Andreas von Rhuedorfer, Regensburg, Deutschland
-Bruder Matthias, Abtei Schweikelberg, Vilshofen, Deutschland
-Der Regens Maximilian Mittendorfer und die Seminaristen des bischoeflichen Priesterseminars, Linz, Oesterreich
-Agnes Vana, Wien, Oestereich
-Elena, Bratislava, Slovakei
-Kotai Loszlo, Pfarrer von Tata, Ungarn
-Kris, Budapest, Ungarn
-Mishel aus Norwegen, Budapest, Ungarn
-Toth Palne/Elisabeth Mueller, Harta, Ungarn
-Fra Zlatko Spehar, Franziskanerkloster Vukovar, Kroatien
-Fra Karlo Harmarth, Franziskanerkloster Novi Sad, Serbien und Montenegro
-Peter Leopold, Franziskanerkloster Belgrad, Serbien und Montenegro
-Aleksandra und ihre Familie, Banatska Palanka, Serbien und Montenegro
-Der junge Kerl vor der "Kneipe" in Stoykovo, Bulgarien
-Babis und seine Freunde, Dikea, Griechenland
-Oliver Busse, Istanbul, Tuerkei
-den Schaefer und seine zwei Jungs, Ilik, Tuerkei
-Hasan und Yusuf, Ladik, Tuerkei
-Cemilie und Mehmet, Atakent, Tuerkei
-Ahmet und seine Brueder, Ein Hlakim, Syrien
-Khaled, Alnassera, Syrien
-Liana und ihr Mann, Damaskus, Syrien
-Ina, Petra, Jordanien
-Mia ihr Vater und ihre Freundin, Tiberias, Israel
-Rob, Haifa, Israel
-Alex, Haifa, Israel
-Amira, Beit Arif, Israel
-Abt Benedikt, Pater Elias, Pater Jakobus und die restlichen Brueder der Dormitio auf dem Zionsberg, Jerusalem, Palestina
-und allen anderen
Bedanken will ich mich bei den vielen vielen Menschen, die uns/mir den Weg (nach Jerusalem) erklaert haben, die uns/mich zum Essen, zu Tee, Eis, freier Internetbenutzung oder was auch immer eingeladen haben,
bei der Kerstin für das Finanzmanagement dieser Reise,
bei unserem Vater für das Fahrrad,
bei der Nicole für ihre taeglichen Nachrichetn und
bei Euch allen für die vielen lustigen, aufmunternden, troestenden und mahnenden Beiträge und eMails. Ich glaube nicht, dass Ihr wisst, wie wichtig mir das war und wie sehr ich mich darueber gefreut habe, auf dieser Reise nicht so allein zu sein.
Und schliesslich möchte ich mich noch beim Andi bedanken. Zunaechst fuer die sehr lustige Zeit, die wir zusammen auf dem Rad verbracht haben und spaeter fuer die Gewissheit, dass da noch jamand in meiner Naehe war.
Andi es hat Spaß gemacht mit Dir nach Jerusalem zu fahren. Dir weiterhin noch gute Fahrt und Gottes Segen auf den letzten Kilometern.
Gute Nacht
Peter
11.06.2007
jojojo,
habe gestern morgen um neun Uhr am Jaffagate in Jerusalem nen Bus bestiegen und war um zwei Uhr in Kairo. Nicht um vierzehn Uhr! Um zwei!! 17 Stunden lang nur Wueste und ein Checkpoint nach dem anderen.
Das ist auch ne Moeglichkeit die Arbeitslosigkeit zu bekaempfen .
War aber eigentlich ganz lustig. Hatte vier Kanadier, drei US Amerikaner und eine Jordanierin im Bus. Wir hatten Spass. (@Andi: In Aegypten musste mein Rad wirklich aufs Dach.)
Wir sind leider unter dem Suezkanal durchfahren aberviel gesehenhaette man so nicht. War schon dunkel.
Ich werde jetzt mal die Lage hier peilen und morgen abchecken was so bei den Pyramidchen in Giseh geht (@Ina: They are too much beautyful, too much beautyful). Ausserdem muss ich noch rausfinden wo der Flughafen ist. Bin mit so was schon mal auf die Schnautze geflogen (im wahrsten Sinne des Wortes).
Also machts Euch schoen da oben.
Gruesse aus Afrika
Peter
12.06.2007
War heute bei den Pyramiden . Ganz schoen da. Sehr gross und vor allem so schrecklich alt sonst aber eben nur so Pyramiden. Hab vielleicht einfach zuviel sightseeing hinter mir.
In die Kephrenpyramide bin ich auch rein gegangen . Sehr interessant fuer Leute mit Platzangst. Unglaublich niedrige Gaenge, 30 Grad und eine Sauerstoffkonzentration weit unterhalb dessen, was man angenehm nennen wuerde. Wenn ich's richtig verstanden habe, bin ich aber bis in die Grabkammer gekommen.
Wollte eigentlich zwischen den Fuessen der Spinx nach ihrer Nase suchen (Die haben Asterix und Obelix da versteckt nachdem Obelix sie abgbrochen hat.). Da durfte man aber nicht hin .
Wenn's nicht zu teuer ist gehe ich morgen noch ins aegyptische Museum. Die haben da bestimmt ne Klimaanlage .
Gruesse aus Kikakairo
Peter
13.06.2007
Hallo,
hab mir jetzt auch mal Kairo angesehen. Das ist so aehnlich wie Amman, man kann ruhig sterben ohne es gesehen zu haben.
Setze mich gleich noch ein bisschen an den Nil und gehe frueh ins Bett. Morgen frueh geht's dann um sechs mit dem Bus zum Flughafen und dann ab in die Heimat.
Bis zum WE
Peter
-
Man stelle sich mal vor man muss bei unseren Ämtern tanzen, um irgendeine Bescheinigung zu bekommen .... ;-))
Peter, was für eine tolle Reise!!! Super beschrieben und klasse erzählt, als würde man mitradeln!
Den Unterschied zwischen arabischen Ländern und Israel habe ich auch erlebt - wirklich frapierend!
Komm wieder gut heim!
LG Robert -
Ja, das war wohl eine Reise zu den Wurzeln (nicht nur zu denen unserer Religion). Ich fand es ungeheuer spannend, deine Berichte zu lesen und habe immer voller Ungeduld auf den nächsten gewartet. Nach deiner Hammer-Fahrradtour nochmal eine stolze Leistung, das alles aufs "Papier" zu bringen. Für all das meine Glückwünsche und ein herzliches Dankeschön, dass wir teilhaben durften.
Liebe Grüße - Ildiko -
wunderbarer bericht.sehr schön geschrieben . der trip hatt es ja auch ganz schön in sich.in der gegend läßt man doch auch schon ohne radtour viel schweiß... respekt.
lg karin -
Toller Bericht, tolle Leistung! Ich schließe mich Ildiko voll an!
LG, desertflower
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