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Reisebericht: Nicht sehr bekannt, doch interessant - Bristlecone Forest
Reiseroute : Von Salt Lake City in die großen Nationalparks von Südwest - USA und via Las Vegas und San Franzisco nach Los Angeles im Leihwagen. Zeit: Juli.
Jeder der eine Reise durch den Südwesten der USA gemacht hat kennt die herrlichen Naturdenkmäler dieser Region. Man überfliegt die Schluchten des Grand Canyon, steigt zu den Höhlenwohnungen von Mesaverde hinunter, läßt sich mit dem Mammutbaum Riesen "General Shermann" fotografieren und bewundert die Seilschaften der Kletterer in den Felswänden des Yosemite NP. Man steht still vor Staunen im Farbenspiel des Bryce Canyon und stöhnt in der Hitze im Arches NP.
Genau so haben wir es auch gemacht und dazu noch versucht ein bisschen vom weniger bekannten Land zu sehen.
Da bietet sich in der Nähe der kleinen Stadt Bishop ein sehr interessantes Ausflugsziel an.
Ca 75 km südöstlich liegt der ANCIENT BRISTLECONE PINE FOREST.
Es ist hier kaum Straßenverkehr zu bemerken - einfach Natur pur. Allein die blühenden Wiesen mit vielen mir unbekannten Blumen verleitet immer wieder zum Halten. Allmählich windet sich die Straße hoch bis auf 3200 m Sh. und erreicht den Parkplatz des Schutzgebietes. In einem kleinen Blockhaus sind Parkranger stationiert, man bezahlt eine Besuchergebühr und hat die Wahl zwischen mehreren Wanderrouten in verschiedener Länge.
Die wirkliche Sehenswürdigkeit dieses Gebietes sind dann die z.T. bis über 4500 Jahre alten Bristlecone - Kiefern, die ältesten Lebewesen unserer Welt.
Verdreht, knorrig wie alte Wurzelstöcke und doch dazwischen immer wieder junge Triebe, so behaupten sich diese Bäume in extremer Lage. In einer einstündigen Wanderung kommt man an vielen dieser bizarren Relikte aus der Vergangenheit vorbei. Die ältesten Bäume haben einen Namen und jeder einzelne wird mittels Protokoll beobachtet.
Man geht bewußt langsam, die Höhenlage macht ungeübten ein bisschen zu schaffen,
aber die Ausicht zu der fernen Sierra Nevada ist überwältigend. Wir sitzen lange
an einen sonnengebleichten Stamm gelehnt und schauen in das weite Land des Owens Valley.
Ein frischer Wind bläst hier heroben und überall ein buntes Blumenmeer in einer Höhe in der in Europa kaum mehr ein Gräslein wächst.
Einfach hinfahren und mit der Seele baumeln.....
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Ja, die USA sind wirklich gesegnet mit ihren Naturwundern. Es lohnt sich immer, sich auch für die "kleinen" genug Zeit zu nehmen, denn oftmals sind das vom Naturerlebnis her die eigentlich großen Wunder. Danke für diesen Bericht!
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Ich schließe mich mamaildi an - und mir fallen dazu einige Zeilen aus einem Gedicht von Hermann Hesse ein:
Meine Seele flieht zurück,
bis wo vor tausend vergessenen Jahren
der Vogel und der wehende Wind
mir ähnlich und meine Brüder waren ... -
MamaRuth schließt sich den anderen Mamas an! ;-) Schönes und passendes Gedicht auch! :-)
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Danke für eure Kommentare - ja an solchen Plätzen ist Poesie sehr nahe....
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USA . . . und die herrlichen Nationalparks.. .wunderschön!!.. . . aber Bristlecone Forest kannte ich auch noch nicht. Vielen Dank für Deinen Bericht.
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Sehr schöner Bericht. War vor einigen Jahren auch schon mal da. Phantastisch. Klare Luft, weite Sicht und die weitere Umgebung hat sehr viel zu bieten: Sierra Nevada mit Yosemite NP und Sequoia NP, Death Valley NP, Mamoth Lakes, June Lake, Mono Lake, Ghosttown Bodie etc.
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Anschaulich geschrieben.
Ich bin zwar ein durchgefärbter Afrikafan, aber den Süden der USA habe ich vier Wochen mit einem Campmobil bereist. Das beste Reisen ist sicherlich mit einem gemieteten Campmobil. Reisen ohne jeden Zwang. -
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